Forschungsdatenmanagement: TU Dortmund startet FAIR-Prinzipien-Workshop

Neuer Online-Workshop der TU Dortmund vermittelt Grundlagen des Forschungsdatenmanagements nach den FAIR-Prinzipien für Mitglieder der UA Ruhr.

Am heutigen Dienstag startet die TU Dortmund einen interdisziplinären Online-Workshop, der sich den Grundlagen des Forschungsdatenmanagements widmet. Im Fokus stehen die sogenannten FAIR-Prinzipien: Daten sollen auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Geleitet wird sie von Dr. Wibke Kleina und Dr. Julia Stapels. Ziel ist es, strukturiertes Datenmanagement als festen Bestandteil moderner wissenschaftlicher Praxis zu etablieren.

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Internationale Pilotprojekte zur Datenverknüpfung

Parallel zu den Schulungsangeboten testen größere Einrichtungen neue Infrastrukturen. Die University of Texas in Austin beteiligt sich am US-weiten Pilotprojekt zum Research Activity Identifier (RAiD). Michael Shensky, Leiter der Forschungsdatendienste an den Universitätsbibliotheken, treibt die Integration des RAiD in das Texas Data Repository voran. Das Vorhaben soll eine robustere Grundlage schaffen, um Forschungsaktivitäten über verschiedene Plattformen hinweg zu identifizieren und zu verknüpfen.

Auch die University of Notre Dame baut ihre Unterstützung aus: Das Center for Research Computing bietet feste Sprechstunden mittwochs und donnerstags an – sowohl vor Ort in Flanner Hall als auch digital.

Praxisnahe Datenkompetenz in Spezialdisziplinen

Nicht nur die Verwaltung, auch die Anwendung rückt in den Fokus. An der Cornell University hat Datenbibliothekarin Whitney Kramer einen Online-Leitfaden für Studierende der Personalanalyse entwickelt. Mithilfe öffentlicher Gehaltsdaten des öffentlichen Dienstes lernen sie unter der Leitung von Professor John Hausknecht, Datenkompetenz auf unternehmerische Entscheidungsprozesse zu übertragen.

Technische Fertigkeiten stehen im Mittelpunkt der Workshops der Society for Epidemiologic Research, die ebenfalls heute stattfinden. Die Präsenzveranstaltungen behandeln fortgeschrittene Methoden wie kausale Inferenz, R-Workflows, Fördermittelmanagement und die Erstellung von K-Anträgen.

Unternehmensweite Schulungen und Sicherheitstrends

Auch die Wirtschaft setzt auf Datenexpertise. Bereits am 17. Juni führte CV Diorama Success ein zweitägiges Online-Training für PT Maha Kreasi Indonesia durch. Die Inhalte: Datenerfassung, Visualisierung und Regressionsanalyse zur Unterstützung von Führungsentscheidungen.

Im Bereich der digitalen Souveränität war der gestrige IT-Sicherheitstag in Dortmund ein wichtiges Signal. Themenschwerpunkte waren Angriffe auf künstliche Intelligenz und Schwachstellen in der Kryptographie. Die Sicherheitsinitiative setzt sich am 26. Juni mit dem Digitaltag fort: Das Smart City Team Dortmund plant dann Workshops zu Faktenchecks und digitaler Sicherheit.

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Cloud-basierte Compliance-Lösungen für die Industrie

Anbieter aus der Industrie setzen zunehmend auf automatisierte Compliance-Lösungen. Am 26. Juni präsentiert Waters eine technische Session zu cloudbasierter Software für Echtzeit-Systemüberwachung. Die Plattform nutzt KI und maschinelles Lernen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und den Systemzustand kontinuierlich zu überwachen.