Eye Tracking auf iPhone: Apple aktiviert Blick-Steuerung seit iOS 18

Apples Blicksteuerung nutzt die Frontkamera ohne Zusatzgerät. Navigation gelingt, doch Tippen und langes Scrollen bleiben unzuverlässig.

Anleitungen zur Bedienungshilfe Eye Tracking auf dem iPhone haben aktuell Aufmerksamkeit erhalten: Mehrere Berichte erklären, wie Nutzer die Funktion aktivieren und konfigurieren können, die Augenbewegungen als Ersatz für den klassischen Mauszeiger nutzt. Ein Bericht von mypresstoday.com beschreibt die entsprechenden Einstellungsschritte.

Funktionsweise und Verfügbarkeit

Eye Tracking ist laut einem Bericht von it24hrs.com seit iOS 18 verfügbar und ermöglicht die Steuerung von iPhone und iPad allein durch Blickbewegungen. Wie obozrevatel.com berichtet, nutzt die Funktion dabei die Frontkamera des Geräts, die die Augenbewegungen erfasst und in Zeigerbewegungen auf dem Bildschirm übersetzt. Eine zusätzliche Hardware ist damit nicht erforderlich.

Für eine zuverlässige Erkennung empfiehlt it24hrs.com einen Abstand von etwa 30 Zentimetern beim iPhone und etwa 45 Zentimetern beim iPad. Zudem müsse das Gerät während der Nutzung ruhig gehalten werden, damit die Kamera die Augenbewegungen präzise erfassen kann.

Einrichtung und Kalibrierung

Die Aktivierung erfolgt laut obozrevatel.com über den Pfad Einstellungen > Bedienungshilfen > Eye Tracking, wo auch die notwendige Kalibrierung durchgeführt wird. Innerhalb der Funktion stehen zudem die Optionen Snap to Item und Smoothing zur Verfügung, mit denen sich das Verhalten des Zeigers anpassen lässt – etwa um ihn stärker an anklickbaren Elementen einrasten zu lassen oder Bewegungen zu glätten.

Unterstützt wird Eye Tracking laut it24hrs.com auf einer Reihe von Geräten: iPhone 12 und neuer sowie das iPhone SE 3 gehören ebenso dazu wie das iPad 10, die iPad Air-Modelle 4, 5 und M2, die iPad Pro 11-Zoll-Generationen 3 bis 6, die iPad Pro 12.9-Zoll-Modelle 5 und 6, das iPad Pro M4 sowie das iPad mini 6 und das iPad mini A17 Pro.

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Praxistest zeigt Stärken und Schwächen

Ein Test von obozrevatel.com auf einem iPhone 15 Pro mit iOS 26 kommt zu einem gemischten Ergebnis: Die grundlegende Navigation per Blick funktionierte demnach zuverlässig. Tippen sowie das Scrollen längerer Seiten erwiesen sich dagegen als unzuverlässig.

Zu einem ähnlichen Befund kommt it24hrs.com: Auch dort wird die Basis-Navigation als gut funktionierend beschrieben, während Tippen und Scrollen als problematisch eingestuft werden.

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Einordnung für Nutzer

Eye Tracking richtet sich in erster Linie an Menschen, die Touchscreens nicht oder nur eingeschränkt bedienen können, und erweitert das bestehende Angebot an Bedienungshilfen von Apple um eine kamerabasierte Steuerungsoption ohne Zusatzhardware.

Die aktuellen Praxistests deuten allerdings darauf hin, dass die Funktion für einfache Navigationsaufgaben bereits gut nutzbar ist, bei komplexeren Interaktionen wie präzisem Tippen oder dem Scrollen längerer Inhalte aber noch Grenzen zeigt.

Wer die Funktion ausprobieren möchte, findet sie in den Bedienungshilfen-Einstellungen und sollte insbesondere die empfohlenen Abstandswerte sowie eine ruhige Haltung des Geräts beachten, um die Erkennungsgenauigkeit zu verbessern.