Der Markt für faltbare Smartphones steht vor einem Umbruch. Analysten rechnen damit, dass Apple im Jahr seines Markteintritts sofort 25 Prozent des Segments erobern wird. Die Prognose fällt nur zwei Tage nach der Vorstellung der neuen Galaxy-Z-Serie von Samsung.
Der Wettbewerb verschärft sich
Die Marktforscher von Counterpoint Research erwarten, dass die weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones 2026 um 21 Prozent zulegen werden. Samsung dürfte zwar Marktführer bleiben, sein Anteil soll aber von rund 40 Prozent auf 32 Prozent sinken.
Apple steigt voraussichtlich auf Platz zwei ein – mit 25 Prozent Marktanteil. Das geht zulasten anderer Hersteller: Huaweis Anteil soll auf 24 Prozent fallen, Motorola und Honor kommen auf acht beziehungsweise drei Prozent. Noch optimistischer zeigt sich Smart Analytics Global: Die Analysten prognostizieren sogar ein Wachstum von 30 Prozent für das laufende Jahr.
Samsung setzt auf breitere Displays
Am 22. Juli 2026 präsentierte Samsung seine neue Fold-Generation: das Galaxy Z Fold 8, das Fold 8 Ultra und das Flip 8. Die Geräte setzen auf ein breiteres Format – das Fold 8 kommt mit einem 4:3-Display, das Multitasking und Produktivität verbessern soll.
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Die Preise liegen zwischen 1.100 Euro für das Flip 8 und 1.950 Euro für das Ultra-Modell. Das Standard-Fold 8 kostet 1.750 Euro. Der Verkauf startet am 7. August. Samsung-Manager zeigten sich überzeugt, dass Apples Einstieg dem gesamten Segment nützt – mehr Kunden würden auf das Format aufmerksam.
Apples Einstieg: Technik und Hürden
Apple bereitet offenbar ein klappbares Gerät im Buch-Format vor. In der Branche kursieren die Namen „iPhone Ultra“ oder „iPhone Fold“. Eine Vorstellung im September 2026 zusammen mit der iPhone-18-Pro-Serie gilt als wahrscheinlich. Das Gerät soll ein 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,5-Zoll-Außenbildschirm bieten. Die Bauweise wäre mit rund 4,5 Millimetern extrem dünn – der Preis dürfte bei über 1.850 Euro liegen.
Doch die Entwicklung hakt noch. Einem Bericht vom 23. Juli 2026 zufolge gibt es Probleme mit der Scharnier-Haltbarkeit und Display-Falten. Die Produktion könnte sich um ein bis zwei Monate verzögern. Foxconn treibt als Fertigungspartner die Serienproduktion voran. Branchenkreise rechnen für das erste Jahr mit rund zehn Millionen produzierten Einheiten.
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KI treibt die Hardware-Entwicklung
Der Trend zu breiteren „Book-Type“-Designs wird vor allem durch Künstliche Intelligenz befeuert. Die größere Bildschirmfläche ist nach Einschätzung von Experten entscheidend für KI-gestützte Produktivitätsanwendungen und Multitasking.
Samsung und Apple setzen beide auf dieses Premium-Segment. Faltbare Displays und KI-Funktionen werden zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. Apples Eintritt dürfte die Verbreitung dieser Bauform beschleunigen – während Samsung und Huawei ihre Strategien anpassen, um ihre Marktpositionen zu verteidigen.

