Gaming-Monitore: Acer bringt 1000-Hertz-Panel und 3D-Display

Acer kündigt neue Predator- und Nitro-Monitore an, darunter ein 3D-Modell ohne Brille und Panels mit bis zu 1000 Hertz. Auch günstige Einsteiger-Displays für Japan sind geplant.

Acer bringt im zweiten Halbjahr 2026 eine Reihe neuer Gaming-Monitore auf den Markt – von brillenstereoskopischen 3D-Displays bis zu Extrem-Panels mit 1000 Hertz. Auch der Einstiegsmarkt kommt nicht zu kurz.

Der taiwanische Elektronikkonzern Acer hat seine Gaming-Monitor-Palette deutlich ausgebaut. Zwischen dem 30. und 31. Juli kündigte das Unternehmen mehrere neue Modelle der Marken Predator und Nitro an. Die Bandbreite reicht von brillenloser 3D-Technologie über QD-OLED-Panels bis hin zu Mini-LED-Displays. Ein besonderer Fokus liegt auf extrem hohen Bildwiederholraten und der Dynamic Frequency Rate (DFR), mit der Nutzer zwischen Auflösung und Bildrate umschalten können.

Predator-Flaggschiff mit 3D-Display

Das Herzstück der Ankündigung ist der Predator XB273K 3D. Der 27-Zoll-Monitor bietet 4K-Auflösung und eine 3D-Darstellung ohne Brille – eine Technologie, die vor allem bei Simulatoren und immersiven Spielen punkten dürfte. Die Bildwiederholrate liegt bei 180 Hertz. Der Preis: 1.499 Euro. Erscheinen soll das Gerät im vierten Quartal 2026 in der EMEA-Region.

Für Freunde besonders breiter Displays bringt Acer den Predator X34 F1 an den Start. Das 34-Zoll-Panel mit QD-OLED-Technologie löst mit 3440 x 1440 Pixeln auf und erreicht eine Bildrate von 360 Hertz. Die Reaktionszeit liegt bei extrem schnellen 0,03 Millisekunden. Der Preis beträgt 1.299 Euro, verfügbar ab dem dritten Quartal 2026.

Nitro-Serie: Drei Modelle mit DFR-Technologie

Auch die Nitro-Reihe bekommt Zuwachs – gleich drei Modelle setzen auf die DFR-Funktion, die je nach Spiel entweder höhere Auflösung oder höhere Bildraten priorisiert. Der Nitro XV273U F5 ist ein 27-Zoll-Monitor mit QHD-Auflösung, der bis zu 540 Hertz schafft. Im HD-Modus sind sogar 1000 Hertz möglich – ein Wert, der noch vor wenigen Jahren undenkbar schien. Der Preis liegt bei 599 Euro, die Verfügbarkeit ist für das vierte Quartal 2026 geplant.

Für größere Bildschirmdiagonalen bietet Acer den Nitro XV320QX (31,5 Zoll) für 999 Euro sowie den Nitro XV345CKR P mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung (34 Zoll) für 799 Euro an. Letzterer erscheint voraussichtlich im ersten Quartal 2027.

Japan-Sonderangebote für den Einstiegsmarkt

Parallel zur Premium-Offensive hat Acer Japan vier weitere Nitro-Monitore für den ambitionierten Einstiegs- und Mittelklassebereich vorgestellt. Alle Modelle setzen auf IPS-Panels und unterstützen AMDs FreeSync Premium gegen Bildschirmrisse.

Zwei Varianten bieten 180 Hertz: der 23,8-Zoll-Monitor VG240YS6bmix für umgerechnet rund 100 Euro sowie der 27-Zoll-VG270S6bmix für etwa 115 Euro. Wer noch flüssigere Darstellung wünscht, greift zu den 260-Hertz-Modellen VG240YW5bmiipx und VG270W5bmiipx. Diese bieten 0,5-Millisekunden-Reaktionszeit und HDR10-Unterstützung – Preise zwischen 120 und 150 Euro.

Branche im Wettlauf um Rekordwerte

Acer steht mit dieser Offensive nicht allein. Auch die Konkurrenz hat in den letzten Julitagen neue Displays angekündigt. AOC präsentierte den K27U3FD, einen 27-Zoll-Monitor mit Dual-Mode-Funktion: 5K bei 75 Hertz oder QHD bei 300 Hertz. ASRock erweiterte seine Phantom-Gaming-Serie um zwei QD-OLED-Modelle mit 1440p und 240 Hertz für rund 280 bis 290 Euro. Asus brachte in China den ROG Strix XG27UCMG heraus, der im Full-HD-Modus bis zu 488 Hertz erreicht.

Der Trend ist eindeutig: Hersteller setzen zunehmend auf Multimode-Displays, die sowohl cineastische Grafikpracht als auch maximale Reaktionsfähigkeit im E-Sport abdecken. Für Verbraucher bedeutet das mehr Auswahl – und die Qual der Wahl zwischen Auflösung und Tempo.