Face ID auf iPhone 18 Pro: Fehler lässt Geräte einfrieren und neu starten

Apple bestätigt einen Softwarefehler bei Face ID; ein Systemupdate könnte die Neustarts betroffener iPhone-18-Pro-Geräte beheben.

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Apple hat einen softwarebedingten Fehler in der Gesichtserkennung bestätigt, der bei einigen Geräten der Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auftritt. Betroffene Smartphones können bei bestimmten Face-ID-Vorgängen einfrieren und sich automatisch neu starten. Ein Fix soll über ein künftiges Systemupdate ausgeliefert werden, wie mehrere Berichte übereinstimmend meldeten.

Wann das Problem auftritt

Der Fehler zeigt sich laut den Berichten vor allem dann, wenn die Face-ID-Authentifizierung in geschützten Apps scheitert und ein erneuter Versuch unternommen wird: Das Gerät friert dann ein, ignoriert Touch-Eingaben und startet nach wenigen Sekunden neu.

Weitere Beobachtungen nennen zusätzliche Auslöser wie Dunkelheit, schräges Halten des Geräts oder die Nutzung von Drittanbieter-Apps für Zahlungen und Logins. Beim gewöhnlichen Entsperren über den Sperrbildschirm tritt der Fehler dagegen nicht auf.

Wie viele Geräte konkret betroffen sind, ist unbekannt – der Fehler zeigt sich nicht bei allen Exemplaren der Modellreihe. Diagnosedaten zeigten bei manchen Betroffenen den Vermerk „Panic-full“.

Apples Einordnung

Apple stufte den Fehler als reines Softwareproblem ein, nicht als Hardwaredefekt – ein Gerätetausch sei in der Regel nicht nötig. Ein Bericht führt die Störung auf einen Speicherzuweisungsfehler bei der Verarbeitung von Face-ID-Tiefenkarten zurück; lokal gespeicherte biometrische Daten blieben demnach sicher. Als Übergangslösung wurden das Deaktivieren von Face ID in Drittanbieter-Apps oder die Nutzung des Geräte-Passcodes genannt.

Der Apple-Kundendienst erklärte später, die Ursache liege in der Systemsoftware und werde derzeit untersucht; ein künftiges Systemupdate könne das Problem beheben, betroffene Nutzer könnten zunächst eine Diagnose durchführen lassen.

Ein Zusammenhang mit der unter dem Display verbauten Infrarotkamera gilt weiterhin als unbestätigt – ein Beitrag auf Sina Weibo spekulierte über eine solche Verbindung mit iOS 27, ohne dass dies belegt wäre. Die genaue technische Ursache hat Apple nicht veröffentlicht. Das Fachmedium 9to5Mac konnte den Fehler nach Berichten an einem europäischen iPhone 18 Pro reproduzieren.

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Reaktionen im Support und in Südkorea

Der Apple-Support empfahl manchen Nutzern zunächst einen Gerätetausch, bestätigte später aber einen reinen Softwarefix. In Südkorea forderten einige Kunden Austausch oder Rückerstattung; Apple Korea verwies Betroffene an AppleCare.

Separat meldeten Nutzer bei einzelnen Geräten farbige vertikale Bildschirmstreifen – Ausmaß und Ursache dieses Phänomens sind unklar, ein Zusammenhang mit dem Face-ID-Fehler ist nicht belegt, und Apple äußerte sich dazu nicht offiziell.

Zeitplan für den Fix

Ein Notfallupdate befand sich Berichten zufolge in der Schlussphase der Tests. Apple nannte weder eine Versionsnummer noch ein genaues Datum, iOS 27.0.1 gilt jedoch als wahrscheinliche, aber nicht bestätigte Version.

Erwartet wird die Veröffentlichung Anfang der kommenden Woche, möglicherweise am 28. oder 29. September 2026. Ein zweiter, davon unabhängiger iOS-27-Fehler kann laut Berichten auch ältere iPhone-Modelle zu Neustarts veranlassen; andere iPhone-Modelle sind vom beschriebenen Face-ID-Fehler jedoch nicht betroffen.

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Weiterer Kontext

Apple hatte das iPhone 18 Pro am 10. September in Peking vorgestellt, der Verkauf startete am 18. September zu einem chinesischen Einstiegspreis von 9.999 Yuan.

In Kolumbien war das Modell ebenfalls ab dem 18. September erhältlich. iOS 27 war bereits am 14. September erschienen, die Pro-Modelle folgten am 18. September. Unabhängig davon veröffentlichte Apple zudem watchOS 27.0.1, das zufällige Neustarts bei der Apple Watch Series 12 und der Ultra 4 beheben soll.