Flughafen Zürich: Zwei fahrerlose Elektro-Shuttles im Level-4-Test

Zwei autonome Elektrofahrzeuge transportieren Zürcher Flughafenmitarbeiter auf fester Strecke. Die Erprobung läuft bis Ende 2026 unter Fernüberwachung.

Der Flughafen Zürich hat den Testbetrieb von zwei vollautomatisierten Elektro-Shuttles aufgenommen, die ohne Fahrer und ohne Sicherheitspersonal vor Ort verkehren.

Mit diesem Schritt gehört der Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt zu den ersten Flughäfen in Europa, die autonomes Fahren auf diesem technischen Niveau im operativen Umfeld erproben. Die Fahrzeuge sind für den Betrieb nach Level 4 ausgelegt, was eine weitgehende Automatisierung ohne menschliches Eingreifen in definierten Bereichen ermöglicht.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen WeRide realisiert. Die Kooperation zwischen dem Flughafen und dem Partner besteht bereits seit März 2025. Während der Vorbereitungsphase wurden die Systeme auf die spezifischen Anforderungen des Flughafenareals abgestimmt. Die ersten operativen Fahrten der beiden Shuttles fanden schließlich Anfang September 2026 statt.

Überwachung und Sicherheit im Fokus

Obwohl sich kein Personal in den Fahrzeugen befindet, unterliegt der Betrieb einer ständigen Kontrolle. Die Shuttles werden von einer zentralen Leitstelle aus überwacht, um bei unvorhergesehenen Situationen jederzeit eingreifen zu können. Diese Fernüberwachung ist ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts für den fahrerlosen Transport.

Der Einsatzbereich der autonomen Fahrzeuge ist in der aktuellen Testphase eng begrenzt. Die Shuttles werden ausschließlich für den Transport von Mitarbeitern eingesetzt und verkehren auf einer fest definierten Route.

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Der Flughafen Zürich lässt seit Anfang September zwei vollautomatisierte E-Shuttles ohne Fahrer und ohne Sicherheitspersonal auf einer festen Mitarbeiterroute verkehren — überwacht aus einer zentralen Leitstelle und befristet bis Ende 2026. Wer den eigenen Betrieb auf dieses Niveau heben will, braucht ein Sicherheitskonzept, das vor der ersten Fahrt steht. Der kostenlose Leitfaden zeigt, wie Sie autonome Shuttles integrieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Leitfaden autonome Shuttle-Integration anfordern

Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt dabei ist, dass die Strecke so gewählt wurde, dass keine Rollbahnen des Flugbetriebs gekreuzt werden müssen. Damit wird das Risiko von Konflikten mit dem Flugzeugverkehr ausgeschlossen, während gleichzeitig wichtige Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit der autonomen Systeme im Bodenverkehr gesammelt werden können.

Zeitplan und Perspektiven des Pilotprojekts

Der aktuelle Testbetrieb ist zunächst bis Ende 2026 befristet. In diesem Zeitraum soll die Leistungsfähigkeit der Elektro-Shuttles unter verschiedenen Witterungsbedingungen und im täglichen Schichtbetrieb der Mitarbeitenden evaluiert werden. Eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung des Projekts oder eine Ausweitung des Einsatzgebiets ist noch nicht gefallen, eine entsprechende Prüfung wird jedoch in Aussicht gestellt.

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Durch die Nutzung rein elektrisch betriebener Fahrzeuge verfolgt der Flughafen Zürich zudem das Ziel, den CO2-Ausstoß des internen Fuhrparks weiter zu reduzieren. Die Kombination aus Elektromobilität und autonomer Fahrtechnologie gilt in der Branche als wichtiger Baustein für die Effizienzsteigerung logistischer Prozesse auf Flughafengeländen.

Die Ergebnisse des Versuchs werden voraussichtlich auch von anderen europäischen Flughafenbetreibern aufmerksam verfolgt, da die Implementierung von Level-4-Systemen ohne Begleitpersonal als signifikanter Fortschritt in der Transportautomatisierung gewertet wird.