Gaming-Monitore: Studie belegt 38% mehr Trefferquote bei 480 Hz

LG-Studie belegt Trefferquote steigt mit 480 Hz. Samsung, ASUS und MSI bringen neue Modelle mit hohen Bildraten.

Neue OLED- und Mini-LED-Modelle erreichen bis zu 488 Hertz – und eine Studie belegt nun den messbaren Vorteil für Gamer.

LG-Studie: Höhere Bildraten verbessern die Trefferquote

Am 13. Juli 2026 veröffentlichte LG Display eine unternehmenseigene Studie, die den Leistungsvorteil von 480-Hz-OLED-Monitoren belegen soll. In einem Blindtest mit 31 männlichen Probanden stieg die Trefferquote in Shootern um bis zu 38 Prozent – verglichen mit einem Standard-60-Hz-Display.

Die größten Fortschritte zeigten sich zwischen 60 und 240 Hertz. Der Sprung von 240 auf 480 Hertz brachte weitere zehn Prozent Verbesserung. Zudem sank die Eingabeverzögerung um mehr als zehn Millisekunden. Die Forscher räumten jedoch ein, dass die Stichprobe klein war und die Tests intern ohne unabhängige Überprüfung stattfanden.

Samsung setzt erstmals auf WOLED-Panels

Ebenfalls am 13. Juli präsentierte Samsung Australia eine überarbeitete Odyssey-Reihe. Erstmals verbaut der Hersteller ein WOLED-Panel von LG Display. Der Odyssey OLED G7 (G73SH) bietet 32 Zoll mit 4K-Auflösung bei 165 Hertz – im Dual-Mode schaltet er auf Full HD mit 330 Hertz um. Das Gerät kommt mit matter Oberfläche und zweijähriger Burn-in-Garantie.

Die weiteren Modelle der 2026er-Serie im Überblick:

  • Odyssey G8 (G80HS): 32 Zoll, 6K bei 165 Hertz oder 3K im Dual-Mode bei 330 Hertz
  • Odyssey G8 (G80HF): 27 Zoll, 5K bei 180 Hertz oder QHD bei 360 Hertz
  • Odyssey OLED G8 (G80SH): 27 und 32 Zoll, 4K mit 240 Hertz auf QD-OLED-Panel
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Alle Modelle unterstützen DisplayPort 2.1 und verschiedene variable Bildwiederholraten.

ASUS und MSI legen nach: Dreifach-Modus und 488 Hertz

Am heutigen Dienstag kündigte ASUS neue ROG-Strix-Modelle an. Der ROG XG27UCMG setzt auf Fast-IPS-Technik und bietet einen „Triple-Mode“: UHD bei 240 Hertz, QHD bei 400 Hertz oder FHD mit atemberaubenden 488 Hertz. Der 31,5-Zoll ROG Strix OLED XG32UQWMS bringt ein UHD-240-Hz-Dual-Mode-Panel.

MSI zog am selben Tag nach: Der MAG 321UP QD-OLED X24 (31,5 Zoll, 4K, 240 Hertz) startet zu einem Preis von umgerechnet rund 750 Euro. Das günstigere Dual-Mode-Modell MAG 321UPD E14 bietet 4K bei 144 Hertz oder 1080p bei 288 Hertz – für umgerechnet etwa 250 Euro.

Mini-LED und Nischenmodelle: Vielfalt für jeden Geldbeutel

Bereits am 12. Juli präsentierte HKC auf der BW2026 die Apex-Modelle 32U165VD und 27U165D. Diese Mini-LED-Monitore beeindrucken mit hohen Dimming-Zonen: 4.788 Zonen beim 32-Zöller, 3.456 beim 27-Zoll-Modell. Beide schalten zwischen 4K bei 165 Hertz und 1080p bei 330 Hertz um.

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In Europa startete LG am 13. Juli die Vorbestellung für den UltraGear Evo 27GM950B. Der 5K-Hyper-Mini-LED-Monitor kostet in Deutschland 999 Euro und nutzt 9.216 LEDs mit 2.304 Dimming-Zonen. Der Dual-Mode erlaubt 5K bei 165 Hertz oder QHD bei 330 Hertz.

Ebenfalls neu auf dem Markt: Der Gigabyte GO27Q24A (26,5 Zoll, QHD, 240 Hertz, QD-OLED) für umgerechnet rund 290 Euro. Und der Philips Evnia 27M2N8500 (27 Zoll, 360 Hertz, QD-OLED) war am 13. Juli auf Amazon mit einem Rekordtief von 499 Euro zu haben – satte 110 Euro unter dem ursprünglichen Preis.