Galaxy Tab S11 Ultra: Samsung garantiert sieben Jahre Updates

Samsung garantiert sieben Jahre Updates fürs Galaxy Tab S11 Ultra. Auch andere Hersteller verlängern den Support, während neue Tablets auf den Markt kommen.

Hersteller setzen auf jahrelange Updates und spezielle Apps, um Tablets länger nutzbar zu machen – ein Trend, der auch deutschen Verbrauchern zugutekommt.

Die Zeiten, in denen Tablets nach zwei Jahren als Elektroschrott galten, neigen sich dem Ende zu. Immer mehr Hersteller werben mit langen Update-Garantien und speziellen Software-Lösungen, die auch ältere Geräte sinnvoll nutzbar halten. Für Verbraucher bedeutet das: mehr Wertbeständigkeit und weniger Elektromüll.

Sieben Jahre Updates: Samsung zieht davon

Beim Thema Langlebigkeit hat Samsung die Nase vorn. Das Galaxy Tab S11 Ultra kommt mit einer Garantie von sieben Jahren für Android- und Sicherheitsupdates auf den Markt – ein Spitzenwert in der Branche. Die Konkurrenz zieht nach: Das Honor MagicPad 4 bietet sechs Jahre Support, das OnePlus Pad Go 2 immerhin fünf Jahre Android-Updates plus sechs Jahre Sicherheitspatches.

Parallel dazu rollen die August-Sicherheitsupdates aus. Samsungs aktuelles Patch-Paket behebt 56 Schwachstellen in Android 14 bis 16. Darunter befinden sich 38 Google-bezogene Fehler und 18 Samsung-spezifische Probleme. Acht dieser Sicherheitslücken gelten als kritisch und betrafen Kernanwendungen wie Kontakte, Nachrichten und die Galaxy-Themes-Plattform.

Google liefert ebenfalls: Für die Pixel-8- bis Pixel-10a-Modelle steht das Android-17-August-Update bereit. Es behebt unter anderem GPU-Probleme der Pixel-10-Pro-Modelle sowie Fehler bei der Touchscreen-Reaktionsfähigkeit und der Stabilität von Gaming-Apps.

Alte Tablets, neue Aufgaben

Doch nicht nur neue Geräte profitieren vom Langlebigkeits-Trend. Entwickler legen zunehmend Wert darauf, dass ihre Apps auch auf älteren Android-Versionen laufen. Der E-Book-Reader ReadEra funktioniert etwa noch mit Android 4.1 aus dem Jahr 2012. Der Librera Reader setzt Android 7.0 voraus, und der Medienplayer VLC bietet sogar eine Archivversion für Android 2.1 an.

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Auch Produktivitäts-Tools halten alte Geräte am Leben: Die Notiz-App Squid und der Markdown-Editor Markor gelten als unverzichtbar, um ältere Tablets weiterhin sinnvoll zu nutzen. Gerade für Familien oder Schulen, die nicht jedes Jahr neue Hardware kaufen wollen, ist das eine echte Alternative zum Neukauf.

Play Store und neue Hardware

Google hat zudem den Play Store auf Version 52.6 aktualisiert – mit tablet-spezifischen Funktionen. Ein neuer Sport-Bereich bündelt Inhalte in Liga-Karussells, etwa zur ICC Women’s T20 World Cup. Auch die Suche nach Filmen und Serien wurde verbessert, ebenso wie die Darstellung von App-Inhalten auf großen Bildschirmen.

Gleichzeitig drängen neue Geräte auf den Markt. TCL bringt mit dem Tab A1 Plus NXTPAPER ein 12,2-Zoll-Tablet mit mattem 120-Hz-Display in die USA, das Reflexionen reduziert. Angetrieben vom Snapdragon 4 Gen 2 und mit Android 16 ausgestattet, kostet es in der Einführungsphase 299,99 Dollar – umgerechnet rund 275 Euro.

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Weitere Neuheiten im Überblick:

  • Acer Iconia-Serie: Die Modelle Duo S14 und S12 setzen auf OLED-Displays und Dimensity-Prozessoren, das D12 nutzt ein 90-Hz-LCD.
  • Moto Pad 70 Groove: In Indien gestartet, bietet das 12,1-Zoll-Tablet ein 2,5K-Display und ein Neun-Lautsprecher-System von JBL.
  • RedMagic Astra 2: Das Gaming-Tablet mit 185-Hz-OLED-Display und Flüssigkeitskühlung für den Snapdragon 8 Elite Gen 5 ist nun weltweit erhältlich.

Android 17: Der Blick nach vorn

Die Zukunft gehört Android 17. Die Betaphasen QPR1 Beta 8 und QPR2 Beta 2, die Anfang August verteilt wurden, konzentrieren sich auf die Stabilisierung zentraler Funktionen wie NFC, Fingerabdruck-Erkennung und tablet-spezifischem Zubehör wie Lautsprecher-Docks. Getestet wird auf Pixel-Geräten vom Pixel 6a bis zu den neuesten Fold- und Tablet-Modellen.

Der Trend ist klar: Wer heute ein Tablet kauft, investiert in ein Gerät, das Jahre halten soll. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.