Trotz eines Preises von 2.899 Euro war Samsungs revolutionäres Dreifach-Faltphone in den USA binnen Minuten vergriffen. Der Blitzverkauf zeigt: Für High-End-Innovationen gibt es einen Markt.
Ein strategischer Blitzstart
Am 30. Januar 2026 öffnete sich der Verkaufsfenster für das Galaxy Z TriFold in den USA – und schloss sich bereits nach nur 20 Minuten wieder. Das Gerät, das mit fast 2.900 Euro zu den teuersten Smartphones der Welt zählt, war ausschließlich online und in wenigen Flagship-Stores erhältlich. Diese exklusive Vertriebsstrategie schuf eine künstliche Verknappung, die die Nachfrage noch anheizte. Bereits das Einführungsmodell in „Crafted Black“ war sofort ausverkauft. Auffällig: Anders als bei früheren Launches gab es keine Vorab-Reservierungskampagnen. Wer zu spät kam, sah nur noch die Meldung „Nicht auf Lager“.
Marktbeobachter werten den Schritt als kalkuliert. Samsung positioniert das Z TriFold bewusst als Luxus- und Sammlerstück, nicht als Massenprodukt. Die Taktik ging auf: Tech-Enthusiasten und Early Adopter stürmten die virtuellen Verkaufsregale, um sich das derzeit wohl innovativste Mobilgerät zu sichern.
Viele Android-Nutzer unterschätzen, wie schnell ein neues, teures Gerät Opfer von Datendiebstahl oder unbemerkten App-Berechtigungen wird. Unser kostenloses Sicherheitspaket zeigt die fünf wichtigsten Schutzmaßnahmen für Android-Smartphones – von sicherer Verschlüsselung über Backup-Strategien bis zu App-Rechte-Checks. Es enthält praktische Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, damit Sie Ihr Gerät sofort schützen können. Besonders relevant für Besitzer von High-End-Geräten wie dem Galaxy Z TriFold. Jetzt Gratis-Sicherheitspaket für Android sichern
Die Technik hinter der Dreifach-Faltung
Das Galaxy Z TriFold ist mehr als ein Telefon. Es ist ein Hybrid, der die Lücke zwischen Smartphone und Tablet schließt wie kein Gerät zuvor. Durch einen doppelten Scharnier-Mechanismus entfaltet sich das Gerät von einem 6,5-Zoll-Cover-Display zu einem riesigen 10-Zoll-Tablet-Bildschirm. Diese Leinwand ist die größte, die je in einem Galaxy-Smartphone verbaut wurde.
Angetrieben wird das Gerät vom speziell getunten Snapdragon 8 Elite for Galaxy. Den Energiehunger des großen Displays und der leistungsstarken Hardware stillt eine 5.600 mAh Silizium-Kohlenstoff-Batterie, die über die drei Sektionen des Geräts verteilt ist. Auch die Kamera lässt keine Wünsche offen: Ein 200-Megapixel-Hauptsensor, wie aus der S-Series Ultra bekannt, sorgt für Fotoqualität auf Top-Niveau – ein Kompromiss, den frühere Faltgeräte noch machen mussten.
Echte Nachfrage oder geschicktes Marketing?
Der 20-minütige Ausverkauf wirft die Frage auf: Handelt es sich um echte Begeisterung oder nur um den Effekt einer streng limitierten Stückzahl? Samsung hat die konkreten Verkaufszahlen nicht offengelegt. Die Tatsache, dass es keine Vertragssubventionen oder Inzahlungnahmen gab, spricht für einen vorsichtigen Soft Launch.
Doch internationale Signale deuten auf echte Faszination hin. In Südkorea, wo das Gerät bereits im Dezember 2025 auf den Markt kam, war es sechsmal in Folge ausverkauft. Koreanische Medien berichten von einer polarisierten, aber leidenschaftlichen Rezeption. Viele Nutzer loben das Gerät als Produktivitäts-Monster, das ein separates Tablet überflüssig macht. Die Auszeichnung als „Best of CES 2026“ unterstrich den Hardware-Reiz bereits vor dem US-Start.
