Galaxy Watch FE vs. OnePlus 2R: Preisduell

Samsung und OnePlus bieten hochwertige Smartwatches für etwa 150 Euro an. Automobildesigns und neue Konkurrenz prägen ein wachsendes, vielfältigeres Segment.

Indischer Wearables-Markt: Premium-Smartwatches erobern das Budget-Segment. Neue Preisrunden bei Samsung und OnePlus zeigen, dass Spitzenfunktionen für rund 150 Euro erhältlich sind. Gleichzeitig mischen automobilinspirierte Designs das Segment auf – und erweitern die Auswahl für Verbraucher.

Premium-Preisduell: Galaxy Watch FE und OnePlus Watch 2R

In den letzten Tagen sind Samsung Galaxy Watch FE (Fan Edition) und die OnePlus Watch 2R unverändert attraktiv bepreist: Beide Modelle kosten in großenonlineshops rund 12.999 ₹, was umgerechnet etwa 150 Euro entspricht. Damit konkurrieren zwei Premium-Geräte im Mittelfeld um Käufer, die Wear OS, robuste Sensorik und ein klares Ökosystem suchen – ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.

Die Galaxy Watch FE setzt auf Samsungs BioActive-Sensorik, ein Sapphire-Displayglas und Wear OS. Die OnePlus Watch 2R greift mit dem Snapdragon W5-Chipset, Wear OS 4 und einer sogenannten „Dual-Engine Architecture“ an, die die Akkulaufzeit im Smart-Modus deutlich verlängen soll – bis zu rund 100 Stunden. Die direkte Preiskonkurrenz erhöht den Druck auf andere Hersteller, ähnliche Leistungswerte günstiger anzubieten.

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Automobil-Design erobert das Handgelenk

Einen spannenden Impuls bringt diese Woche das Designsegment: Die Boult Mustang Collection, offiziell in Zusammenarbeit mit Ford Mustang, richtet sich an Nutzer, die mehr als nur Display-Infos suchen. Die Modelle Mustang Stallion, Mustang Racer und Mustang Muscle setzen auf hardwarebasierte Bedienelemente, die sich an Armaturenbrettern orientieren – inklusive inspirierten Möbelschaltern und Bezeln, die wie Dashboard-Instrumente wirken.

Die Einstiegsmodelle der Kollektion starten mit aggressiven Einführungsangeboten unter 50 Euro (umgerechnet). Die höherwertigen Varianten zielen darauf ab, Autoliebhaber auch im Wearables-Sektor abzuholen – ein Zeichen dafür, wie Marken aus Lebensstil und Technik neue Nischen finden. Branchenbeobachter sehen darin eine wachsende Kooperation zwischen Lifestyle- und Automobilmarken, um sich im saturierten Markt zu differenzieren.

Spitzenmodelle um die 200 Euro: Pixel, Galaxy und Amazfit

Für Konsumenten, die deutlich mehr Leistungsumfang möchten, bleiben Premium-Smartwatches attraktiv – auch außerhalb Indiens. In der Preisspanne bis rund 230 Euro finden sich zum Beispiel:

  • Google Pixel Watch 3 (41 mm): rund 22.990 ₹, umgerechnet ca. 230 Euro. Google setzt hier auf eine klare Software-Erfahrung mit Fitbit-Integration.
  • Samsung Galaxy Watch 6 Classic (LTE): Preise um 14.999 ₹, das entspricht in etwa 150 Euro. Der klassische, drehbare Lünette-Mechanismus kehrt zurück und ergänzt Wear OS.
  • Amazfit Balance: rund 24.999 ₹, ca. 230 Euro. Fokus auf ganzheitliche Wellness-Funktionen, lange Batterielaufzeit und Readiness-Scores.

Damit gleicht das Mittelfeld der indischen Preislandschaft immer stärker einem echten, breit aufgestellten Marktplatz – nicht mehr nur ein Spiel zwischen zwei Marken. Deutsche Verbraucher können davon indirekt profitieren, weil Preistrends oft in Folge auch in Europa adressiert werden.

Markt und Ausblick: Reifeprozess mit mehr Wettbewerb

Die aktuelle Preislandschaft deutet auf eine zunehmende Reife des Wearables-Marktes hin. Das Unter-250-Euro-Segment wird nicht mehr als Lücke zwischen Budget-Trackern und Premiumuhren erlebt, sondern assoziiert sich mit letzten Generationen von Flaggschiffen sowie „Lite“-Versionen aktueller Top-Modelle. Analysten sehen die aggressive Preisführung bei Galaxy Watch FE und OnePlus Watch 2R als Inventory-Management: Hersteller räumen Bestände, während der MWC 2026 in Barcelona neue Ankündigungen erwarten lässt.

Für Deutschland und die EU bedeutet dies: Verbraucher erhalten perspektivisch mehr Premium-Spezifikationen zu moderaten Preisen, und etablierte Marken wie SAP- oder Telekom-Partner könnten in strategische Partnerschaften investieren, um ähnliche Preispunkte zu realisieren. Gleichzeitig wächst der Wettbewerb auch durch neue Akteure im Pro-Segment – etwa Xiaomi oder aufstrebende Marken wie Noise und boAt, die eigene Betriebssystem-Ansätze testen.

Hinweis: Die hier dargestellten Euro-Äquivalente dienen der Orientierung und spiegeln den aktuellen Wechselkurs wider. Preise können regional variieren und sich kurzfristig ändern.