Dune-Keypad: Drei Tasten steuern MacBook-Workflows mit KI

Project Mirage bringt mit Dune ein kompaktes Drei-Tasten-Keypad für MacBooks auf den Markt, das kontextabhängige Shortcuts und KI-gestützte Automatisierung bietet.

Das Startup Project Mirage bringt mit Dune einen kompakten Drei-Tasten-Controller auf den Markt, der kontextabhängige Shortcuts bietet und sich mit KI-Tools verbindet. Das Gerät kostet in der Einführungsphase 119 Euro und richtet sich an Profis, die repetitive Aufgaben automatisieren wollen.

Kompaktes Design mit USB-C-Anschluss

Das Dune-Keypad ist etwa so groß wie ein Kaugummi und besteht aus gebürstetem Aluminium. Es wird direkt über den USB-C-Port des MacBooks mit Strom versorgt – ein interner Akku ist nicht nötig. Der reguläre Preis soll später bei 149 Euro liegen.

Die Kompatibilität ist allerdings eingeschränkt: Das Keypad funktioniert nur mit MacBook Air ab M2-Chip und MacBook Pro ab M1 Pro. Zudem ist macOS 15 Sequoia Voraussetzung. Erste Tests zeigen, dass die Tasten sehr empfindlich reagieren – versehentliche Eingaben sind möglich.

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Drei Tasten, unendliche Möglichkeiten

Die Besonderheit des Dune liegt in seiner Begleitsoftware. Die drei physischen Tasten ändern ihre Funktion je nach aktiver Anwendung:

  • Videokonferenzen: Mikrofon und Kamera ein-/ausschalten, Meeting-Fenster in den Vordergrund holen
  • Microsoft Excel: Kopieren, Einfügen, Rückgängig machen
  • VS Code und GitHub: Pull Requests zusammenführen, genehmigen oder schließen

Die Software synchronisiert sich zudem mit dem Kalender. Nutzer können per Tastendruck an Meetings teilnehmen, „Bin spät“-Nachrichten senden oder Benachrichtigungen wegklicken. Ein früher Marktplatz ermöglicht das Teilen und Herunterladen von benutzerdefinierten „Skills“ – also fertigen Tastenkonfigurationen.

KI als Herzstück

Besonders spannend: Die Integration mit Claude Desktop. Nutzer beschreiben einfach in natürlicher Sprache, welche Automatisierung sie wünschen – die KI generiert dann das passende Python-Skript. Das macht das Gerät auch für weniger technikaffine Anwender interessant.

Project Mirage ist nicht allein mit dieser Strategie. Google brachte am 2. Juli 2026 eine Beta von Gemini Spark für macOS auf den Markt, die Fernsteuerung und Integrationen für Slack, Spotify und Microsoft Office bietet. Apple veröffentlichte am selben Tag Safari Technology Preview 247 mit einem MCP-Server (Model Context Protocol) zur Unterstützung von KI-Agenten.

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Während neue Hardware wie das Dune-Keypad physische Erleichterung verspricht, lässt sich die Effizienz am Mac auch durch die richtige Software-Nutzung steigern. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber stellt die 19 besten Mac-Tastenkombinationen vor, mit denen Sie unnötige Klickwege vermeiden und Ihren Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Mac-Experte verrät: Mit diesen 19 Shortcuts sparen Sie jeden Tag messbar Zeit

Verfügbarkeit und Ausblick

Der Dune wird seit Anfang des Jahres ausgeliefert. Aktuell konzentriert sich das Gerät auf die gängigsten Anwendungen wie Chrome, Excel und verschiedene Entwicklungsumgebungen. Die Kombination aus Python-Scripting und KI-gestützter Konfiguration deutet jedoch darauf hin, dass Project Mirage eine breitere Nutzerbasis ansprechen will – vor allem jene Power-User, die physische Alternativen zu komplexen Tastaturkürzeln suchen.

Ob sich das Nischenprodukt gegen die wachsende Konkurrenz durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Der Trend zu hardwaregestützten Workflows ist jedenfalls unübersehbar.