Der Elektronikkonzern Samsung hat ein Problem auf Geräten der Galaxy-S25-Serie anerkannt, das das Schließen der Bildschirmtastatur nach einer kürzlichen Systemaktualisierung verhindert. Nach Berichten von Ende Oktober 2026 führt der Fehler dazu, dass die virtuelle Tastatur dauerhaft auf dem Display verbleibt und Eingaben sowie die reguläre Bedienung blockiert. Wie viele Geräte insgesamt von der Fehlfunktion betroffen sind, ist bisher unklar.
Ursache liegt im Zusammenspiel mit NavStar-Erweiterung
Den Hintergrund des Softwareproblems erläuterte ein Moderator in der offiziellen Samsung-Community. Demnach tritt die Blockade im Zusammenhang mit der App NavStar auf, einem Modul der Good-Lock-Software des Herstellers, sofern dort die Funktion zum Anheften oder Ausblenden von Schaltflächen aktiviert ist.
Besonders gravierend zeigt sich der Fehler bei Anwendern, die eine ausgeblendete Navigationsleiste nutzen. In diesen Fällen ist die normale Zurück-Navigation vollständig blockiert, sodass sich das Eingabefenster nicht mehr minimieren lässt. Betroffen sind nach Angaben aus der Community jedoch nicht alle im Umlauf befindlichen Geräte der Modellreihe.
Besserung erst mit One UI 9.0 in Aussicht
Samsung stellte für die künftige Betriebssystemversion One UI 9.0 eine Verbesserung des Fehlers bei aktiver NavStar-Funktion in Aussicht. Allerdings garantiert das Unternehmen keine vollständige Behebung des Problems durch dieses Update.
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Betroffenen Nutzern wird empfohlen, über den Pfad aus Einstellungen, Software-Update und dem Menüpunkt zum Herunterladen und Installieren regelmäßig nach aktuellen Patches zu suchen. Sollte der Fehler weiterhin bestehen, rät der Hersteller dazu, einen detaillierten Fehlerbericht samt Videoaufnahme und Systemprotokollen über die entsprechende Berichtsfunktion einzusenden.
Ein weiteres Phänomen betrifft parallel die App Samsung KeysCafe. Dort wirken sich Anpassungen an der Spezialzeichen-Tastatur auf der zweiten Seite automatisch auch auf die erste Seite aus, da beide Ansichten auf demselben Layout basieren. Ein Moderator ordnete dieses Verhalten als systembedingte Einschränkung der Funktion ein und nicht als neu aufgetretenen Programmfehler.
Optionen zur Steuerung automatischer Aktualisierungen
Vor dem Hintergrund fehlerhafter Patches nutzen manche Anwender manuelle Einstellungen, um die Verteilung von Betriebssystem-Aktualisierungen zu steuern. Das Deaktivieren des automatischen Update-Downloads ist direkt in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Software-Update möglich. Alternativ lässt sich das Nachladen von Daten über den integrierten Daten-Sparmodus drosseln, der in den Verbindungseinstellungen unter Datennutzung zu finden ist.
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Fortgeschrittene Nutzer können zudem über die Entwickleroptionen, die durch mehrfaches Tippen auf die Build-Nummer freigeschaltet werden, automatische Aktualisierungen für System-Apps unterbinden. Auch reine Update-Benachrichtigungen lassen sich in der App-Verwaltung für den Software-Update-Dienst separat stummschalten.
Der Wechsel auf alternative Betriebssysteme birgt demgegenüber das Risiko eines Garantieverlusts. Werden Aktualisierungen dauerhaft ausgesetzt, fehlen den Geräten zudem wichtige Sicherheitspatches.

