Samsung hat mit dem Galaxy Z Fold 8 die neueste Generation seiner faltbaren Smartphone-Serie vorgestellt. Aktuelle Berichte und Hardware-Analysen zeigen eine deutliche Weiterentwicklung in den Bereichen Gehäusedesign, Display-Technologie und Leistungsfähigkeit, während bei bestimmten Ausstattungsmerkmalen und Funktionen strategische Anpassungen vorgenommen wurden.
Gehäuse und Display-Technologie
Das Samsung Galaxy Z Fold 8 zeichnet sich durch eine kompaktere Bauweise aus. Das Gewicht des Geräts wurde auf 201 Gramm reduziert, während die Gehäusetiefe im entfalteten Zustand lediglich 4,5 Millimeter beträgt. Das äußere Cover-Display misst 5,5 Zoll und wird in verschiedenen Bildformaten wie 4:3, 10:16 und 16:10 beschrieben. Berichten zufolge entfallen rund 80 Prozent der gesamten Gerätenutzung auf dieses Außendisplay.
Das innere Hauptdisplay verfügt über eine Diagonale von 7,6 Zoll. Samsung setzt hierbei auf das sogenannte Flex Titanium Display, welches die Sichtbarkeit des Falzes in der Displaymitte verringern soll. Die Bildschirme erreichen eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits und sind mit einer entspiegelten Beschichtung versehen. Das Gehäuse ist nach IP48 zertifiziert, was einen verbesserten Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser attestiert.
Leistungsparameter und Energieversorgung
Im Inneren des Galaxy Z Fold 8 arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5, teilweise auch als Snapdragon 8 Elite for Galaxy bezeichnet. Das Smartphone ist mit wahlweise 12 GB oder 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) ausgestattet. Beim internen Speicher stehen Varianten von 256 GB bis hin zu 1 TB zur Verfügung.
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Die Energieversorgung übernimmt ein 4.800 mAh starker Silizium-Kohlenstoff-Akku. Das Gerät unterstützt kabelgebundenes Laden mit einer Leistung von 45 Watt. In Praxistests wurde bei intensiver Nutzung eine Bildschirmzeit ermittelt, nach der nach rund sechs Stunden noch eine Restkapazität von 20 Prozent verblieb. Die reine Videowiedergabezeit wird mit etwa 26 Stunden angegeben.
Kamerasystem und funktionale Einschränkungen
Das Kamerasystem des Standardmodells besteht aus zwei 50-Megapixel-Sensoren und unterstützt Videoaufnahmen in 8K-Auflösung. Auf ein dediziertes Teleobjektiv sowie auf den 200-Megapixel-Sensor, der in anderen High-End-Modellen des Herstellers zum Einsatz kommt, wurde beim regulären Fold 8 verzichtet. Eine neue Software-Funktion namens „My Fan Cam AI“ soll die fotografischen Möglichkeiten unterstützen.
Hinsichtlich des Funktionsumfangs gibt es im Vergleich zu Vorgängermodellen Änderungen. Berichten zufolge verfügt das Galaxy Z Fold 8 weder über einen Flex-Modus noch über eine Unterstützung für den Eingabestift S Pen.
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Markteinführung und Ultra-Variante
Das Galaxy Z Fold 8 wird in den Farben Graphite, Lavender, Cream und Pistachio angeboten. Der Einstiegspreis für das Modell mit 256 GB Speicher liegt bei 1.899,99 US-Dollar oder 1.900 US-Dollar. Auf dem indischen Markt werden Preise zwischen 1.79.999 Rupien für die Basisversion und 2.39.999 Rupien für die 1-TB-Variante genannt. Vorbestellungen für das Gerät sind seit dem 22. Juli 2026 möglich, der offizielle Verkaufsstart ist für den 14. August 2026 vorgesehen.
Zusätzlich zum Standardmodell wird das Galaxy Z Fold 8 Ultra geführt. Diese Variante unterscheidet sich durch ein mit 4,1 Millimetern noch dünneres Design im entfalteten Zustand und einen um 20 Prozent breiteren Öffnungsspalt. Die Ultra-Version ist mit einem größeren 5.000-mAh-Akku, einer 200-Megapixel-Hauptkamera sowie einem 10-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom ausgestattet. Auch beim Ultra-Modell kommt das Flex Titanium Display zum Einsatz, wobei Experten anmerken, dass der Displayfalz zwar reduziert, aber weiterhin sichtbar bleibt. Der Preis für das Ultra-Modell wird mit 2.099 US-Dollar angegeben.

