Der Softwareentwickler Flexibits hat ein Update für seine Kalenderanwendung Fantastical bereitgestellt. Wie das US-Portal Tidbits in einem Bericht vom 6. Oktober 2026 meldete, bringt die neue Version 4.2.2 eine Reihe funktioneller Anpassungen bei der Terminerkennung, der Kontensynchronisation sowie der allgemeinen Arbeitsgeschwindigkeit mit.
Zu den zentralen Neuerungen gehört eine automatische Link-Erkennung bei Rückmeldungen auf Einladungen. Darüber hinaus hat der Hersteller die Synchronisierung von Konten über Microsoft Graph überarbeitet und unterstützt in Microsoft-365-Umgebungen nun zusätzliche kanadische Zeitzonen.
Die Erkennung von Endzeitpunkten sich wiederholender Termine aus E-Mails und Bilddateien arbeitet laut dem Bericht präziser. Nutzer am Mac können zudem Bilddateien direkt per Drag-and-Drop auf das Programmsymbol in der Menüleiste ziehen, um daraus Termindaten extrahieren zu lassen. Ergänzt werden die Änderungen durch eine beschleunigte Suchfunktion.
Fehlerbehebungen und Systemvoraussetzungen
Neben den Funktionserweiterungen widmet sich die Version 4.2.2 mehreren technischen Korrekturen. Behoben wurden unter anderem Darstellungsfehler bei ganztägigen Terminen in der Listenansicht sowie Probleme mit wiederkehrenden Aufgaben innerhalb von Microsoft 365. Zudem adressiert das Update Unregelmäßigkeiten, die zuvor im Zusammenhang mit Aktualisierungen über den Mac App Store aufgetreten waren.
Die Installationsdatei weist einen Umfang von 60,8 Megabyte auf. Für den Betrieb setzt die Anwendung mindestens macOS 12 voraus.
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Tarifstruktur und Plattformstrategie
Fantastical führt Kalender, Aufgaben und Erinnerungen an einem zentralen Ort zusammen und nutzt natürliche Spracheingaben, um Termine zu erfassen. Neben einer kostenlosen Basisvariante mit grundlegenden Ansichten bietet Flexibits kostenpflichtige Abonnements an.
Ein Einzelaboplan schlägt mit 57 US-Dollar im Jahr oder ab 4,75 US-Dollar im Monat zu Buche, während Familienabonnements ab 90 US-Dollar jährlich erhältlich sind.
In den Bezahlversionen sind erweiterte Funktionen wie das Erstellen von Terminen per E-Mail-Weiterleitung, eine von drei auf zehn Tage ausgeweitete Wettervorhersage sowie der Zugriff auf die Kontaktverwaltung Cardhop über mehrere Geräte hinweg enthalten.
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Die Software startete ursprünglich 2011 auf dem Mac. Nach dem Erscheinen einer Windows-Fassung Ende 2024 expandiert der Entwickler schrittweise in andere Ökosysteme, nachdem die Anwendung rund 15 Jahre lang nicht für Google-Systeme bereitstand.
Flexibits kündigte eine native Fassung für Googlebook an, die nach einer Demonstration des Systems durch Google konzipiert wurde und für bestehende Abonnenten von iOS und Windows ohne zusätzliche Kosten nutzbar ist.
Varianten für Android-Smartphones, Tablets und faltbare Geräte sind dagegen erst für das Jahr 2027 vorgesehen. Laut Flexibits-Chef Michael Simmons ist für die Kontaktverwaltung Cardhop keine Umsetzung für Android geplant.

