Gaming-Laptops 2026: RTX 5090 und 4K-Display kosten bis 7.100 Euro

Neue Nvidia-Grafikkarten erhöhen Leistung und Preise von Gaming-Laptops. DDR5-Knappheit verteuert Hardware um bis zu 35 Prozent.

Seit den Ankündigungen auf der Computex 2026 haben Hersteller wie ASUS, MSI und Lenovo ihre neuesten Gaming-Laptops auf den Markt gebracht. Die Spanne reicht von günstigen Einsteigermodellen für E-Sportler bis hin zu High-End-Workstations. Doch die Freude über die neue Technik hat einen Haken: Die Preise sind kräftig gestiegen.

Anzeige

Wer auf die neueste Hardware-Generation setzt, sollte auch beim Betriebssystem keine Kompromisse eingehen. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen, wie Sie den Umstieg auf Windows 11 ohne Risiko und Datenverlust meistern. Windows 11 Komplettpaket jetzt kostenlos sichern

ASUS bringt die Strix-Reihe 2026 auf den Markt

ASUS ROG hat seine 2026er Strix-Serie vorgestellt – zunächst für den philippinischen Markt. Die Reihe umfasst die Modelle Strix G16, Strix G18 und das Flaggschiff Strix SCAR 18. Die Preise beginnen umgerechnet bei rund 2.600 Euro für das G16 mit einer RTX 5050 und steigen bis auf etwa 7.100 Euro für das SCAR 18.

Das Spitzenmodell SCAR 18 kommt mit einem Intel Core Ultra 9 290HX Plus und einer RTX 5090. Dazu gibt es 64 Gigabyte DDR5-RAM und ein 4K-Mini-LED-Display mit 240 Hertz Bildwiederholrate, 2.000 Dimming-Zonen und einer Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits. ASUS hat die Kühlung deutlich verbessert: Eine um 20 Prozent dickere Dampfkammer und ein Drei-Lüfter-System sollen den Luftstrom um 91 Prozent steigern.

Die Modelle Strix G16 und G18 lassen sich zwischen RTX 5050 und RTX 5080 konfigurieren. Sie bieten 2,5K-Nebula-Displays mit 300 Hertz und Intel Core Ultra 9 290HX-Prozessoren. In den Philippinen gibt es drei Jahre Garantie, einen Schutz gegen Unfallschäden und diverses ROG-Zubehör.

Leistungsklassen und Hardware-Standards

Die RTX 5060 gilt als neue Einstiegshürde für aktuelle Spiele in 1440p-Auflösung. Die günstigsten Modelle starten bei etwa 1.000 Euro. Für E-Sport-Titel reicht die RTX 5050 aus, während die RTX 5070 für Spieler empfohlen wird, die längerfristig planen.

Einige Modelle haben sich nach der Computex als besonders empfehlenswert herauskristallisiert:

  • MSI Cyborg 15 Max: Mittelklasse mit RTX 5060 (100 Watt), rund 1.400 Euro
  • MSI Katana 15HX: Für 1440p-Gaming mit RTX 5070, ab etwa 1.200 Euro
  • ASUS ROG Zephyrus G16: Schlankes High-End-Modell mit RTX 5080 und OLED-Display, rund 3.100 Euro
  • Acer Predator Helios 16 AI: Spitzenklasse mit RTX 5090 (24 GB GDDR7), aktuell reduziert auf etwa 2.800 Euro

Branchenexperten raten für 2026 zu mindestens 16 Gigabyte RAM und einer 1-Terabyte-SSD. Wer sparen muss, findet Modelle wie das ASUS TUF A16 mit Ryzen 7 170 und RTX 4050 – vor allem auf Märkten wie Indien.

Anzeige

Moderne Gaming-Hardware profitiert massiv von einer optimalen Software-Umgebung. Erfahren Sie in diesem Experten-Report, welche Neuerungen Windows 11 für Nutzer bereithält und wie der Wechsel stressfrei gelingt. Gratis-Report: Der reibungslose Weg zu Windows 11

Preisdruck durch Speicherknappheit

Der Markt leidet unter steigenden Preisen. Grund sind die knappen DDR5-Speichermodule: Ein 32-Gigabyte-Kit kostet inzwischen rund 400 Euro. Die Folge: Gaming-Laptops sind 20 bis 35 Prozent teurer als noch 2025.

Dennoch treiben einige Hersteller die Speichergrenzen nach oben. Lenovo hat das Yoga Pro 7 15ASH11 vorgestellt, das auf einen AMD Ryzen AI Max+ 388 setzt. Es unterstützt bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X-8000-RAM – und kann davon bis zu 96 Gigabyte als VRAM für die integrierte Radeon 8060S nutzen.

Auch bei den Handhelds tut sich etwas: OneXPlayer hat die Modelle X2 und Apex Air angekündigt, die mit dem Intel Arc G3 Extreme APU aus der Panther-Lake-Familie arbeiten.

Ein Lichtblick: Analysten erwarten, dass Rabattaktionen wie der Prime Day in der kommenden Woche für Entspannung sorgen könnten. Dann dürften Händler ihre Lager nach den vielen Neuerscheinungen räumen – vor allem bei Modellen mit 32 Gigabyte RAM.