Expo SDK 56: React-Komponenten für iOS-Widgets jetzt stabil

Expo SDK 56 vereinfacht iOS-Widgets, WhatsApp bringt Liquid-Glass-Optik auf den Mac und watchOS 27 startet in die Beta-Phase.

Parallel dazu stabilisiert Expo SDK 56 die Entwicklung von iOS-Widgets – doch die Toolchain hinkt hinterher.

Neue Ära für iOS-Widgets: Expo SDK 56 ist da

Die Entwickler-Community kann aufatmen: Mit der Stabilisierung von Expo SDK 56 wird die Erstellung von iOS-Widgets und Live Activities deutlich einfacher. Statt wie bisher auf SwiftUI oder spezielle Xcode-Projekte angewiesen zu sein, können Entwickler nun mit React-Komponenten arbeiten. Die „expo-widgets“-Bibliothek steht im Mittelpunkt dieser Neuerung.

Der empfohlene Workflow folgt einem klaren Schema: Zuerst die Widget-Funktionalität aufbauen, dann Live Activities integrieren. Unterstützt wird dieser Prozess durch neue „Expo Skills“ für KI-Entwicklungsagenten wie Claude Code, Cursor und Codex. Diese strukturierten Anleitungen sollen bei der Bereitstellung und Fehlersuche helfen.

Doch es gibt einen Wermutstropfen: Die Expo Go-App läuft weiterhin auf SDK 54. Entwickler fordern seit dem 18. Juli ein Update der Plattform, um die neuen Funktionen auch testen zu können.

WhatsApp auf dem Mac: Durchsichtig und aufgeräumt

Seit dem 17. Juli rollt WhatsApp die Liquid-Glass-Optik für seine Mac-Anwendung (Version 26.27.73) aus. Nach der Einführung auf dem iPhone (Ende 2025) und dem iPad (Juni 2026) folgt nun der Desktop. Die Neuerungen im Überblick:

  • Transluzente Seitenleiste mit Textbeschriftungen
  • Eigener Bereich für gesperrte Chats mit Authentifizierung
  • Überarbeitete Chat-Leiste und Anhang-Menü
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Parallel dazu testet WhatsApp auf dem iPhone integrierte Mikrofonmodi – darunter „Voice Isolation“ und „Wide Spectrum“. Ein Zeichen dafür, dass die App zunehmend systemnahe Funktionen übernimmt.

watchOS 27: Mehr Kontrast, weniger Fummelei

Am 14. Juli startete die öffentliche Beta von watchOS 27. Die neue Version bringt eine verfeinerte Liquid-Glass-Optik mit besserem Kontrast, ein dynamisches App-Raster und eine neue Geste: Mit einer einzigen Fingerberührung gelangt man zu den Widgets. Kompatibel ist das Update mit der Apple Watch Series 9 und neueren Modellen. Auch Leistungsoptimierungen und neue Gesundheitsfunktionen sind an Bord.

KI als Design-Beschleuniger

Die Geschwindigkeit von UI-Prototypen hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Moonshot AIs Kimi K3 Agent Swarm – ein Modell mit 2,8 Billionen Parametern und einem Kontextfenster von einer Million Tokens – benötigte nur etwas über drei Stunden, um eine macOS-27-Webanwendung mit Liquid-Glass-Effekten zu erstellen. Das zeigt, wie KI die Entwicklung radikal beschleunigt.

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Wer die neuen Liquid-Glass-Effekte nicht nur im Browser, sondern effizient im System nutzen möchte, sollte die passenden Kurzbefehle kennen. Ein Apple-Experte mit 20 Jahren Erfahrung hat die 19 nützlichsten Shortcuts zusammengestellt, mit denen Sie am Mac sofort flüssiger arbeiten. Kostenlosen PDF-Ratgeber mit den 19 besten Mac-Shortcuts herunterladen

Ausblick: ColorOS 17 und der Abschied von OxygenOS

Ein Leak vom 18. Juli deutet auf die nächste große Welle hin: ColorOS 17, basierend auf Android 17, soll Liquid Glass zum zentralen Designelement machen. Echtzeit-Schattierungen und flüssigere Animationen durch CPU- und Speicheroptimierung stehen auf dem Programm. Besonders brisant: OnePlus will demnach komplett auf ColorOS umsteigen und die eigene OxygenOS-Marke aufgeben. Der Start ist für Herbst 2026 geplant.

Weitere Updates der Woche

Auch andere Hersteller haben nachgelegt:

  • Honor MagicOS 10: Seit dem 17. Juli rollt das Update in Wellen aus. Neue Funktionen sind ein „Stapel-Modus“ für aktuelle Apps, 3D-Sperrbildschirm-Wallpaper und „Smart Capsule“-Gesten. Zuerst erhalten die Magic-V6- und Magic-8-Serien das Update.
  • Google Photos: Eine Neugestaltung der Android-App ist über den Play Store verfügbar. Die untere Navigationsleiste und die Icons wurden abgerundet.
  • HyperFrames: Der Entwickler hat mehrere Updates für seinen NLE-Editor veröffentlicht. Atomare Transaktionen und ein neues Kollisionsmodell für die Timeline sollen die Render-Stabilität verbessern.

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