Fritzbox-Update: AVM bringt DNS-Filter und SOS-Notrufe

AVM ruft Fritzbox-Besitzer zu regelmäßigen Sicherheitschecks auf. Neue Labor-Updates für FritzOS 8.40 bringen erweiterte Schutzfunktionen für mehrere Router-Modelle.

Der Berliner Netzwerkexperte AVM hat am 8. August 2026 einen Sicherheitshinweis veröffentlicht, der Besitzer von Fritzbox-Routern zu einem proaktiven Schutz ihrer Heimnetzwerke aufruft. Angesichts zunehmender internetbasierter Bedrohungen rät das Unternehmen dazu, monatliche Wartungsroutinen zu etablieren. Diese regelmäßigen Prüfzyklen sollen sicherstellen, dass die Gerätekonfigurationen aktuell bleiben und potenzielle Einfallstore für Cyberangriffe frühzeitig erkannt werden.

Fokus auf Systemsicherheit und Wartung

Der aktuelle Aufruf zur monatlichen Wartung unterstreicht die Strategie des Herstellers, die Nutzersensibilisierung für IT-Sicherheit zu erhöhen. Die empfohlenen Routinen umfassen die Kontrolle der installierten Softwareversionen sowie die Überprüfung grundlegender Sicherheitseinstellungen innerhalb der Benutzeroberfläche. Dieser Schritt erfolgt parallel zur laufenden Entwicklung der nächsten Betriebssystemgeneration FritzOS 8.50, für die AVM derzeit umfangreiche Testversionen bereitstellt.

Im Zuge dieser Entwicklungsarbeiten wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Aktualisierungen für verschiedene Hardware-Modelle im sogenannten Labor-Bereich veröffentlicht. Diese Updates dienen nicht nur der Einführung neuer Funktionen, sondern adressieren auch die Stabilität und Sicherheit der Systeme.

Neue Funktionen in FritzOS 8.40 für Glasfaser- und Kabelmodelle

Am 7. August 2026 erhielt die FritzBox 5590 Fiber ein signifikantes Labor-Update auf die Version 8.40-135235. Diese Software-Iteration beinhaltet insgesamt 40 Anpassungen und dient als unmittelbare Vorbereitung auf die kommende Version 8.50. Zu den funktionalen Erweiterungen gehören neue DNS-Filterlisten, die eine gezieltere Kontrolle des ausgehenden Datenverkehrs ermöglichen.

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Darüber hinaus führt AVM mit dieser Version einen vereinfachten Modus für das FritzFon ein, der speziell für Notfallsituationen konzipiert wurde. Nutzer können hierbei eine SOS-Ruf-Funktion einrichten, die bis zu vier Notfallkontakte unterstützt. Auch der Smart-Home-Bereich wird erweitert: Für die intelligenten Steckdosen FritzSmart Energy 200 und 210 wurde ein Überlastschutz implementiert. Zudem lassen sich nun komplexe Routinen erstellen, die durch mehrere unterschiedliche Auslöser aktiviert werden können.

Ähnliche Funktionssprünge verzeichnete am 6. August 2026 die FritzBox 6660 Cable. Mit einem umfassenden Initial-Update auf FritzOS 8.40 wurden auch für dieses Modell die DNS-Filterung, der SOS-Ruf für Mobilteile sowie die verbesserten Smart-Home-Routinen und der Überlastschutz für Steckdosen verfügbar gemacht.

Detailverbesserungen für weitere Hardware-Modelle

Ebenfalls am 6. August 2026 stellte AVM Labor-Updates für vier weitere Modelle bereit: die FritzBox 5690 Pro (Version 8.40-135099), die 7530 AX (8.40-135130) sowie die Kabel-Modelle 6690 Cable (8.40-135109) und 6670 Cable (8.40-135106). In diesen Versionen konzentriert sich die Entwicklung vor allem auf Fehlerbehebungen und die Optimierung bestehender Dienste.

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Zu den Korrekturen gehören unter anderem Nachbesserungen am Online-Monitor zur korrekten Darstellung von Upstream- und Downstream-Werten. Des Weiteren wurde die Zuverlässigkeit bei der Übernahme von WLAN-Schlüsseln verbessert, was die Migration zwischen verschiedenen Geräten oder die Änderung von Sicherheitseinstellungen stabilisieren soll.

Optimierung der WLAN-Vernetzung bei Repeatern

Bereits am 30. Juli 2026 adressierte AVM die Reichweite und Stabilität von Drahtlosnetzwerken durch Updates für den Fritz Repeater 1700 und 2700. Die Labor-Version 8.24 führt eine intelligente Vernetzung ein, die darauf abzielt, die WLAN-Verbindungen innerhalb eines Mesh-Systems automatisch zu optimieren.

Zusätzlich wurde der Zugriff auf die Benutzeroberfläche der Repeater vereinfacht. Eine wesentliche Erleichterung für Nutzer in internationalen Umgebungen stellt die Möglichkeit dar, Länder- und Spracheinstellungen direkt zu ändern, ohne dass ein Neustart des Geräts erforderlich ist. Die entsprechenden Downloads für alle genannten Labor-Versionen stellt das Unternehmen über seine dedizierte Labor-Webseite zur Verfügung. Nutzer werden jedoch darauf hingewiesen, dass es sich um Test-Software handelt, deren Einsatz primär für erfahrene Anwender empfohlen wird.