Die in Leipzig ansässige Rana GmbH hat die Version 1.5 ihrer Dateimanagement-Lösung FileFluss vorgestellt. Bei der Software handelt es sich um einen nativen Zwei-Fenster-Dateimanager für das Betriebssystem macOS, der unter einer Open-Source-Lizenz steht und kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
Wie aus einem Bericht vom 30. September 2026 hervorgeht, fokussiert sich die aktuelle Aktualisierung primär auf die Integration von Cloud-Diensten sowie auf neue Werkzeuge zur Speicheranalyse.
Erweiterte Cloud-Anbindung und neue Freigabeoptionen
Ein wesentliches Merkmal von FileFluss ist die Einbindung zahlreicher externer Speicherdienste direkt in die Benutzeroberfläche. Unterstützt werden unter anderem Dropbox, Google Drive und OneDrive sowie Lösungen wie Nextcloud, pCloud, Seafile und Synology Drive. Zudem bietet die Anwendung eine Kompatibilität zu S3-Speichersystemen. Mit dem Update auf Version 1.5 wurde die Handhabung dieser Cloud-Konten weiter optimiert.
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Nutzer können nun über einen Rechtsklick auf eine Datei innerhalb eines Cloud-Kontos direkt einen Freigabe-Link erstellen. Dieser wird automatisch in die Zwischenablage kopiert, um die Weitergabe zu beschleunigen.
Je nach verwendetem Cloud-Anbieter ist es zudem möglich, diese Freigabe-Links mit einem Passwortschutz zu versehen oder ein Ablaufdatum festzulegen. Ein integrierter anonymer Hintergrund-Check prüft dabei eigenständig, ob ein potenzieller Empfänger die jeweilige Datei ohne einen eigenen Login beim Dienstleister abrufen kann.
Detaillierte Speicheranalyse und verbessertes Transfer-Monitoring
Neben den Cloud-Funktionen führt die Rana GmbH mit Version 1.5 ein dediziertes Fenster für die Speicheranalyse ein. Dieses Werkzeug lässt sich sowohl für lokale Festplatten als auch für eingebundene Cloud-Speicher nutzen.
Das System identifiziert dabei die größten Einzeldateien und stellt eine nach Speicherplatzbedarf sortierte Ordnerstruktur dar. Eine Besonderheit des Scan-Vorgangs ist die schrittweise Anzeige der Ergebnisse noch während der laufenden Analyse, sodass Nutzer nicht das Ende des vollständigen Suchlaufs abwarten müssen.
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Für aktive Dateitransfers bietet FileFluss erweiterte Informationen an. Die Anzeige umfasst die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit sowie eine Schätzung der verbleibenden Restzeit. Bei Kopiervorgängen zwischen zwei verschiedenen Cloud-Speichern (Cloud-zu-Cloud) differenziert die Statusanzeige zudem zwischen den einzelnen Phasen des Downloads und des Uploads.
Systemanforderungen und Bezugsquellen
In technischer Hinsicht wurde die Benutzeroberfläche um Komfortfunktionen erweitert. Ordner in der Seitenleiste öffnen sich nun automatisch, wenn Dateien per Drag-and-Drop darauf bewegt werden. Eine Statusanzeige in der macOS-Menüleiste informiert über laufende Prozesse. Für die Verteilung von Aktualisierungen nutzt die Anwendung das Sparkle-Framework, welches automatische Updates ermöglicht.
Die Systemvoraussetzung für den Betrieb von FileFluss 1.5 ist mindestens macOS 14 Sonoma. Das Programm wird über die Entwicklerplattform GitHub sowie über den Paketmanager Homebrew Cask zum Download angeboten. Durch den quelloffenen Charakter der Software bleibt die Nutzung für Anwender dauerhaft kostenfrei.
Mehr zum Thema bei Caschys Blog: „FileFluss 1.5: Mac-Dateimanager für Cloud-Dienste bringt Speicheranalyse und Freigabe“
Teile dieses Beitrags beruhen auf Recherchen von Caschys Blog.

