Apple hat umfangreiche Aktualisierungen für seine Creator-Studio-Suite bereitgestellt und dabei die Preisgestaltung für das zugehörige Software-Abonnement festgelegt. Der reguläre Zugang kostet 12,99 US-Dollar im Monat oder 129 US-Dollar im Jahr. Für den Bildungsbereich liegt der Tarif bei monatlich 2,99 US-Dollar beziehungsweise 29,99 US-Dollar pro Jahr.
Interessierte Anwender können das Angebot einen Monat lang kostenfrei testen. Während einige der neu eingeführten Werkzeuge exklusiv den Abonnenten vorbehalten bleiben, stehen andere Neuerungen allen Nutzern offen. Die Verteilung der Updates läuft bereits an.
Erweiterte Bild- und Videobearbeitung auf Mac und iPad
Im Zentrum der Software-Aktualisierung stehen Anwendungen für die kreative Produktion. Das Bildbearbeitungsprogramm Pixelmator Pro für das iPad erhält die zuvor dem Mac vorbehaltene Funktion zum Auswählen und Maskieren mit Kantenverfeinerung, die das Freistellen komplexer Konturen wie Haaren oder Tierfell erleichtert.
Zudem bieten Pixelmator Pro auf macOS und iPadOS zwei neue Vorlagensammlungen für Sport- und Action-Inhalte sowie für neue Geschäftsideen und Produkte, ergänzt um eine eigene Kategorie für Podcast-Cover.
Im Videobereich können Final Cut Pro und Motion auf dem Mac nun Effekte des Cinematic-Modus auf nativ aufgezeichnetes Material des iPhone 18 Pro anwenden. Der Fokuspunkt und die Tiefenschärfe lassen sich hierbei unmittelbar in der Schnitt-Timeline anpassen.
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Die Kodierungssoftware Compressor unterstützt die Konvertierung von Footage mit diesen neuen Effekten in das bisherige Cinematic-Format und bringt zusätzliche Exportvoreinstellungen für HEVC sowie MPEG-4 mit, die unter anderem für soziale Medien gedacht sind.
Neuerungen für Final Cut Camera
Die mobile App Final Cut Camera für iOS setzt das Creator-Studio-Abonnement voraus und wurde auf Version 2.4 aktualisiert. Sie steuert die variable Blende des iPhone 18 Pro im Bereich von f/1.48 bis f/4 und bietet Modi für Blendenpriorität, Verschlusszeitpriorität sowie eine manuelle Steuerung. Zudem werden Cinematic-Effekte auf dem iPhone 18 Pro auch bei Videoaufnahmen in ProRes und Apple Log unterstützt.
Ein überarbeitetes Design erleichtert den Zugriff auf Parameter wie Verschlusswinkel, ISO-Werte und den manuellen Weißabgleich. Professionelle Anwender erhalten anpassbare Overlays, Fokus-Peaking mit Sensitivitätskontrolle, Tally-Licht, Videoscopes sowie Optionen für SDI-Out und Genlock-Offset.
Bereits mit Version 2.3 kamen Hilfsmittel wie Histogramme, geteilte Wellenformen, Falschfarben, Clipping-Indikatoren, ein Clean-HDMI-Ausgang ohne Einblendungen ab dem iPhone 17 Pro sowie erweiterte ProRes-Varianten hinzu, während ein neuer Tracking-Autofokus fehlt. Daten lassen sich per USB-C-Kabel auf den Mac übertragen oder drahtlos an Final Cut Pro auf dem iPad übermitteln.
Produktivitäts-Apps und visionOS
Die Büroprogramme Keynote, Pages und Numbers wurden um frische Themen und Vorlagen erweitert. Keynote nutzt Apple Intelligence zur automatischen Folienerstellung inklusive Bildgenerierung.
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Alle drei iWork-Anwendungen unterstützen nun Zugriffsanfragen für freigegebene Dokumente und gestatten Fragen an Siri zu Dateiinhalten. Pages für Mac führt eine optimierte Bildschirmansicht ein, während Numbers neue Funktionen für Trigonometrie, Statistik und Logik erhält.
Die Whiteboard-Software Freeform integriert ebenfalls Apple Intelligence, um handschriftliche Notizen zusammenzufassen, umzuformulieren oder Korrektur zu lesen.
Neben Ordnerstrukturen und Dark-Mode-Anpassungen bietet Freeform unter visionOS 27 die Möglichkeit, mehrere Elemente gleichzeitig in den Raum zu ziehen und 3D-Modelle in der Gruppe zu betrachten. Am Vorabend der Funktionsupdates hatte Apple zudem Systemversionen 27.0.1 für seine Plattformen iOS, iPadOS, macOS, visionOS und watchOS veröffentlicht.
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