Analysten von TechRadar halten den Launch für „ungewöhnlich“. Dass Tausende US-Konsumenten den vollen Preis ohne Rabatte zahlten, zeigt eine kaufkräftige Klientel, die für neuartige Technologie bereit ist, tief in die Tasche zu greifen.
Die Zukunft der Konvergenz: Tablet trifft Telefon
Der größte Verkaufsargument ist die Multitasking-Fähigkeit. Das Z TriFold kann drei Apps in voller Größe gleichzeitig darstellen. Frühe Tests beschrieben das Gefühl wie an einem Desktop-Arbeitsplatz: Nutzer können Inhalte zwischen Fenstern ziehen, E-Mails verfassen und dabei Webseiten referenzieren oder Videos auf einem bildschirmgroßen Display genießen.
Damit beantwortet Samsung eine zentrale Kritik an „buchförmigen“ Faltgeräten: Deren innere Displays waren oft zu klein für echte Tablet-Produktivität. Das 10-Zoll-Display im 16:10-Format des Z TriFold bietet eine natürlichere Leinwand.
Der Formfaktor hat jedoch auch seinen Preis. Mit etwa 12,9 Millimetern Dicke im gefalteten Zustand ist das Gerät deutlich klobiger als das aktuelle Galaxy Z Fold 7 (8,9 mm). Kritiker monieren das Gewicht und die Dicke als Hürden für den Durchschnittsnutzer. Die Zielgruppe für ein 2.900-Euro-Smartphone dürfte aber weniger an der Hosentaschen-Tauglichkeit interessiert sein als an Leistung und Prestige.
Was der Erfolg für den Markt bedeutet
Bis zum 8. Februar 2026 hat Samsung noch keinen Termin für die nächste US-Lieferung bekannt gegeben. Interessenten können sich nur für Restock-Benachrichtigungen auf Samsung.com eintragen. Die anhaltenden Engpässe in Korea lassen vermuten, dass die Lieferprobleme bis weit ins erste Quartal anhalten könnten.
Der Erfolg des Z TriFold setzt die Bühne für die anstehende Galaxy S26-Serie, die noch im Februar erwartet wird. Während die S26-Modelle den Volumenumsatz bringen sollen, fungiert das Z TriFold als Halo-Produkt. Es demonstriert Samsungs ingenieurtechnische Dominanz und den Willen, mit radikalen Formfaktoren zu experimentieren.
Die Konkurrenz beobachtet das Geschehen genau. Zwar brachte Huawei mit dem Mate XT 2024 weltweit das erste Dreifach-Faltgerät auf den Markt, doch das Galaxy Z TriFold ist das erste seiner Art, das offiziell auf dem nordamerikanischen Markt mit voller Google-Play-Unterstützung verkauft wird. Der sofortige Ausverkauf validiert das „Tri-Fold“-Konzept als kommerziell tragfähige Kategorie. Das könnte die Entwicklungspläne rivalisierender Hersteller beschleunigen.
Aktuell bleibt das Galaxy Z TriFold das exklusivste Gadget der Tech-Welt. Diejenigen, die in dem 20-minütigen Fenster am 30. Januar zuschlugen, besitzen nicht nur ein Smartphone. Sie halten einen Blick in die Zukunft des mobilen Arbeitens in der Hand – eine Zukunft, in der die Grenze zwischen Telefon und Tablet endgültig verschwunden ist.
PS: Wer sein Dreifach-Faltphone als mobiles Büro nutzt, sollte einfache Schutzmaßnahmen kennen: automatische Sperre, sichere WLAN-Nutzung und regelmäßige App-Prüfungen verhindern Datenverlust und Missbrauch. Der kostenlose Ratgeber fasst die 5 effektivsten Schritte kompakt zusammen und zeigt, wie Sie Ihr Android-Gerät schnell absichern – ideal, wenn Sie unterwegs oder auf Reisen arbeiten. Gratis-Android-Schutz jetzt herunterladen





