Das am 26. Juli 2026 veröffentlichte Sicherheitsupdate für die Samsung-Galaxy-Serien S24 und S25 sorgt derzeit für erhebliche technische Schwierigkeiten bei einer Vielzahl von Anwendern. Berichte über eine rapide Entladung des Akkus und eine ungewöhnliche Hitzeentwicklung häufen sich kurz nach der Verteilung der Firmware One UI 8.5. Während Nutzer weltweit auf eine offizielle Korrektur warten, rücken potenzielle Software-Konflikte in den Fokus der Ursachenforschung.
Drastischer Akkuverlust und Überhitzung gemeldet
Betroffen sind laut Branchenberichten verschiedene Modelle der aktuellen Samsung-Flaggschiffe, darunter das Galaxy S24 und S25 inklusive der Ultra-, Plus- und FE-Varianten. Besonders die Firmware-Version CZG3 wird im Zusammenhang mit den Fehlern genannt. In einschlägigen Foren wie Reddit und den offiziellen Samsung Community Foren schildern betroffene Besitzer drastische Leistungseinbußen ihrer Geräte.
Ein Anwender berichtete von einem Akkuverlust von 60% über Nacht, während andere Nutzer im Leerlauf eine Entladung von 5-7% pro Stunde feststellten. In extremen Fällen wurde ein Abfall des Ladestands von 85% auf 5% innerhalb eines halben Tages gemeldet, obwohl die aktive Bildschirmzeit lediglich zwei Stunden betrug. Ein weiterer Bericht dokumentiert einen Akkuabfall von 85% in nur zwei Stunden. Die tägliche Batterieentladung soll nach der Installation des Juli-Updates bei einigen Geräten bis zu 143% erreicht haben, was die effektive Gesamtlaufzeit auf etwa 6 Stunden reduzierte. Neben dem massiven Energieverlust klagen Anwender über eine deutliche Überhitzung der Smartphones sowie über einen spürbar verlangsamten Ladevorgang.
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WhatsApp-Backup als wahrscheinliche Fehlerquelle
Nicht alle Besitzer der genannten Modelle scheinen von den Fehlern betroffen zu sein. Dies deutet darauf hin, dass das Problem durch eine spezifische softwareseitige Konstellation ausgelöst wird. Branchenanalysten haben einen festgefahrenen Backup-Prozess der Messaging-Anwendung WhatsApp als wahrscheinliche Ursache identifiziert. Dieser Prozess laufe nach der Installation des Sicherheitspatches offenbar endlos im Hintergrund und belaste die Systemressourcen der Galaxy-Smartphones dauerhaft, ohne zum Abschluss zu kommen.
Obwohl die Symptome weitreichend dokumentiert sind, blieb eine offizielle Stellungnahme der beteiligten Unternehmen zunächst aus. Bis zum 30. Juli 2026 hatte Samsung das Problem nicht offiziell bestätigt und keinen Zeitplan für einen Software-Fix angekündigt. Auch der App-Entwickler Meta hat die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den WhatsApp-Backups bisher nicht kommentiert.
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Handlungsempfehlungen für betroffene Nutzer
Da ein offizielles Update zur Fehlerbehebung noch aussteht, fordern Nutzer in sozialen Netzwerken verstärkt Transparenz und eine schnelle Reaktion des Herstellers. In der Zwischenzeit haben Experten verschiedene temporäre Lösungsansätze entwickelt, um die Akkulaufzeit der betroffenen Geräte zu stabilisieren.
Betroffenen wird empfohlen, die verschlüsselten Backups innerhalb von WhatsApp vorübergehend zu deaktivieren und im Anschluss ein neues Backup manuell zu erzwingen. Berichten zufolge half dieser Schritt mehreren Anwendern dabei, den übermäßigen Batterverbrauch zu stoppen. Weitere Tipps umfassen das Versetzen der WhatsApp-Anwendung in den sogenannten Deep-Sleep-Modus der Android-Systemeinstellungen, um Hintergrundaktivitäten konsequent zu unterbinden. Zudem raten Fachleute dazu, die Batterienutzung in den Einstellungen detailliert zu prüfen und sämtliche installierten Applikationen auf die neuesten Versionen zu aktualisieren. Ein kommendes Software-Update seitens Samsung wird als notwendiger Schritt erwartet, um die Instabilitäten dauerhaft zu beseitigen.

