Dyson Spot+Scrub Ai: Der Putzroboter, der Flecken versteht

Dysons neuer All-in-One-Roboter kombiniert Nass- und Trockenreinigung mit einer KI, die gezielt Flecken erkennt. Das Premium-Gerät ist ab über 1.000 Euro erhältlich.

Dyson greift mit einem intelligenten All-in-One-Roboter den Marktführern an. Der Spot+Scrub Ai kombiniert erstmals Nass- und Trockenreinigung mit einer KI, die gezielt auf Verschmutzungen reagiert.

KI erkennt und bekämpft 200 Schmutzarten

Der Kern der Innovation ist ein visuelles KI-System. Es scannt den Boden aktiv nach Flecken und Spillern – anders als konventionelle Roboter, die einfach planmäßig ihre Bahnen ziehen. Das Gerät identifiziert fast 200 verschiedene Haushaltsverschmutzungen. Wird ein Fleck erkannt, schaltet es in einen speziellen Scheuermodus um und wiederholt den Reinigungsvorgang bis zu 15 Mal, bis die Sensoren Sauberkeit melden.

„Die KI überwacht den Fortschritt in Echtzeit und passt Wassermenge oder Bürstendruck dynamisch an“, erklärt Nathan Lawson McLean, Senior Design Manager bei Dyson. Das System soll menschliches Putzverhalten imitieren.

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Hygienisches Nasssystem und bewährte Staubsaugtechnik

Ein häufiges Problem bei Kombi-Geräten ist die Verschleppung von Schmutz mit dem nappen Mopp. Dysons Lösung: Ein selbstreinigender Nassroller. Frischwasser benetzt ihn kontinuierlich, während ein Schaber verschmutztes Wasser und Schmutz in einen separaten Tank abstreift. Für trockenen Staub setzt Dyson auf seine etablierte Zyklon-Technologie mit zehn Root Cyclones.

Praktisch: Ein ausfahrbarer Seitenarm schiebt den Nassroller bis zu 40 Millimeter aus dem Gehäuse. So erreicht er auch Ecken und Fußleisten, die für viele Roboter unerreichbar sind.

Präzise Navigation und App-Steuerung

Für die Navigation kombiniert der Roboter LiDAR und visuelles SLAM. Die KI erkennt Hindernisse wie Kabel oder Socken und weicht millisekundenschnell aus. Über die MyDyson-App erhalten Nutzer detaillierte Reinigungskarten. Sie zeigen nicht nur die gefahrenen Routen, sondern markieren auch Bereiche, in denen starke Verschmutzungen beseitigt wurden. Per Zonenreinigung in der App fährt der Roboter gezielt zu einem Fleck, putzt ihn und dockt wieder an.

Markteinführung und Wettbewerbssituation

Seit dem 5. Februar ist das Gerät in Australien für umgerechnet etwa 1.200 Euro erhältlich, in Großbritannien kostet es rund 1.050 Pfund. Eine US- und EU-Einführung wird für später im Jahr erwartet. Der Preis dürfte in Europa bei über 1.000 Euro liegen.

Damit tritt Dyson direkt gegen etablierte Anbieter wie Roborock oder Ecovacs an. Auffällig: Dyson verzichtet auf eine selbstentleerende Staubstation – ein Standard-Feature im High-End-Segment. Stattdessen setzt das Unternehmen voll auf die intelligente Fleckenerkennung und das hygienische Nasssystem.

Strategische Marktverschiebung für Dyson

Der Launch markiert einen strategischen Schwenk. Der britische Premium-Hersteller, bei Stabstaubsaugern führend, will im Wachstumsmarkt der Roboterreiniger aufholen. Die Differenzierung erfolgt nicht über Rohsaugleistung, sondern über cleane Intelligenz. Die Frage ist, ob Verbraucher die manuelle Staubbehälter-Entleerung für die versprochene, überlegene Reinigungsperformance in Kauf nehmen. Der Erfolg des Spot+Scrub Ai wird zeigen, ob Dyson die Erwartungen an einen Putzroboter neu definieren kann.

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