Das Unternehmen stellt damit die Weichen für die Zukunft reparierbarer Hardware.
Laptop 13 Pro: Komplett neu gedacht
Der Framework Laptop 13 Pro ist die größte Überarbeitung des 13-Zoll-Flagschiffs seit fünf Jahren. Sein Gehäuse besteht erstmals aus gefrästem Aluminium. Unter der Haube arbeiten die neuesten Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake) oder alternativ AMD Ryzen AI 300 Prozessoren.
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Das Gerät setzt mehrere neue Maßstäbe für die Serie:
* Display: Ein 13,5-Zoll-3K-Touchscreen mit variabler Bildwiederholrate (30-120 Hz) und 700 Nits Helligkeit.
* Speicher: LPDDR5X-8533 RAM in LPCAMM2-Modulen, wahlweise mit 16 bis 64 GB.
* Akku: Eine 74-Wh-Batterie soll über 20 Stunden 4K-Streaming ermöglichen – laut Framework mehr als ein 14-Zoll-MacBook Pro M5.
* Bedienung: Ein neues haptisches Trackpad ersetzt den mechanischen Klick-Mechanismus.
Der Einstiegspreis liegt bei 1.199 US-Dollar für die DIY-Edition. Vorkonfigurierte Modelle mit Ubuntu (ab 1.499 $) oder Windows (ab 1.699 $) sind ab Juni lieferbar.
OCuLink Dev Kit: Desktop-Leistung für unterwegs
Das OCuLink Dev Kit für das Framework Laptop 16 ermöglicht einen direkten Anschluss von Desktop-Grafikkarten. Anders als bei Thunderbolt-eGPUs nutzt es acht native PCIe-Leitungen und bietet so eine bidirektionale Bandbreite von 128 Gbps.
Das Kit besteht aus einer Einsteckkarte für den Laptop, einem Adapter und einem Dock für Standard-PCIe-Karten. Es unterstützt auch professionelle Hardware wie 100Gb-Ethernet-Karten. Ein Hot-Plugging ist nicht möglich; der Laptop muss vor dem Anschluss ausgeschaltet werden. Die Auslieferung ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant.
Upgrade-Pfad und erweitertes Ökosystem
Framework betont die Abwärtskompatibilität: Das neue Display und die Mainboards des Laptop 13 Pro passen auch in ältere Gehäuse der 13-Zoll-Serie. Besitzer können so auf die neuesten Prozessoren upgraden, ohne ein neues Gerät kaufen zu müssen.
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Für das Laptop 16 gibt es ergonomische Updates wie ein neues haptisches Trackpad und eine überarbeitete Tastatur. Zudem wurde eine günstigere Einstiegskonfiguration mit Ryzen 5 340 zum Preis von 1.249 US-Dollar (DIY) eingeführt.
Das Ökosystem wächst auch durch Drittanbieter: Ein neues 10-Gb-Ethernet-Expansion-Card von WisdPi wurde vorgestellt. Framework selbst bringt erstmals eine drahtlose Touchpad-Tastatur und eine Laptophülle auf den Markt.
Strategie: Nische für Power-User besetzen
Die Neuheiten kommen zu einer Zeit, in der traditionelle Hersteller auf „Pro“-Design und Effizienz setzen. Framework kontert mit Panther Lake, großer Batterie und dem OCuLink-Standard. Damit adressiert das Unternehmen gezielt Power-User und Linux-Enthusiasten, die mehr Durchsatz benötigen, als USB4 oder Thunderbolt 4 bieten.
Die Strategie basiert auf der Annahme, dass Nutzer einen Aufpreis für langfristige Upgradability zahlen – etwa für den Austausch eines Displays oder Prozessors. Dies unterscheidet Framework fundamental von Mitbewerbern mit verlöteten Komponenten.
Ausblick: Rollout bis Jahresende
Während der Laptop 13 Pro und die neuen Komponenten für das Laptop 16 ab Juni ausgeliefert werden, steht das OCuLink Dev Kit noch in der Entwicklung. Sein breiterer Rollout ist für das zweite Halbjahr geplant.
Framework könnte von generellen Hardware-Trends profitieren. Mit dem Markteintritt neuer Komponenten wie HBM4-Speicher oder nächster GPU-Generationen könnte die Nachfrage nach anpassbaren, modularen Systemen steigen. Die austauschbaren Mainboards versprechen Investitionssicherheit: Wer heute den Laptop 13 Pro kauft, könnte später auf künftige Chipsets upgraden – ohne das hochwertige Gehäuse und Display ersetzen zu müssen.





