Samsung bringt im Juli seine neue Galaxy-Z-Serie, Apple folgt im September mit dem ersten eigenen Faltmodell.
Samsung setzt auf zwei Modelle
Der koreanische Elektronikriese plant für den 22. Juli 2026 ein Galaxy Unpacked-Event in London. Erstmals wird die faltbare Flaggschiff-Reihe in zwei Varianten erscheinen: das Galaxy Z Fold 8 und das teurere Galaxy Z Fold 8 Ultra.
Das Standardmodell kommt mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay im 16:10-Format und einem 7,6-Zoll-Innenbildschirm. Mit 201 Gramm und 9,7 Millimetern Dicke im gefalteten Zustand bleibt es vergleichsweise handlich. Ein verbesserter Scharniermechanismus soll die störende Falte im Display reduzieren.
Die technische Ausstattung liest sich wie ein High-End-Whishlist: Der Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessor, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein 4.800 Milliamperestunden starker Akku mit 45-Watt-Schnellladefunktion.
Das Galaxy Z Fold 8 Ultra geht noch einen Schritt weiter. Es erhält eine 200-Megapixel-Hauptkamera mit dem ISOCELL-HP2-Sensor und einen 5.000 Milliamperestunden großen Akku. Die Spitzenhelligkeit des Innenbildschirms soll beeindruckende 3.600 Nits erreichen. Beide Modelle unterstützen drahtloses Laden nach dem Qi2-Standard.
Apple mischt den Markt auf
Der Konzern aus Cupertino will mit dem iPhone Ultra in den Falt-Markt einsteigen. Die Vorstellung ist für den 8. oder 9. September 2026 geplant. Damit gönnt Apple Samsung rund sechs Wochen Marktvorsprung – eine ungewöhnliche Strategie.
Das iPhone Ultra soll ein 7,8-Zoll-Innendisplay und einen 5,5-Zoll-Außenbildschirm bieten. Im Inneren werkelt der A20 Pro-Chip mit 12 Gigabyte RAM. Der Speicher reicht bis zu einem Terabyte. Die Massenproduktion beginnt Ende Juli.
Ein entscheidender Vorteil könnte der Akku sein: Gerüchten zufolge fasst er über 5.400 Milliamperestunden – deutlich mehr als Samsungs Modelle. Der Preis dürfte allerdings schmerzen: Rund 2.500 Euro werden erwartet.
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Hohe Preise durch teure Komponenten
Der Wettbewerb der beiden Tech-Giganten fällt in eine Zeit steigender Komponentenpreise. Die Preise für Mobilfunk-Arbeitsspeicher haben Rekordhöhen erreicht. Eine Entspannung ist frühestens Ende 2027 in Sicht.
Das Galaxy Z Fold 8 wird auf 1.700 bis 1.900 Euro geschätzt, das Ultra-Modell startet voraussichtlich bei 2.000 Euro. Zum Vergleich: Aktuelle High-End-Smartphones wie das iPhone 16 Pro Max kosten rund 1.500 Euro.
Software und Ökosystem als Trumpf
Samsung setzt auf seine Galaxy AI-Funktionen und optimierte Multitasking-Fähigkeiten. Das 4:3-Format des Innenbildschirms eignet sich besonders gut für Produktivitätsanwendungen.
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Apple hingegen punktet mit seinem etablierten Ökosystem und einem Titan-Gehäuse. Das Display-Format des iPhone Ultra soll besonders für Videoinhalte optimiert sein – ein klarer Hinweis auf die Zielgruppe.
Die Auslieferung von Samsungs neuen fält-Handys beginnt am 7. August 2026. Apples Vorbestellungen starten voraussichtlich am 10. September, direkt nach der Präsentation.

