Galaxy Unpacked 22. Juli: Samsung stellt Ultra-Falthandy vor

Samsung präsentiert drei neue Falt-Modelle, während Motorola, Honor und Xiaomi mit eigenen Innovationen aufwarten.

Am 22. Juli lädt Samsung nach London zur Galaxy Unpacked 2026 – und die Erwartungen sind hoch. Der koreanische Elektronikriese will seine faltbaren Smartphones und Wearables grundlegend überarbeiten. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Motorola, Honor und Xiaomi drängen ebenfalls mit neuen Modellen auf den Markt.

Drei Falt-Modelle: Samsung geht in die Breite

Samsungs Strategie für Falt-Handys wird 2026 deutlich aggressiver. Neben dem Standardmodell Galaxy Z Fold 8 soll erstmals eine Ultra-Version erscheinen. Das Besondere: ein 8-Zoll-Hauptdisplay und eine 200-Megapixel-Kamera. Die Produktionsziele liegen bei rund 2,8 Millionen Einheiten für das Ultra-Modell – ein klares Signal, dass Samsung hier auf hohe Nachfrage setzt.

Das Galaxy Z Fold 8 selbst bekommt ein breiteres Format mit 7,6 Zoll innen und 5,5 Zoll außen. Angetrieben wird es vom Snapdragon 8 Elite Gen 5, kombiniert mit 12 oder 16 Gigabyte RAM. Das Klapp-Handy Galaxy Z Flip 8 bleibt seinem Design treu, bietet aber einen größeren 4,1-Zoll-Außenbildschirm. Je nach Region kommt entweder der Snapdragon-Chip oder Samsungs eigener Exynos 2600 zum Einsatz.

Die Preise? Der Flip 8 soll bei umgerechnet rund 1.000 Euro starten, das Fold 8 bei etwa 1.750 Euro. Die Ultra-Variante liegt bei knapp 1.950 Euro. Alle Modelle laufen mit One UI 9 auf Basis von Android 17 und integrieren Googles Gemini-KI.

Motorola überrascht mit Qi 2.2 und XXL-Akku

Während Samsung noch die letzten Details für London feilt, hat Motorola bereits Fakten geschaffen. Das Edge 70 Max kam am 15. Juli in Indien auf den Markt – und ist das erste Android-Smartphone mit nativen Qi 2.2.1-Magneten für 25-Watt-Wireless-Charging.

Die technischen Daten können sich sehen lassen: Snapdragon 8 Gen 5, ein 7.100 mAh Silizium-Kohlenstoff-Akku und ein 6,8-Zoll-QHD+-AMOLED-Display mit 144 Hertz und 7.000 Nits Spitzenhelligkeit. Das Gerät ist nach IP66/68/69 zertifiziert und erfüllt Militärstandards. In Indien kostet es umgerechnet rund 600 Euro, in Großbritannien etwa 700 Pfund. Ein Start in den USA ist nicht geplant – und auch für Deutschland gibt es bislang keine offizielle Bestätigung.

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Honor und Xiaomi: Zwei Chinesen mit eigenen Ideen

Honor hat in China bereits Vorbestellungen für sein sogenanntes „Robot Phone“ gestartet. Der offizielle Launch folgt im August. Das Besondere: Eine Titanlegierungs-Kardanaufhängung mit vier Freiheitsgraden für die Kamera. Dazu kommt ein 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv. Honor arbeitet mit ARRI zusammen, um mobile Filmaufnahmen mit Log-C und LUT-Unterstützung zu ermöglichen – ein klarer Angriff auf das iPhone als Videotool.

Xiaomi wiederum plant für den 8. August einen „Xiaomi Day“ mit der Vorstellung des MIX Fold 5. Das Gerät läuft mit HyperOS 4.0 auf Android-17-Basis und soll eine noch engere Vernetzung mit anderen Xiaomi-Geräten bieten. Leaks zeigen ein schlankes Design – Details zur Kamera und zum Preis sind noch nicht bekannt.

iPhone 18 Pro Max: Variable Blende erstmals an Bord

Auch für den Herbst zeichnen sich spannende Neuerungen ab. Ein Leak aus der Fertigung verrät Details zum iPhone 18 Pro Max, das für September erwartet wird. Erstmals soll ein iPhone eine variable Blende erhalten – der Sony-IMX905-Sensor macht es möglich. Der A20-Pro-Chip dürfte für ordentlich Leistung sorgen. Der Preis könnte um rund 180 Euro steigen.

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Oppo und Vivo: Zwei Strategien, ein Markt

Oppo bereitet derweil die Find X10-Serie für Ende September vor. Zertifizierungen in China bestätigen den MediaTek Dimensity 9600 Pro im 2-Nanometer-Verfahren. Das Pro-Modell soll einen 8.000-mAh-Akku und extrem schmale Displayränder bieten.

Vivo hingegen bedient das Einstiegssegment: Das Y6c 4G kostet umgerechnet etwa 120 Euro, hat einen 6.500-mAh-Akku und ein 120-Hertz-Display. Der 12-Nanometer-Unisoc-Chip ist nicht für Höchstleistungen gemacht, aber für den Preis beachtlich.

Fazit: Der Smartphone-Sommer 2026 wird zum Schaulaufen der Innovationen. Samsung setzt auf Breite und Premium, Motorola auf Akku und Ladetechnik, die Chinesen auf Nischen und Spezialfeatures. Und Apple? Arbeitet offenbar an der ersten variablen Blende – ein Zugeständnis an die wachsende Konkurrenz aus Asien.