Garmin hat den Rollout der System-Software 23.39 auf die Modelle Fenix 8 Pro und Quatix 8 Pro ausgeweitet. In einem vorangegangenen Verteilungszyklus waren diese Pro-Varianten zunächst unberücksichtigt geblieben. Mit der aktuellen Aktualisierung integriert der Hersteller vier neue Kernfunktionen und adressiert zahlreiche technische Probleme, die von der Sprachsteuerung bis hin zur Medienwiedergabe reichen.
Neue Funktionen für die Pro-Modellreihen
Der Wechsel von der Version 22.44 auf die Version 23.39 umfasst für die Pro-Modelle insgesamt 22 Änderungen. Zu den funktionalen Neuerungen gehört die Einführung der freihändigen Sprachsteuerung über den Befehl „OK Garmin“. Darüber hinaus ergänzt das Update die Uhren um eine „Quick Workout“-Option für Laufaktivitäten sowie ein spezifisches Profil für Indoor-Langlauf (XC Ski).
Eine Neuerung für den Tauchsport ist die Funktion Garmin Share, die den drahtlosen Austausch von Einstellungen für Tauchcomputer ermöglicht. Über die funktionellen Erweiterungen hinaus bietet die Software nun eine präzisere Regulierung der Lautstärke für die Systemausgabe und Medien.
Umfangreiche Fehlerbehebungen und Systemstabilität
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der Behebung von Softwarefehlern. Garmin adressiert damit Instabilitäten bei Kraft- und HIIT-Workouts, die zuvor zu unvermittelten Abstürzen führen konnten. Auch Probleme bei der Spotify-Wiedergabe, wie etwa Aussetzer oder Fehler beim Überspringen von Titeln via Bluetooth-Kopfhörer sowie beim Wechsel von Playlists, wurden laut den vorliegenden Berichten korrigiert.
Wer die Pro-Variante besitzt, bekommt mit 23.39 vier neue Funktionen und eine ganze Reihe behobener Fehler — von der Sprachsteuerung bis zur Medienwiedergabe. Unser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie das Update sauber einspielen und was danach zu prüfen ist. Kostenlosen Update-Leitfaden anfordern
Für Sportler wurden zudem Ungenauigkeiten bei der Tempo- und Geschwindigkeitsanzeige während des Intervalltrainings behoben. Weitere Anpassungen betreffen die Taschenlampen-Funktionalität, die Unterstützung von Xero-Sensoren in Applied Ballistics sowie Fehler im Garmin Coach und bei allgemeinen Trainingsplänen.
Garmin warnte in diesem Zusammenhang jedoch, dass es in der aktuellen Software-Phase bei der Aufzeichnung von Indoor-Kletteraktivitäten noch zu Systemabstürzen kommen kann.
Rollout-Strategie und Modellverfügbarkeit
Die Verteilung der stabilen Version 23.39 erfolgt schrittweise. Nach Angaben des Herstellers sollten zunächst Anteile zwischen 20 % und 50 % der berechtigten Geräte das Update erhalten. Ein exakter Termin für den vollständigen Abschluss des weltweiten Rollouts wurde nicht genannt. Parallel dazu steht für Teilnehmer des Public Beta Programms die Version 23.34 als Over-the-Air-Update zur Verfügung, um Vorabversionen der neuen Funktionen zu testen.
Abstürze bei Kraft- und HIIT-Workouts, Aussetzer beim Spotify-Titelwechsel über Bluetooth, ungenaue Tempo-Anzeige im Intervalltraining — genau diese Punkte adressiert Software 23.39. Der Leitfaden listet die Korrekturen auf und nennt den bekannten Indoor-Kletter-Fehler, für den es noch keinen Fix gibt. Checkliste der Fehlerbehebungen sichern
Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Aktualisierungswelle für das dritte Quartal 2026. In diesem Zeitraum plant Garmin, neue Funktionen auf eine Vielzahl von Modellreihen auszurollen, darunter die Serien Enduro, Forerunner, Instinct, Vivoactive und Venu. Dabei variiert der Funktionsumfang je nach Hardware-Ausstattung der Modelle.
Während etwa die Venu 4 eine erweiterte Sturzerkennung erhält, die bei bestehender Bluetooth-Verbindung Notfallkontakte über den Live-Standort informiert, profitieren Modelle wie die Forerunner 570 und 970 von den allgemeinen Systemanpassungen. Für bestimmte Modelle wie die Fenix E oder die Instinct 3 ist die freihändige Sprachsteuerung hingegen nicht vorgesehen.

