Fedora 45 Beta: Neue Sicherheit und Apple-Silicon-Support

Fedora stellt aktualisierte 44er-Installationsmedien und die 45er-Beta bereit; Asahi Remix erweitert den Apple-Silicon-Support um M3-Chips.

Die Fedora-Community hat, wie linuxcompatible.org am 15. September 2026 berichtete, aktualisierte Respins von Fedora Linux 44 veröffentlicht. Die neuen Abbilder bringen den Kernel 7.2.5 mit und stehen für sämtliche Desktop-Spins bereit: GNOME, KDE Plasma, MATE, Cinnamon, COSMIC, Xfce, Budgie, LXDE, LXQt, i3 sowie die Bildungsvariante SOAS. Die Dateigrößen der Respins reichen von 2,2 GB beim SOAS-Spin bis zu 3,3 GB bei KDE Plasma.

Fedora 45 Beta zeitgleich veröffentlicht

Am selben Tag veröffentlichte das Fedora-Projekt zudem die Beta von Fedora Linux 45, die laut linuxcompatible.org identisch mit dem dritten Kandidaten vom 5. September 2026 ist. Das finale Release ist für Oktober 2026 geplant.

Die Beta bringt einige technische Neuerungen mit: Statt des klassischen fbcon kommt künftig kmscon zum Einsatz, zudem wird die Signaturprüfung von Paketen erzwungen und der Systemaufruf ptrace stärker eingeschränkt. Für die Verwaltung von Zugangsdaten setzt Fedora 45 nun auf oo7 anstelle von GNOME Keyring beziehungsweise KWallet.

Auch bei den mitgelieferten Toolchains hat sich einiges getan: Fedora 45 Beta enthält Python 3.15, Go 1.27, GCC 16.2, glibc 2.44, Podman 6 sowie die Datenbanksysteme MySQL 9.7 und MariaDB 12.3.

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Apple-Silicon-Support über Fedora Asahi Remix

Parallel zur regulären Beta hat das Fedora-Asahi-Remix-Projekt laut einem Bericht von fedoramagazine.org vom 15. September 2026 ebenfalls eine Beta-Version veröffentlicht, die Fedora 45 Beta auf Apple-Silicon-Hardware bringt. Die allgemeine Verfügbarkeit wird demnach in rund einem Monat zusammen mit dem finalen Fedora 45 erwartet.

Mit dieser Version unterstützt Fedora Asahi Remix erstmals offiziell die Apple-Chips M3, M3 Pro und M3 Max. Die 3D-Beschleunigung der Grafikeinheit soll über ein späteres Mesa-Update nachgereicht werden.

Bereits jetzt bringt die Beta Hardware-beschleunigtes H.264- und VP9-Decoding für alle Apple-Silicon-Systeme mit, auf M3-Chips zusätzlich AV1-Decoding. Nutzer bestehender Installationen von Remix 43 oder 44 sollen das Upgrade ausschließlich über das DNF-System-Upgrade-Plugin durchführen.

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Einordnung für Anwender

Mit den aktuellen Respins erhalten Nutzer von Fedora Linux 44 einen aktualisierten Kernel, ohne eine komplette Neuinstallation vornehmen zu müssen – ein in der Fedora-Community etablierter Mechanismus, um sicherheitsrelevante und funktionale Kernel-Updates zeitnah in die Installationsmedien einfließen zu lassen.

Die zeitgleiche Veröffentlichung der Fedora 45 Beta signalisiert, dass sich das Projekt bereits im finalen Testzyklus vor dem für Oktober 2026 geplanten Release befindet.

Wer produktiv auf Fedora setzt, kann somit schon jetzt neue Sicherheitsmechanismen wie die erzwungene Paket-Signaturprüfung und die geänderte Credential-Verwaltung über oo7 in einer Testumgebung ausprobieren, bevor sie mit dem regulären Upgrade auf breiter Front ausgerollt werden.