Firefox 154: Mozilla integriert Startpage nativ für fünf Länder

Firefox 154 integriert Startpage als Standardsuchoption in Europa und verbessert Performance, Cloud-Gaming sowie KI-Funktionen.

Mozilla hat die neueste Version seines Webbrowsers, Firefox 154, veröffentlicht. Eine der zentralen Neuerungen der aktuellen Desktop-Version ist die direkte Einbindung der niederländischen Suchmaschine Startpage. Diese wird als standardmäßige Suchoption für Nutzer in mehreren europäischen Ländern eingeführt, ohne dass dafür die manuelle Installation einer separaten Browser-Erweiterung erforderlich ist.

Fokus auf Datenschutz in Europa

Die native Integration von Startpage richtet sich zunächst an Firefox-Anwender in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz sowie den Niederlanden.

Laut Mozilla ist das Interesse an dieser Suchalternative bereits ausgeprägt; Nutzer des Browsers führen schon jetzt über 1 Milliarde Suchanfragen pro Jahr über Startpage durch. Die Suchmaschine, die mehrheitlich im Besitz des US-Unternehmens System1 steht, verfolgt einen strikten Datenschutzansatz.

Die Integration in Firefox 154 verzichtet vollständig auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz innerhalb des Suchvorgangs, speichert keine Nutzerdaten und setzt für die Verwendung kein Benutzerkonto voraus.

Ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsstrategie ist die Entfernung von IP-Adressen vor der eigentlichen Verarbeitung der Suchanfragen, womit der Dienst die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllt.

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Während die Desktop-Version ab sofort zur Verfügung steht, ist die Bereitstellung der Startpage-Integration für die mobilen Betriebssysteme Android und iOS für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Partnerschaft mit Exa und funktionale Erweiterungen

Zusätzlich zur Einbindung von Startpage führt Mozilla eine Partnerschaft mit Exa ein. Diese Kooperation umfasst neue Funktionen wie „Smart Window“ für die Desktop-Anwendung und „Quick Answers“ für das mobile Betriebssystem iOS.

Auch hier betonen die Verantwortlichen den Schutz der Privatsphäre: Die Funktionen arbeiten mit einer sogenannten Zero-Data-Retention-Politik, bei der keine Nutzerdaten dauerhaft gespeichert werden. Zudem werden Quellen für die bereitgestellten Informationen für den Anwender direkt sichtbar gemacht.

Ein weiterer technischer Schwerpunkt des Updates liegt auf der Performance-Optimierung. Besonders bei der Video-Suche konnte die Latenz erheblich reduziert werden – von zuvor etwa 260ms auf nun rund 30ms.

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Für Anwender im Bereich Cloud-Gaming bietet Firefox 154 zudem eine erweiterte Unterstützung für den Dienst GeForce NOW. Damit lassen sich über 2.000 Spieletitel direkt im Browser nutzen, wobei Auflösungen von bis zu 1440p bei einer Bildwiederholrate von 120fps ermöglicht werden.

KI-Steuerung und Optimierungen der Benutzeroberfläche

Abgerundet wird das Release durch diverse funktionale Erweiterungen. Firefox 154 enthält verbesserte Übersetzungsfunktionen sowie dedizierte Steuerungsmöglichkeiten für KI-Dienste. Neu eingeführte Tab-Gruppen werden durch ein Large Language Model (LLM) unterstützt, um die Organisation zahlreicher geöffneter Tabs effizienter zu gestalten.

Spezifisch für das Betriebssystem macOS wurde eine Funktion für Backups von Nutzerprofilen implementiert. Windows-Nutzer erhalten hingegen die Möglichkeit, Icons innerhalb des Browsers individuell anzupassen. Firefox 154 steht ab sofort zum Download bereit.