Evo-X3 Mini PC: Gmktec startet KI-Offensive am 6. Juli

Gmktec, ASUS und UGREEN bringen leistungsstarke Geräte für KI-Inferenz ohne Cloud-Anbindung auf den Markt.

Hersteller bringen leistungsstarke Mini-Computer und Netzwerkspeicher auf den Markt, die große Sprachmodelle direkt auf dem Schreibtisch ausführen können – ohne Cloud-Anbindung.

Neue Mini-PCs mit Rekord-Leistung

Der chinesische Hersteller Gmktec startet am 6. Juli 2026 den globalen Verkauf des Evo-X3 Mini PC. Das Herzstück: der AMD Ryzen AI Max+ 395 mit 16 Kernen und einer KI-Leistung von 126 TOPS. Besonders bemerkenswert: 128 Gigabyte LPDDR5X Unified Memory, von denen ein Großteil der Grafikeinheit zugewiesen werden kann. Entwickler und kleine Unternehmen, die auf lokale KI-Inferenz setzen, zahlen je nach Speicherkonfiguration zwischen 3.300 und 3.530 Euro.

Nur vier Tage später, am 10. Juli, folgt die exklusive Veröffentlichung der AMD Ryzen AI Halo Developer Platform bei Micro Center. Auch hier kommt der Ryzen AI Max+ 395 mit 128 GB Unified Memory zum Einsatz. Die Marketingstrategie ist klar: Das System soll teure mobile Workstations und dedizierte KI-Cluster ersetzen.

Der europäische Markt hat bereits am 3. Juli Zuwachs bekommen: Die ASUS NUC 16 Pro-Serie ist ab 631 Euro für die Barebone-Version erhältlich. Die Spitzenmodelle für 2.542 Euro setzen auf Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren und Arc B390 integrierte Grafik. Die kombinierte KI-Leistung über CPU, GPU und NPU erreicht beeindruckende 180 TOPS.

NVIDIAs Antwort für Kreativschaffende

Auf der Computex 2026 präsentierte NVIDIA den RTX Spark – einen Superchip für Endverbraucher, der eine Grace-CPU mit der Blackwell-Architektur kombiniert. Der Chip bewältigt lokale KI-Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern. Systeme von ASUS, Dell und Lenovo sollen ab Herbst 2026 verfügbar sein.

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Entwickler und KMU, die lokale KI-Inferenz ohne Cloud-Anbindung umsetzen wollen, stehen vor der Qual der Wahl: Der Gmktec Evo-X3 mit 126 TOPS ab 3.300 Euro oder die ASUS NUC 16 Pro mit 180 TOPS ab 2.542 Euro? Unser Leitfaden hilft Ihnen mit einer Checkliste, dem richtigen Gerät für Ihre Workloads – und zeigt, wie Sie alte Hardware rechtzeitig ersetzen. Leitfaden jetzt kostenlos anfordern

ASUS integriert die Technologie bereits in seine ProArt P16- und P14-Laptops sowie in einen neuen ProArt Mini-PC. Die Geräte sind für kreative Software optimiert und unterstützen hochauflösende KI-Videobearbeitung sowie 3D-Szenen-Rendering. Auf der NAB Show in Las Vegas demonstrierte das Unternehmen KI-gestützte Workflows für professionelle Videoproduktion und Grafikdesign.

KI hält Einzug in Netzwerkspeicher

Auch die Speicherbranche verändert sich grundlegend. Am 5. Juli wurden Details zum UGREEN NASync iDX6011 Pro bekannt. Das NAS-System besitzt einen Intel Core Ultra 7 Prozessor und einen dedizierten lokalen KI-Chatbot namens Uliya. Das Gerät beherrscht semantische Suche und Fotoanalyse. Der Early-Bird-Preis liegt bei umgerechnet rund 1.430 Euro.

Ubiquiti erweiterte sein Portfolio bereits am 18. Juni mit dem Enterprise NAS (ENAS). Das System basiert auf nativer ZFS-Architektur und bietet 16 Einschübe sowie duale 25GbE-Anbindung. Lizenzfreies Management und Unterstützung für verschiedene Virtualisierungsplattformen runden das Angebot ab.

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Ihre aktuelle Hardware wird von neuer KI-Software abgehängt? TrueNAS 25.10 stellt Support für ältere Grafikkarten ein – ein klares Signal. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie Schritt für Schritt auf KI-fähige Mini-PCs wie den Gmktec Evo-X3 oder ASUS NUC 16 Pro migrieren, ohne Ihr Budget zu sprengen. Migrationsleitfaden jetzt sichern

Alte Hardware fällt zurück

Die rasante Entwicklung fordert ihren Tribut: Community-Berichte vom Juli zeigen, dass TrueNAS 25.10 den Support für ältere NVIDIA-Grafikkarten wie die GTX 1080 Ti einstellen wird. Grund sind geänderte Treiberanforderungen – ein klares Zeichen, dass die Industrie konsequent auf moderne, KI-fähige Siliziumarchitekturen setzt.