Samsung hat am 3. November 2026 die Software-Unterstützung für die Einsteigermodelle Galaxy A04e und Galaxy M04 offiziell eingestellt. Mit dem Rollout des Sicherheitsupdates für November 2026 erreichen beide Smartphones ihren sogenannten End-of-Life-Status.
Der südkoreanische Hersteller strich die Geräte aus seiner offiziellen Liste für quartalsweise Sicherheitsaktualisierungen, womit der reguläre Wartungszyklus für beide Produktreihen abgeschlossen ist.
Vier Jahre Update-Versorgung für die Einstiegsklasse
Mit dem Schritt erfüllen beide Geräte den vom Hersteller ursprünglich zugesagten Support-Zeitraum von vier Jahren. Das Galaxy A04e feierte im Oktober 2022 seine Premiere und erschien am 7. November 2022 regulär im Handel.
Auf dem vietnamesischen Markt war das Modell seit Dezember 2022 erhältlich, während der Marktstart in Brasilien im Januar 2023 zu einem Preis von R$ 1.399 erfolgte. Das Galaxy M04 folgte am 16. Dezember 2022. Noch im Oktober-Programm 2026 waren beide Geräte gelistet und mit regelmäßigen Patches versorgt worden.
Technisch basieren sowohl das Galaxy A04e als auch das Galaxy M04 auf dem im 12-Nanometer-Verfahren gefertigten Prozessor MediaTek MT6765 Helio P35 und verfügen über zwei bis vier Gigabyte Arbeitsspeicher.
Zur weiteren Ausstattung beider Geräte gehören ein 6,5-Zoll-TFT-Display mit HD+-Auflösung, ein Akku mit einer Kapazität von 5.000 Milliamperestunden sowie eine Hauptkamera mit 13 Megapixeln. Ursprünglich mit Android 12 ausgeliefert, erhielt das Galaxy A04e sein letztes großes Betriebssystem-Update im September 2026 auf Android 14 mit der Benutzeroberfläche One UI 6.0.
Konsequenzen für Nutzer und empfohlene Schutzmaßnahmen
Das Support-Ende bedeutet, dass reguläre monatliche oder vierteljährliche Sicherheitsaktualisierungen vollständig entfallen. Zwar bleiben installierte Apps weiterhin funktionsfähig, jedoch steigt das Sicherheitsrisiko, da neu entdeckte Schwachstellen im System nicht mehr behoben werden.
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Sicherheitsrelevante Patches werden künftig lediglich noch über Google-Play-Systemupdates bereitgestellt. Direkte Hersteller-Updates sind künftig nur noch als seltene Ausnahme bei außergewöhnlich kritischen Sicherheitsbedrohungen denkbar, wie es Samsung in der Vergangenheit beispielsweise beim Galaxy S8 handhabte.
Sicherheitsexperten raten Besitzern der betroffenen Geräte dazu, zumindest die zuletzt veröffentlichte Softwareversion vollständig zu installieren. Zudem wird empfohlen, regelmäßige Datensicherungen anzulegen, auf die Nutzung von Multi-Faktor-Authentifizierung zu setzen und die Installation von Apps aus unbekannten Quellen konsequent zu vermeiden. Mittelfristig sei ein Umstieg auf ein aktuelleres Smartphone ratsam, um ein dauerhaft abgesichertes Betriebssystem zu gewährleisten.
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Anpassungen im Modellportfolio und längere Zyklen bei Neugeräten
Die Ausmusterung der beiden Geräte folgt auf ähnliche Bereinigungen im Vormonat: Bereits im Oktober 2026 hatte Samsung das Galaxy A04s sowie das Galaxy A23 5G aus dem aktiven Update-Katalog entfernt. Für andere Geräte der damaligen Modellgenerationen läuft der Support hingegen noch weiter; so endet die Sicherheitsunterstützung für das Galaxy A53 planmäßig im April 2027.
Parallel dazu hat der Hersteller seine Software-Garantien bei jüngeren Produktreihen spürbar ausgebaut. Während Einsteiger- und Mittelklassegeräte des Modelljahrs 2025 wie das Galaxy A07 und das Galaxy A17 bereits sechs Android-Hauptversionen und sechs Jahre Sicherheits-Patches erhalten – das Galaxy A07 wird damit voraussichtlich bis 2031 gepflegt –, sieht die aktuelle Update-Politik für Mittelklasse-Smartphones allgemein fünf bis sechs Jahre Support vor. Für moderne Flaggschiff-Generationen garantiert Samsung mittlerweile sogar einen Unterstützungszeitraum von bis zu sieben Jahren.

