Final Cut Pro und Logic Pro: KI-Update bringt automatische Untertitel

Apple aktualisiert Final Cut Pro und Logic Pro mit KI-Funktionen. Die M7-Serie ist für 2027 geplant, während HP mit dem OmniBook Ultra 14 konkurriert.

Die aktuellen Tests des 14-Zoll MacBook Pro mit M5-Chip zeigen beeindruckende Leistungssprünge bei kreativen Anwendungen. Besonders die Single-Core-Performance und die Reaktionsgeschwindigkeit in Programmen wie Final Cut Pro und Logic Pro überzeugen die ersten Prüfer. Auch die Gaming-Fähigkeiten haben sich verbessert – allerdings gibt es Abstriche bei der Akkulaufzeit und den Anschlussmöglichkeiten.

Leistung für Profis

Das neue MacBook Pro mit dem 10-Kern M5-Prozessor startet mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicher. Erste Händler bieten einzelne Modelle mit 24 GB RAM bereits mit Rabatten von rund 140 Euro an. Das Display bleibt ein Highlight: Das Liquid Retina XDR mit 120 Hertz und einer Auflösung von 3024×1964 Pixeln setzt weiterhin Maßstäbe.

Creator Studio: KI hält Einzug

Erst am 5. Juli 2026 hat Apple seine Kreativ-Suite aktualisiert. Final Cut Pro erhält KI-gestützte Funktionen wie automatische Untertitel, Szenenerkennung und eine „Auto Mask“-Funktion. Das Farbsystem wurde komplett überarbeitet, dazu kommen verbesserte Trim-Werkzeuge. Logic Pro profitiert von einem neu aufgebauten Akkorderkennungssystem und einem „Producer Project“-Format – plus einem Granular-Soundpaket für den Alchemy-Synthesizer.

Thunderbolt 5: Speicher im Höchsttempo

Das Ökosystem für Kreative wächst rasant. Auf der Fachmesse NAB 2026 zeigte PROMISE Technology neue Speicherlösungen, die auf den M5 abgestimmt sind. Der Pegasus5 R12 Pro nutzt Thunderbolt 5 mit einer Bandbreite von 80 Gbit/s und erreicht Übertragungsraten von rund 6.000 MB/s.

Neben dem kompakten Pegasus5 M8 gibt es mit dem Pegasus5 N4 auch eine mobile Variante. Für Server-Anwendungen kommen der VTrak 8206 NVMe und der Vess A8340 Hybrid-Server mit Intel Xeon 6 auf den Markt.

Anzeige

Um die enorme Leistung neuer Apple-Hardware voll auszuschöpfen, kommt es oft auf die richtige Bedienung an. Dieser kostenlose Ratgeber enthüllt die wichtigsten Einstellungen für Mac-Einsteiger, die kaum jemand beim Start kennt. Das Apple Mac Starterpaket jetzt kostenlos sichern

Apples Chip-Strategie: M7 statt M6 Pro

Branchenbeobachter berichten von einer überraschenden Kehrtwende in Cupertino. Ein Einsteiger-MacBook Pro mit M6 und dem aktuellen Gehäuse soll zwar im Herbst 2026 erscheinen. Doch die leistungsstärkeren Varianten M6 Pro und M6 Max werden offenbar gestrichen. Stattdessen treibt Apple die Entwicklung der M7-Serie voran, die speziell auf KI-Architekturen ausgelegt ist.

Die Folge: Eine 18-monatige Pause zwischen den Profi-Chip-Generationen. Das High-End-Modell „MacBook Ultra“ mit M5 Pro und M5 Max in neuem Design wird für Ende 2026 erwartet. Der Basis-M7 mit einer Speicherbandbreite von 240 GB/s soll in der ersten Jahreshälfte 2027 kommen – zusammen mit einem großen Redesign für Einsteiger-Modelle (Codename K104). Gerüchte sprechen von dünneren Gehäusen, OLED-Touch-Displays und der Integration der Dynamic Island.

Konkurrenz schläft nicht

Im Markt für Profi-Notebooks macht HP Druck. Das OmniBook Ultra 14 mit dem 18-Kern Snapdragon X2 Elite bietet ein 3K-OLED-Touchdisplay und eine Akkulaufzeit von über 13 Stunden. Zwar fehlt Thunderbolt-Unterstützung, doch die Multi-Core-Leistung soll an High-End-Workstations heranreichen.

Anzeige

Wer im Arbeitsalltag Zeit sparen will, sollte nicht nur auf schnelle Hardware, sondern auch auf effiziente Workflows setzen. Ein Mac-Experte verrät in diesem Gratis-Report die 19 besten Shortcuts, mit denen Sie täglich messbar schneller arbeiten. Kostenlosen PDF-Ratgeber mit den 19 besten Shortcuts herunterladen

Spannend: Auch Apples Einstiegs-Hardware wird flexibler. Das MacBook Neo mit A18 Pro-Chip kann via Parallels Desktop 20 mittlerweile Windows 11 ausführen. Die Multi-Core-Leistung bleibt hinter dedizierten Windows-Workstations zurück – für leichte plattformübergreifende Aufgaben zeigt der ARM-Chip aber zunehmend Stärke.