Der faule Comic-Kater Garfield hat seinen Weg in ein neues 3D-Action-Platformer-Spiel gefunden. „Garfield: Escape from Monday“, entwickelt von OSome Studio und veröffentlicht von Microids, ist für PC, Nintendo Switch, Xbox Series X|S und PlayStation 5 erschienen.
Ein Albtraum voller Lasagne
Die Handlung des Einzelspieler-Titels dreht sich um eine Spinat-Lasagne, die Garfield von Koch Monday serviert bekommt. Nach dem Verzehr schläft die Comic-Figur ein und findet sich in einem Albtraum wieder, aus dem sie erwachen muss. Das Spiel führt Spielerinnen und Spieler durch drei Welten mit den Namen Veggie Nightmare, Sweet Kingdom und Barbecue Desert, die zusammen mehr als 40 Level umfassen.
Neben Garfield tauchen bekannte Figuren aus dem Comic-Universum auf, darunter Jon, Odie, Arlene und Pookie. Als Gegner treten Nermal und Squeak in Erscheinung. Das Spiel enthält zudem mehrere Bosskämpfe.
Fähigkeiten und Kostüme
Garfield selbst verfügt über Grundfähigkeiten wie Rennen, Springen, Wände erklimmen und Einrollen. Zusätzlich stehen im Spiel drei Kostüme zur Verfügung, die jeweils eine eigene Spezialfähigkeit freischalten: Als Truthahn kann Garfield fliegen beziehungsweise drei zusätzliche Luftsprünge ausführen, als Surfer über Wasser gleiten und Rails nutzen, als Cowboy ein Lasso einsetzen. Sammelobjekte, die sich über die Level verteilen, dienen der Renovierung von Jons Haus und bieten damit einen zusätzlichen Fortschrittsanreiz.
Durchwachsene bis positive Kritiken
Die ersten Testberichte zeichnen ein gemischtes, aber überwiegend wohlwollendes Bild. DualShockers bezeichnete das Spiel als soliden 3D-Platformer im Collect-a-thon-Stil, wie ihn frühere Genre-Vertreter à la Banjo-Kazooie oder Donkey Kong 64 geprägt haben. Für Kinder eigne sich der Titel gut, allerdings hebe er sich insgesamt wenig vom Rest des Genres ab. Kritisiert wurde zudem die Sprachausgabe, die die Erwartungen nicht erfüllt habe.
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Tech-Gaming vergab in seinem Test der PC-Version eine Gesamtwertung von 69 Prozent, aufgeschlüsselt in Gameplay (70 Prozent), Steuerung (75 Prozent), Inhalt (60 Prozent), Optik (70 Prozent), Performance (75 Prozent) und Preis-Leistung (65 Prozent).
Auf dem Steam Deck läuft das Spiel den Angaben zufolge ohne zusätzliche Anpassungen mit 60 Bildern pro Sekunde. Games Asylum bewertete den Titel insgesamt positiv und empfahl ihn insbesondere einem jüngeren Publikum.
Ein Kater mit langer Geschichte
Garfield blickt auf eine lange Comic-Historie zurück: Die Figur wurde erstmals 1976 in Pendleton, Indiana, unter dem Namen „Jon“ veröffentlicht, bevor sie 1977 in Garfield umbenannt wurde.
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Mit „Escape from Monday“ bringt Microids den Charakter nun erneut ins Videospielformat und richtet sich dabei erkennbar an ein familienfreundliches, jüngeres Publikum, während erfahrene Genre-Fans laut den vorliegenden Reviews eher gemischte Erwartungen mitbringen sollten.

