EliteBoard G1a: HP versteckt Windows-PC in der Tastatur

HP stellt KI-Hardware vor: PC in Tastaturgehäuse und leistungsstarke Laptops mit AMD-Prozessoren für Profis.

Der US-Konzern HP bringt gleich mehrere Neuheiten auf den Markt, die Künstliche Intelligenz direkt in die Hardware integrieren. Im Mittelpunkt stehen ein PC im Tastaturgehäuse und leistungsstarke Laptops für den professionellen Einsatz.

PC versteckt sich in der Tastatur

Der EliteBoard G1a ist ein vollwertiger Windows-PC – verpackt in einem Tastaturgehäuse. Das Gerät wurde am 24. Juli 2026 detailliert vorgestellt und richtet sich an Berufstätige mit wenig Platz. Statt eines sperrigen Towers oder Mini-PCs reicht die Tastatur samt integrierter Recheneinheit aus.

Erste Tests Ende Juli bescheinigten dem Gerät eine funktionierende Kühlung trotz der kompakten Bauweise. Die Tastatur selbst kommt ohne Gitterstruktur aus und soll sich für Vielschreiber eignen. Analysten, die das Gerät testen konnten, berichten von einem überraschend alltagstauglichen Tipperlebnis.

Neue Laptop-Generation mit KI-Beschleunigung

Bereits am 22. Juli 2026 startete der EliteBook 8 G2a (14 Zoll) weltweit durch. Das 1,44 Kilogramm leichte Notebook setzt auf den AMD Ryzen AI 7 450 Prozessor. Dessen neuronale Verarbeitungseinheit (NPU) schafft 50 Billionen Operationen pro Sekunde – genug für die Copilot+-Zertifizierung von Microsoft.

Die technischen Daten können sich sehen lassen:

  • 8 Kerne (vier Zen5, vier Zen5c) mit bis zu 5,1 GHz Takt
  • 17 Prozent mehr CPU-Leistung als Vorgänger
  • LPDDR5X-8000 Arbeitsspeicher
  • Wahlweise 2,5K-Display mit 120 Hertz und bis zu 800 Nits Helligkeit

Für Nutzer, die mehr Bildschirmfläche brauchen, gibt es den EliteBook 8 G2a auch als 16-Zoll-Variante mit bis zu 64 Gigabyte RAM.

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Intel-Alternative und Preisunterschiede

Wer lieber auf Intel setzt, bekommt den ProBook 4 G2i 14 mit Panther-Lake-Architektur. Das Gerät startet mit einem Core Ultra 7 355 und Xe3-Grafik. Der Preis: 1.899 Dollar in den USA, 1.402 Euro in Europa.

Interessant: Die europäische Version bietet ein 400-Nit-Display mit 100 Prozent sRGB-Farbraum, während das US-Modell nur mit einem 300-Nit-Panel auskommt. Ein kultureller Unterschied, der zeigt, dass HP europäische Kunden bei der Displayqualität bevorzugt.

Workstations für Höchstleistungen

Für anspruchsvolle Profis bringt HP das ZBook Ultra 14 G1a auf den Markt. Die mobile Workstation nutzt die AMD Ryzen AI Max Plus 395 Plattform (Codename Strix Halo) und unterstützt bis zu 128 Gigabyte einheitlichen Speicher. Schon in der Entwicklungsphase demonstrierte das System KI-gestützte Bildgenerierung.

Ebenfalls neu: Der EliteDesk 8 Mini G1a mit AMD Ryzen 5 220 und 16 Gigabyte RAM für umgerechnet rund 1.100 Euro. Und das Z2 SFF G1i, ein kompaktes Desktop-Workstation mit NVIDIA RTX A400 und Intel Core Ultra 7 265 zum Preis von 3.249 Dollar.

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Nischenprodukte für den asiatischen Markt

Der OmniBook Ultra 14 Zoll mit Snapdragon X2 Elite Prozessor startete bereits im April 2026 in Japan. Das 1,27 Kilogramm leichte Ultrabook bietet ein 3K-OLED-Display, bis zu 17,5 Stunden Akkulaufzeit und eine 2-Terabyte-PCIe-5.0-SSD. Ein Gerät, das in Europa bislang nicht offiziell erhältlich ist.

Software und Förderprogramm

HP denkt auch über die reine Hardware hinaus. Der Konzern integriert M365 Copilot in seine Drucksysteme und führt den HP Digital Passport ein – eine Art digitaler Ausweis für Geräte und Nutzer.

Mit dem Future of Work Accelerator 2026 fördert HP zudem vielversprechende Projekte. Ausgewählte Teilnehmer erhalten 100.000 Dollar sowie Hardware im gleichen Wert. Bewerbungen sind vom 12. Januar bis zum 6. Februar 2027 möglich.