Edge for Business: Microsoft führt „Neuigkeiten“-Seite ein

Microsoft führt eine zentrale Neuigkeiten-Seite in Edge for Business ein, um Mitarbeiter nach Updates über neue Funktionen zu informieren. IT-Abteilungen behalten dabei die volle Kontrolle.

Microsoft will Nutzer in Unternehmen besser über neue Funktionen informieren. Dafür führt der Konzern eine spezielle „Neuigkeiten“-Seite im Edge for Business-Browser ein. Sie richtet sich gezielt an Angestellte, die mit ihrem Geschäftsprofil angemeldet sind.

Die Seite soll automatisch nach größeren Browser-Updates erscheinen. So will Microsoft verhindern, dass wertvolle neue Tools von der Belegschaft unbemerkt bleiben. Die Funktion wurde für die Version 144 angekündigt und soll mit Version 145 ausgerollt werden.

Direkter Draht zu neuen Funktionen

Die Kernaufgabe der neuen Seite ist klar: Sie dient als kurzer Erste-Hilfe-Guide nach einem Update. Startet ein Nutzer den Browser erstmals nach dem Upgrade, werden die wichtigsten Neuerungen erklärt. Der Fokus liegt auf Features, die die Produktivität steigern können.

Anzeige

Viele Unternehmen übersehen Sicherheitslücken bei der Einführung neuer Browser-Funktionen – aktuelle Berichte zeigen, dass 73% deutscher Firmen nicht ausreichend gegen Cyberangriffe gewappnet sind. Dieser kostenlose Leitfaden erklärt praxisnah, wie Sie Edge for Business zusammen mit Microsoft Defender und Intune richtig absichern, typische Angriffswege schließen und so Ihre IT-Hygiene verbessern. Jetzt kostenlosen Cyber-Security-Guide herunterladen

Für große Unternehmen ist das eine Entlastung. Die interne IT-Kommunikation muss nicht mehr jede kleine Änderung erklären. Die Seite funktioniert als eingebautes Change-Management-Tool. Sie zeigt nur Inhalte für Nutzer mit Microsoft Entra ID an – dem zentralen Identitätsdienst für Firmenkunden.

Volle Kontrolle für die IT-Abteilung

Ein entscheidender Punkt für Unternehmen ist die Kontrolle. Microsoft führt eine neue Gruppenrichtlinie namens WhatsNewPageForEntraProfilesEnabled ein. IT-Administratoren können damit die „Neuigkeiten“-Seite für die gesamte Organisation aktivieren oder deaktivieren.

Das gibt Firmen die nötige Flexibilität. Manche möchten neue Funktionen lieber im eigenen Schulungsrhythmus vorstellen. Andere nutzen interne Kommunikationskanäle. Die Richtlinie sorgt dafür, dass Browser-Updates reibungslos und ohne Störungen eingeführt werden können.

Teil einer umfassenden Unternehmensstrategie

Dieses Update ist kein Einzelfall. Es passt in die größere Strategie für Edge for Business. Der Browser erkennt automatisch, wenn sich ein Nutzer mit seiner Geschäfts-ID anmeldet. Dann schaltet er in einen sicheren, verwalteten Modus um.

Dabei trennt er strikt zwischen privatem und geschäftlichem Surfen. Jedes Profil hat eigenen Speicher, Cache und Einstellungen. Microsoft baut den Browser gezielt als sichere Enterprise-Lösung aus. Die Integration mit Microsoft Defender und Intune ist bereits eng.

Trend: Lernen in der Anwendung

Die „Neuigkeiten“-Seite spiegelt einen Branchentrend wider. Immer mehr Softwarehersteller bauen Onboarding und Weiterbildung direkt in ihre Anwendungen ein. Bei Cloud-Diensten mit häufigen Updates ist das besonders sinnvoll.

Nutzer finden neue Funktionen sonst oft nicht. Das bremst die Akzeptanz und mindert den Return on Investment für Firmenkunden. Microsoft geht nun den proaktiven Weg. So positioniert sich Edge for Business nicht nur als Browser, sondern als wachsende Komponente des digitalen Arbeitsplatzes.

Für IT-Abteilungen vereinfacht sich das Nutzermanagement. Eine besser informierte Belegschaft arbeitet effizienter. In Zukunft könnte die Seite sogar personalisierte Inhalte basierend auf der Nutzerrolle anzeigen. Links zu firmeninternen Schulungen wären denkbar.

Microsoft unterstreicht mit diesem Schritt sein Ziel: Edge for Business soll der unverzichtbare Standard-Browser für Unternehmen werden – sicher, verwaltbar und nutzerfreundlich zugleich.

Anzeige

PS: Wenn Ihre IT-Abteilung Edge for Business zentral über Intune verwaltet, lohnt sich ein Blick in den gratis Report „Cyber Security Awareness Trends“. Er zeigt konkrete Schutzmaßnahmen gegen Phishing und Ransomware, erklärt neue Regelungen (inkl. KI-bezogener Vorgaben) und wie Sie die Sicherheit ohne teure Neueinstellungen deutlich verbessern können. Jetzt kostenlosen Cyber-Security-Report anfordern