Galaxy S26: KI erkennt Betrugsanrufe in Echtzeit

Samsungs kommende Flaggschiff-Smartphones sollen mit einer von Google entwickelten On-Device-KI ausgestattet werden, die Voice-Phishing während des Gesprächs erkennt und Nutzer warnt.

Samsungs neues Flaggschiff soll Nutzer mit einer KI direkt vor Telefon-Betrügern warnen. Die Technologie stammt von Google und wäre erstmals außerhalb der Pixel-Serie verfügbar.

Die kommende Galaxy S26-Serie wird voraussichtlich mit einem bahnbrechenden KI-Feature ausgestattet sein, das Betrugsanrufe in Echtzeit erkennt. Das berichten Tech-Experten nach einer Analyse von Google-App-Codes. Die Integration markiert eine neue Stufe der Zusammenarbeit zwischen Samsung und Google im Bereich KI-Sicherheit und könnte Millionen Android-Nutzer besser vor Voice-Phishing schützen.

So funktioniert der digitale Bodyguard

Der Clou: Eine On-Device-KI analysiert das Live-Gespräch direkt auf dem Smartphone. Sie sucht nach sprachlichen Mustern und Redewendungen, die typisch für Finanzbetrug sind. Schlägt das System an, warnt es den Nutzer sofort durch einen Signalton, Vibration oder einen Hinweis auf dem Display.

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Die Technologie soll mit Googles kompaktem Gemini Nano-Modell laufen. Da alle Daten lokal verarbeitet werden, bleibt der Gesprächsinhalt privat. Keine Audioaufnahmen oder Transkripte werden auf Server hochgeladen. Dieser Ansatz bietet einen entscheidenden Privatsphäre-Vorteil gegenüber vielen Cloud-basierten Drittanbieter-Apps.

Der Beweis steckt im Code

Die Spekulationen sind konkret: In den Codes der Google-Phone-App und des Android CallCore-Dienstes fanden Analysten Verweise auf die Modelle Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra. Diese tauchten gemeinsam mit „Sharpie“ auf – dem internen Codenamen für Googles Betrugserkennung.

Log-Dateien deuten darauf hin, dass die Hardware des S26 Ultra die notwendige Systemunterstützung bereits enthält. Diese tiefe Integration auf Systemebene verspricht eine nahtlose Nutzererfahrung zum Start.

Mehr als nur eine Nummernsperre

Bisher bietet Samsung mit „Smart Call“ eine Funktion, die bekannte Spam-Nummern blockiert. Das neue System geht deutlich weiter. Statt nur eine Datenbank abzufragen, analysiert die KI das laufende Gespräch. Das ist entscheidend, da Betrüger zunehmend auf raffinierte Methoden setzen – bis hin zu KI-generierten Stimmen.

Eine native, eingebaute Abwehr bietet potenziell besseren Schutz als nachinstallierte Apps, die selbst Datenschutzrisiken bergen können. Der Schritt folgt einem Branchentrend: Immer mehr intelligente Features werden on-device verarbeitet, um Sicherheit und Privatsphäre zu vereinen.

Strategische Allianz gegen Apple & Co.

Die Entwicklung signalisiert eine vertiefte Partnerschaft. Google bringt seine Premium-Sicherheitstechnologie zu einem viel größeren Nutzerkreis, während Samsung im Premium-Segment gegenüber Apple und chinesischen Herstellern aufrüsten kann.

Bislang waren solche exklusiven Features ein Hauptverkaufsargument der Pixel-Serie. Die Weitergabe an Samsung deutet auf einen strategischen Schwenk hin: Statt Einzelkämpfer zu sein, will Google die Sicherheit der gesamten Android-Plattform stärken.

Eine offene Frage bleibt die Integration. Samsung-Geräte nutzen eine eigene Telefonie-App, nicht die Google-Version. Die Funktion scheint aber auf dem Android CallCore-Framework aufzusetzen, das in Samsungs Software eingebettet werden muss. Gelingt dies, könnte es einen neuen Sicherheitsstandard für Android-Flaggschiffe setzen.

Mit dem erwarteten Launch der S26-Serie in einigen Monaten dürften sich alle Details offenbaren. Sollte die Echtzeit-Betrugserkennung wie erwartet kommen, hätte Samsung ein starkes Argument im Wettbewerb um das sicherste Smartphone.

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