Flanders Scientific (FSI), eine Marke des an der australischen Börse notierten Unternehmens Atomos, hat sein Angebot an Referenz- und Produktionsdisplays um sieben neue QD-OLED-Monitore erweitert. Das neue Aufgebot teilt sich in zwei Modellreihen auf: die VP-Serie mit den Geräten VP270, VP310, VP551 und VP651 sowie die V-Serie mit den Modellen V270, V310 und V550. Wie Berichte vom 5. November 2026 darlegen, zielt der Hersteller darauf ab, Bildqualität auf Referenzniveau zu deutlich reduzierten Einstiegspreisen bereitzustellen.
Gleiche Bildtechnik bei reduziertem Funktionsumfang
Technisch setzen die neuen Baureihen auf dieselben QD-OLED-Panels, dieselbe Color-Engine und dieselbe GaiaColor-Kalibrierung, die bereits in der höher positionierten XMP-Serie zum Einsatz kommen. Berichten vom 5. November 2026 zufolge verzichtet FSI bei den Neuvorstellungen jedoch auf spezifische XMP-Funktionen wie integrierte Onboard-Scopes, Look-LUT-Unterstützung sowie Livegrade.
Alle sieben Neuvorstellungen sind serienmäßig mit den Werkzeugen GaiaColor AutoCal und GaiaColor Analyzer ausgestattet. Durch die Reduzierung bei den Softwarefunktionen fallen die Anschaffungskosten deutlich geringer aus: Die Modelle der VP-Serie liegen preislich bis zu 30 Prozent unter der XMP-Reihe, während die V-Serie bis zu 48 Prozent günstiger ausfällt.
Die Modelle der VP-Serie im Detail
Die VP-Serie richtet sich an professionelle Workflows mit klassischen SDI-Infrastrukturen. Zur Ausstattung gehören vier 12G-SDI-Schnittstellen, HDMI 2.1, DisplayPort 1.4, eine Bildwiederholrate von 120 Hertz sowie Quad-Input-Darstellung und optionales 3D.
Preislich und technisch staffelt sich die VP-Reihe wie folgt:
– VP270: 26,5 Zoll Diagonale, 1.000 Nits Helligkeit, 7.995 US-Dollar (Ersparnis von 3.500 US-Dollar gegenüber dem XMP270 für 11.495 US-Dollar)
– VP310: 31,5 Zoll Diagonale, 1.000 Nits Helligkeit, 8.995 US-Dollar (Ersparnis von 3.500 US-Dollar gegenüber dem XMP310 für 12.495 US-Dollar)
– VP551: 55 Zoll Diagonale, 4.000 Nits Helligkeit, 15.995 US-Dollar (Ersparnis von 5.000 US-Dollar gegenüber dem XMP551 für 20.995 US-Dollar)
– VP651: 65 Zoll Diagonale, 4.000 Nits Helligkeit, 17.495 US-Dollar (Ersparnis von 6.500 US-Dollar gegenüber dem XMP651 für 23.995 US-Dollar)
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Günstigere V-Serie ohne SDI-Schnittstellen
Unterhalb der VP-Reihe platziert FSI die V-Serie, die vollständig auf SDI-Eingänge verzichtet und ausschließlich Anschlüsse für HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 bietet:
– V270: 26,5 Zoll Diagonale, 1.000 Nits Helligkeit, 5.995 US-Dollar (Ersparnis von 5.500 US-Dollar gegenüber dem XMP270)
– V310: 31,5 Zoll Diagonale, 1.000 Nits Helligkeit, 6.995 US-Dollar (Ersparnis von 5.500 US-Dollar gegenüber dem XMP310)
– V550: 55 Zoll Diagonale, 2.000 Nits Helligkeit, 12.495 US-Dollar (Ersparnis von 7.500 US-Dollar gegenüber dem XMP550 für 19.995 US-Dollar)
Vierstufiges Portfolio und Marktausblick
Mit der Einführung ersetzt FSI keine bestehenden Geräte: Die etablierten Serien XMP und XMP-C bleiben unverändert in Produktion. Dadurch gliedert sich das Angebot des Herstellers künftig in vier QD-OLED-Leistungsstufen auf: V, VP, XMP C und XMP.
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Für den Mutterkonzern Atomos markiert die Vorstellung der sieben Displays den größten Produktlaunch der Unternehmensgeschichte. Atomos-Chef Peter Barber verwies auf eine starke Nachfrage von Kunden, die die erweiterten XMP-Funktionen im Arbeitsalltag nicht benötigen, und rechnet infolgedessen mit additiven Verkäufen. Atomos veröffentlichte hierzu laut einem Bericht vom 6. November 2026 eine vierseitige Mitteilung an der australischen Börse um 09:47 Uhr AEST.
Die Auslieferung beider Geräteserien beginnt noch im November 2026. Für Kunden von Flanders Scientific bestand die Verfügbarkeit bereits am 5. November 2026 nach US-amerikanischer Zeit.

