EVO-X3: GMKtec bringt KI-Mini-PC mit 128GB RAM ab 22. Juni

GMKtec präsentiert den EVO-X3, einen kompakten KI-Arbeitsplatzrechner mit AMD Ryzen AI Max+ 395 und 128 GB RAM. Der Early Access startet am 22. Juni.

Der chinesische Hersteller GMKtec bringt einen kompakten Arbeitsplatzrechner auf den Markt, der speziell auf KI-Entwickler und Content-Creators zugeschnitten ist. Der EVO-X3 startet am 22. Juni 2026 in den Early Access, der weltweite Verkauf beginnt eine Woche später am 29. Juni.

Rechenpower im Mini-Format

Das Herzstück des EVO-X3 bildet der AMD Ryzen AI Max+ 395 mit 16 Kernen und 32 Threads auf Zen-5-Architektur. Mit einer Taktfrequenz von bis zu 5,1 Gigahertz und einer integrierten Radeon 8060S erreicht das System Grafikleistung auf dem Niveau einer RTX 4070 im Laptop-Format. Das Besondere: Der Mini-PC unterstützt bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X-8000 RAM – genug, um große Sprachmodelle lokal auszuführen.

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Die KI-Beschleunigung übernimmt eine XDNA 2 Neural Processing Unit mit 50 TOPS. Zusammen mit der Grafikeinheit kommt das System auf rund 126 TOPS Gesamtleistung. Damit lassen sich komplexe KI-Aufgaben ohne Cloud-Anbindung bewältigen.

Kühlung und Speicher

Bei einer Leistungsaufnahme von bis zu 140 Watt TDP setzt GMKtec auf ein Drei-Lüfter-System mit drei Heatpipes. In bestimmten Konfigurationen kommt zusätzlich eine Vapor Chamber zum Einsatz, die eine dauerhafte Leistung von 65 Watt sicherstellt.

Für die Datenspeicherung stehen zwei M.2-PCIe-4.0-Steckplätze bereit. Die maximale Speicherkapazität liegt bei 16 Terabyte.

Anschlüsse und Konnektivität

Der EVO-X3 bietet einen dedizierten OCuLink-Gen-4-Port mit 64 GBit/s für externe Grafikkarten. Kompatibel sind unter anderem die RTX-40- und RTX-50-Serien von Nvidia. Weitere Anschlüsse:

  • Ein USB4-Port (40 GBit/s)
  • HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1 für 8K-Auflösung
  • Zwei 2,5-GBit/s-LAN-Ports
  • Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4

Das System läuft mit Windows 11 Pro und unterstützt Linux-Distributionen wie Ubuntu. GMKtec bewirbt zudem das KI-Ökosystem Claw+Wrangler, das lokale KI-Agenten und Modelle wie Qwen3 unterstützt.

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Markt und Preis

Der EVO-X3 tritt gegen Konkurrenten wie das Mac Studio, Beelink und das Nvidia DGX Spark an. Der Preis steht noch nicht fest, Analysten rechnen mit 1.500 bis 2.200 Euro je nach Ausstattung.

Frühbucher erhalten beim Early Access am 22. Juni einen 20-Euro-Rabatt oder zehn Prozent Preisnachlass sowie ein 240-Watt-GaN-Netzteil. Eine leistungsstärkere Variante mit Ryzen AI Max+ 495 und bis zu 192 Gigabyte RAM soll noch 2026 erscheinen.

Weitere Neuvorstellungen im Kompaktsegment

Auch andere Hersteller erweitern ihr Angebot: Minisforum bringt den MS-03 mit Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake) und zwei 10-GBit/s-SFP+-Anschlüssen. Der Versand beginnt Ende Juni. MSI steigt mit dem MAG Infinite Z 8B ins High-End-Segment ein – ein 25-Liter-Gehäuse mit Ryzen 7 9700X und RTX 5070 Ti.