Große Hersteller und Händler locken mit Rabatten von bis zu 750 Euro auf Spitzenkonfigurationen mit AMDs Ryzen 7 9800X3D und Nvidias RTX-50-Serie.
Hersteller starten aggressive Rabattaktionen
Mehrere Anbieter vorkonfigurierter Gaming-PCs haben die Preise für ihre Premium-Modelle drastisch gesenkt. Am 12. Juni 2026 wurde das Andromeda Insights V3 Elite 50 – ausgestattet mit Ryzen 7 9800X3D und einer RTX 5070 Ti mit 16 GB GDDR7-Speicher – um 400 Euro auf 2.399,99 Euro reduziert. Ähnliche Preisnachlässe gab es für das ABS Kaze II Aqua, das denselben AMD-Prozessor mit einer RTX 5080 und 32 GB Kingston Fury DDR5-RAM kombiniert.
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Bereits einen Tag später folgten weitere Senkungen bei Skytech Gaming. Ein System mit RTX 5070 Ti und Ryzen 9800X3D verbilligte sich um 751 Euro auf 2.249 Euro. Für Einsteiger im oberen Mittelfeld bot Skytech ein Modell mit RTX 5060 Ti und Ryzen 7 7800X3D für 1.499 Euro an – ein Rabatt von 500 Euro.
Im absoluten Spitzensegment senkte CyberPowerPC den Preis für den Gamer Supreme mit Ryzen 7 9800X3D, RTX 5080 und B850-Chipsatz-Mainboard auf 2.975 Euro. Das entspricht einer Reduzierung um zehn Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von rund 3.290 Euro.
Internationale Ausweitung und saisonale Angebote
Die Rabattwelle beschränkt sich nicht auf den US-Markt. In Australien startete Nebula PC am 12. Juni einen „End of Financial Year“-Sale mit Nachlässen von bis zu 1.500 Euro. Das Everest-System mit Ryzen 7 7800X3D und RTX 5080 kostet dort 3.699 Euro, das High-End-Modell Primordia mit Ryzen 7 9800X3D und RTX 5080 schlägt mit 4.999 Euro zu Buche.
In Japan rief der Händler FRONTIER am selben Tag einen „Special Bonus Sale“ für 18 verschiedene PC-Modelle aus. Ein System mit Ryzen 7 9800X3D und Radeon RX 9070 XT ist für umgerechnet rund 2.050 Euro erhältlich. Lenovo wiederum brachte in China den Bellator Feng 7000X auf den Markt – ab etwa 1.034 Euro mit Intel Core 5 205H oder AMD Ryzen 5 5600G sowie RTX 5060 Ti.
Auch Asus erweiterte sein mobiles Hardware-Portfolio: Am 12. Juni kamen in Indien das ROG Zephyrus Duo und das TUF Gaming A14 auf den Markt, ausgestattet mit Intel Core Ultra 9 beziehungsweise Ryzen AI 9 sowie RTX-50-Grafikkarten.
Technische Neuerungen und Optimierungen
Parallel zu den Hardware-Angeboten sorgen Software- und Firmware-Updates für Leistungssteigerungen. Seit dem 12. Juni integrieren Mainboard-Hersteller die AMD EXPO Ultra-Low-Latency-Einstellungen in die BIOS-Updates für 600er-Chipsätze. Die Technologie optimiert die Speicher-Sub-Timings – Branchenbeobachter erwarten dadurch bis zu vier Prozent mehr Bildrate.
Auch bei Benchmarks wurden neue Bestmarken erreicht: Ein System mit Ryzen 9 9900X und 64 GB DDR5-6400 RAM soll in nur sechs Sekunden booten und in der Unreal Engine 1.300 Bilder pro Sekunde erreichen.
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Eigenbau-Markt und Sicherheitslücke
Für Selbstbauer bieten sich ebenfalls Sparmöglichkeiten. Newegg hob am 12. Juni Kombi-Angebote hervor, die beim Kauf von CPU, Mainboard und RAM bis zu 120 Euro sparen – etwa bei High-End-Kits mit Intels Core Ultra 7 270K. Bauanleitungen vom selben Tag empfehlen Konfigurationen von 1.200 Euro für 1080p-Gaming bis hin zu Highend-Systemen mit RX 9070 XT.
In einer weniger erfreulichen Entwicklung schloss AMD am 12. Juni eine kritische Sicherheitslücke im hauseigenen Auto-Updater. Der Fehler wurde erfolgreich behoben – allerdings verweigerte das Unternehmen dem Entdecker die versprochene Bug-Bounty-Prämie von 10.000 Euro. Die Begründung: Der Patch kam 124 Tage nach der ersten Meldung.

