Framework hat sein reparierbares Notebook-Konzept auf das Einstiegssegment ausgeweitet und stellte den Laptop 12 mit aktualisierter Hardware vor. Das Gerät ist mit Intel-Prozessoren der Core-Series-3-Generation („Wildcat Lake“) ausgestattet und bietet Thunderbolt 4 an den hinteren Anschlüssen, Wi-Fi 7 sowie Arbeitsspeicher vom Typ DDR5-6400, der sich auf bis zu 64 Gigabyte aufrüsten lässt. Die Vorbestellungen sind bereits geöffnet, der Versand soll im Oktober beginnen.
Preise und Ausstattung
Das vorkonfigurierte Modell mit dem Betriebssystem Fedora startet bei 699 US-Dollar und ist mit einem Core 3 304, 8 Gigabyte RAM sowie einer 512-Gigabyte-SSD ausgestattet.
Wer stattdessen Windows wählt, zahlt 100 US-Dollar mehr. Damit liegt das Fedora-Modell laut PCMag rund 100 US-Dollar unter dem Preis der ersten Generation des Laptop 12.
Wer selbst Hand anlegen möchte, kann zur DIY-Edition greifen, die bei 549 US-Dollar beginnt – allerdings ohne Arbeitsspeicher und Speicherplatz, die Käufer separat ergänzen müssen. Für mehr Leistung bietet Framework das Core-5-320-Modell mit 16 Gigabyte RAM, Fingerabdrucksensor und hintergrundbeleuchteter Tastatur für 1.099 US-Dollar an.
Die Topversion mit Core 7 350 kostet 1.399 US-Dollar. Fingerabdrucksensoren sind bei den Core-5- und Core-7-Varianten serienmäßig verbaut, eine hintergrundbeleuchteter Tastatur bleibt optional.
Ein weiterer Fortschritt betrifft die Akkulaufzeit: Beim Core-5-320-Modell verzeichnete Framework beim Streaming von 4K-Netflix-Inhalten eine um 70 Prozent längere Laufzeit im Vergleich zum älteren Core i5-1334U.
Linux als Standard, nicht als Nische
Besonders auffällig ist die Softwareausstattung: Der Laptop 12 wird künftig mit vorinstalliertem Fedora 44 mit KDE-Plasma-Desktop ausgeliefert. Laut Framework nutzen fast 80 Prozent der Käufer des Laptop 12 bereits Linux – ein Anteil, der weit über dem Branchendurchschnitt liegt und die Entscheidung erklärt, das Betriebssystem prominent als Standardoption anzubieten statt es als Nebenangebot zu behandeln.
Wer sich für die Vorzüge von Linux-Systemen interessiert, kann das Betriebssystem Ubuntu ohne Risiko und parallel zur bestehenden Windows-Installation testen. Dieses kostenlose Startpaket zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mehr Geschwindigkeit und Sicherheit für Ihren Rechner gewinnen. Kostenloses Linux-Startpaket inklusive Ubuntu-Vollversion sichern
Direkter Vergleich mit Apples MacBook Neo
Mit dem Einstiegspreis von 699 US-Dollar positioniert sich der Laptop 12 als direkter Konkurrent zu Apples MacBook Neo im Budget-Segment. Apples Gerät startet nach unterschiedlichen Angaben bei 699 US-Dollar beziehungsweise für Studierende bei 599 US-Dollar, ausgestattet mit einem A18-Pro-Chip und 8 Gigabyte RAM.
Eine andere Quelle nennt für das MacBook Neo Einstiegspreise von 689 US-Dollar für die 256-Gigabyte-Variante und 789 US-Dollar für die 512-Gigabyte-Version mit Touch ID, ebenfalls mit A18-Pro-Chip und 8 Gigabyte Unified Memory.
Während Apple auf ein geschlossenes, nicht erweiterbares System setzt, wirbt Framework mit modularer Bauweise und Aufrüstbarkeit als Hauptunterscheidungsmerkmal im Preissegment um 700 US-Dollar.
Ob am MacBook oder einem anderen System – effizientes Arbeiten spart im Alltag wertvolle Zeit. Ein Apple-Experte hat die wichtigsten Tastenkombinationen zusammengestellt, mit denen Sie sofort flüssiger und entspannter an Ihrem Gerät navigieren. Die 19 besten Mac-Shortcuts als Gratis-PDF herunterladen
Framework 13 bleibt im Portfolio
Parallel zum Laptop 12 bietet Framework weiterhin den Framework 13 an: Das vorkonfigurierte Modell startet bei 1.049 US-Dollar, die DIY-Variante mit AMD-Ryzen-Prozessor bei 849 US-Dollar.
Eine Version mit Intel Ultra Series 1 ist für 799 US-Dollar erhältlich, wird von Testern jedoch nicht empfohlen. Damit deckt Framework mit Laptop 12 und Laptop 13 nun ein breiteres Preisspektrum ab, das vom Einstiegsbereich bis in die gehobene Mittelklasse reicht.

