Der Epic Games Store bekommt einen neuen Motor. Der Spielekonzern kündigt einen kompletten Neubau seines PC-Launchers an – eine direkte Antwort auf jahrelange Nutzerkritik.
Fundamentaler Umbau für mehr Tempo
Epic Games packt das größte Ärgernis seiner Plattform an: die als langsam und ressourcenhungrig empfundene Software. Das Unternehmen reißt die Architektur des Launchers bis auf die Grundmauern nieder, um eine „schnelle und flotte“ Anwendung zu schaffen. Das erklärte Ziel für 2026 ist eine drastisch verbesserte Performance bei gleichzeitig reduziertem Speicherverbrauch im Hintergrund.
Nutzer klagten seit Jahren über spürbare Verzögerungen, etwa beim Laden der Spielebibliothek. Diese Ladezeiten sollen nun der Vergangenheit angehören. Es handelt sich nicht um ein kosmetisches Update, sondern um einen kompletten technischen Neuanfang für PC, Mac, iOS und Android. Die Performance-Verbesserung werde „ziemlich tiefgreifend“ ausfallen, so das Unternehmen.
Viele Android‑Nutzer übersehen wichtige Sicherheitseinstellungen – besonders wenn sie Spiele‑Apps, Logins und In‑App‑Käufe auf demselben Gerät nutzen. Gerade mit der geplanten Epic‑Mobile‑Bibliothek und Cross‑Promotion‑Funktionen können unsichere Einstellungen schnell zum Einfallstor für Datendiebstahl oder Abofallen werden. Das kostenlose Sicherheitspaket erklärt die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Android, inklusive Schutz von WhatsApp, Online‑Banking und App‑Berechtigungen. Schützen Sie Ihr Smartphone jetzt mit der kostenlosen Anleitung: Gratis Android‑Sicherheits‑Paket anfordern
Reaktion auf Rekordzahlen und Nutzer-Feedback
Der radikale Schritt kommt in einer Phase starken Wachstums. Der Epic Games Store verzeichnette 2025 Rekorde: Die Ausgaben für PC-Spiele von Drittanbietern stiegen um 57 Prozent auf 400 Millionen Euro. Die monatlich aktiven Nutzer erreichten im Dezember 2025 mit 78 Millionen einen Höchststand.
Doch trotz dieser Zahlen erkennt Epic ein Problem. Das erfolgreiche Programm mit kostenlosen Spielen – 662 Millionen Titel wurden 2025 eingelöst – lockt viele Nutzer an. Sie langfristig zu binden, ist jedoch schwieriger. Die insgesamt auf der Plattform verbrachten Spielstunden gingen von 2024 auf 2025 sogar zurück. Der Launcher-Umbau ist eine direkte Reaktion auf diese Erkenntnis und Community-Wünsche. Epic will nicht nur Nutzer gewinnen, sondern sie mit einer besseren Plattform-Erfahrung auch halten.
Neue Features: Chat, Profile und plattformübergreifende Bibliothek
Neben der Performance-Offensive plant Epic für 2026 weitere lang ersehnte Funktionen. Im Fokus stehen soziale und organisatorische Verbesserungen.
Geplant sind neue Community-Bereiche, beginnend mit Text-Chat, später ergänzt um Sprach-Chat und Party-Systeme für die Kommunikation über Plattformgrenzen hinweg. Dazu kommen persönliche Spielerprofile mit Avataren.
Ein Highlight für den Herbst 2026: eine plattformübergreifende Bibliothek für PC und Mobile, die einem „Play Anywhere“-System ähnelt. Ebenfalls in Arbeit sind ein Bibliotheks-Manager für die Mobile-App und ein Cross-Promotion-System, das etwa Fortnite-Items beim Kauf bestimmter Spiele anbietet.
Notwendiger Schritt im Kampf gegen Steam
Der Umbau ist ein überfälliger strategischer Schachzug im PC-Spiele-Markt. Epics Taktik mit Exklusivtiteln und Gratis-Spielen baute eine riesige Nutzerbasis von über 317 Millionen auf. Doch der Launcher selbst blieb im Vergleich zum ausgereiften Steam von Valve ein Schwachpunkt.
Die Konzentration auf Performance zeigt eine Reifung der Strategie. Epic erkennt, dass ein für Entwickler günstiger Umsatzanteil allein auf Dauer nicht reicht. Eine nahtlose Nutzererfahrung ist entscheidend. Diese Investition zielt darauf ab, Gelegenheits-Nutzer in loyale Kunden zu verwandeln, die ihre Spiele bewusst auf dem Epic Games Store kaufen und spielen.
Ausblick: Ein neuer Wettbewerber formiert sich
Die Veröffentlichung des neuen Launchers im Sommer 2026 wird ein Wendepunkt. Schafft Epic den versprochenen Leistungssprung, könnte sich das Image der Plattform grundlegend wandeln. Die Kombination aus schnellem Launcher, Exklusivtiteln und Gratis-Spielen würde den Markt herausfordern.
Der neue technische Unterbau ist die Grundlage für alle weiteren geplanten Features. Gelingt die Umsetzung, könnte der Epic Games Store endlich zu einem ebenbürtigen Konkurrenten im PC-Ökosystem werden. Das kommende Jahr wird zeigen, ob die milliardenschwere Investition in die Zufriedenheit der Nutzer aufgeht.
PS: Läuft Ihr PC nach Jahren voller Spiele und Updates nur noch mühsam? Ein risikofreier Parallel‑Test mit Linux kann älteren Rechnern oft deutlich mehr Performance bringen – ganz ohne neue Hardware. Das kostenlose Linux‑Startpaket enthält eine Ubuntu‑Vollversion und eine Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, wie Sie Linux neben Windows installieren und Ihre Spielebibliothek prüfen können. Ideal, um alte Hardware wieder flott zu machen. Jetzt kostenloses Linux‑Startpaket sichern





