Gears of War E-Day: Raytracing wird zur Pflicht für PC-Spieler

Aktuelle PC-Spiele verlangen mehr Leistung: Raytracing-Pflicht bei Gears of War, während Steam-Daten 16GB-Grafikkarten im Aufwind zeigen.

Anfang August 2026 haben mehrere namhafte Entwicklerstudios detaillierte Hardware-Anforderungen für ihre kommenden PC-Titel veröffentlicht. Diese Spezifikationen definieren die technischen Hürden für Spieler neu und geben Aufschluss darüber, welche Komponenten für aktuelle und zukünftige Veröffentlichungen als Mindeststandard gelten.

Gears of War: E-Day setzt auf Raytracing und moderne Upscaler

Das Studio The Coalition gab am 4. August die technischen Rahmendaten für die Beta-Phase von Gears of War: E-Day bekannt. Eine zentrale technische Neuerung ist die verpflichtende Nutzung von Raytracing. Zur Unterstützung der Performance integriert der Titel moderne Upscaling-Technologien wie DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 3.0.

Für den minimalen Betrieb setzt die Beta-Version einen Prozessor vom Typ Ryzen 5 2600X, i7-6850K oder i5-10400 sowie 12GB RAM voraus. Aufseiten der Grafikkarte werden Modelle wie die RTX 3050, RTX 2060, RX 5600 oder RX 6600 benötigt. Die empfohlenen Spezifikationen sehen hingegen einen Ryzen 5 5600 oder i5-11600K in Kombination mit 16GB RAM vor. Als Grafikkarten werden hier die RTX 4060, RTX 3060 Ti, RX 7600 XT oder RX 6700 XT genannt. Der Speicherbedarf auf einer SSD beläuft sich auf 80GB, wobei Windows 10 oder 11 in der Version 22H2 erforderlich ist. Die Beta-Wochenenden sind für den Zeitraum vom 6. bis 10. August für Vorbesteller und Game-Pass-Nutzer sowie vom 13. bis 17. August als offene Beta angesetzt. Die Vollversion soll am 6. Oktober erscheinen.

Marktübersicht und Systemoptimierungen bei aktuellen Titeln

Parallel zu den Ankündigungen für kommende Titel wurden auch Spezifikationen für bereits veröffentlichte oder kurz vor dem Start stehende Spiele angepasst. GAME FREAK veröffentlichte am 3. August Beast of Reincarnation mit überarbeiteten Anforderungen. Bemerkenswert ist hier die Senkung der RAM-Anforderung von ursprünglich 32GB auf nun 16GB. Für ein flüssiges Erlebnis in 1080p bei 60fps empfiehlt das Studio einen i7-12700K oder Ryzen 7 5800X sowie eine RTX 3060 oder RX 6700 XT mit jeweils 12GB VRAM.

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Ubisoft brachte am 5. August The Division Resurgence als Free-to-Play-Titel auf Steam heraus. Das Spiel zeigt sich bei den Mindestanforderungen genügsam und unterstützt integrierte Grafiklösungen wie die UHD 630 oder Vega 11 für 1080p bei 30fps. Für höhere Einstellungen in 4K bei 60fps steigen die Anforderungen jedoch deutlich an.

Weitere Veröffentlichungen umfassen Korea. IL-2 Series von 1C Game Studios, das am 4. August auf Steam erschien und für den VR-Betrieb (OpenXR/OpenVR) eine RTX 4080 oder RX 7900 XTX empfiehlt. Das Studio ProbablyMonsters kündigte zudem für den 1. September den Release von Crimson Moon zum Preis von 19,99 US-Dollar an. Der Koop-Titel verlangt in den empfohlenen Einstellungen nach 32GB RAM und einer RTX 3070 oder RX 6700 XT.

Trends in der Hardware-Nutzung laut Marktanalysen

Die neuen Anforderungen korrelieren mit aktuellen Marktdaten von Valve. Die Steam-Umfrage vom Juli 2026 zeigt eine Verschiebung bei den genutzten Komponenten. Erstmals liegen Grafikkarten mit 16GB VRAM mit einem Anteil von 25,90 % knapp vor Modellen mit 8GB (25,32 %). Betrachtet man ausschließlich Windows-Systeme, führen 8GB VRAM jedoch weiterhin mit 33,20 %. Bei den Prozessoren haben 8-Kern-CPUs (27,85 %) die 6-Kern-Modelle (27,52 %) in der allgemeinen Statistik überholt. Die RTX 3060 bleibt mit einem Anteil von 3,71 % die beliebteste Einzel-GPU, während die neuere RTX 5070 bereits den vierten Platz mit 3,62 % belegt.

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In Reaktion auf die aktuelle Marktsituation und Speicherknappheit brachte Gigabyte am 4. August neue Motherboards der B550 X Serie für den AM4-Sockel auf den Markt. Als Empfehlung für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis nannte der Hersteller dabei den AMD Ryzen 7 5800X3D.