Anfang August wurden die Testergebnisse des GEEKOM IT13 Max veröffentlicht. Der Mini-PC, der mit einem Intel Core Ultra 9 185H ausgestattet ist, positioniert sich als kompakte Lösung für anspruchsvolle Anwendungen und Gaming. Während die unverbindliche Preisempfehlung (MSRP) bei 1.299 US-Dollar liegt, wurde das Testgerät aktuell für 735 US-Dollar gelistet. Der Rechner wird mit vorinstalliertem Windows 11 Pro ausgeliefert, wobei das System laut Testberichten frei von unnötiger Drittsoftware (Bloatware) bleibt.
Technische Ausstattung und Performance-Werte
Das Herzstück des IT13 Max bildet der Intel Core Ultra 9 185H mit 16 Kernen und 22 Threads, der eine Taktrate von bis zu 5,1 GHz erreicht. Für grafische Aufgaben ist eine integrierte Intel Arc Graphics zuständig, während eine dedizierte NPU mit 11 TOPS KI-Berechnungen unterstützt. In der getesteten Konfiguration verfügt das Gerät über 24 GB LPDDR5-5600 Arbeitsspeicher, der jedoch fest verlötet ist. Alternativ existiert eine Variante mit 16 GB DDR5-RAM, die auf bis zu 96 GB aufgerüstet werden kann.
In praktischen Anwendungstests erreichte der Mini-PC in AAA-Spieletiteln bei einer Auflösung von 1080p unter Verwendung von XeSS mehr als 60 Bilder pro Sekunde (FPS). Das System unterstützt zudem die Wiedergabe von 4K- und 8K-Medien. Als Massenspeicher dient eine 500 GB Kingston NV3 SSD. Die Anschlussvielfalt umfasst unter anderem zwei USB4-Ports, zwei HDMI 2.0-Anschlüsse sowie zwei 2,5 GbE-Schnittstellen. Für die drahtlose Kommunikation sind Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 integriert. Über die USB4-Schnittstellen lässt sich zudem eine externe GPU (eGPU) anbinden.
Wettbewerbsumfeld und aktuelle Marktübersicht
Der Markt für Mini-PCs zeigt derzeit eine breite Spreizung zwischen Einsteigergeräten und High-End-Systemen. Während der Minisforum AI X1 470 mit einem AMD Ryzen AI 9 HX 470 und 32 GB DDR5 für 1.359 Euro im oberen Preissegment angesiedelt ist, bedienen Hersteller wie MSI mit dem Cubi 5 1M den Einstiegsbereich ab etwa 329,99 US-Dollar für ein Barebone-System.
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Weitere aktuelle Angebote im Segment umfassen den BMAX B8 A Pro mit AMD Ryzen 7 8745HS für rund 323 Euro sowie den Acemagic K1, der in Varianten zwischen 178,29 Euro und 216,53 Euro angeboten wird. Auch der Refurbished-Markt bleibt stabil; so wird beispielsweise das ThinkCentre M80q Tiny von Lenovo für etwa 224 Euro gehandelt.
Prognosen zur Preisentwicklung und Software-Optimierung
Branchenanalysten beobachten derzeit signifikante Preissteigerungen bei den Hardware-Komponenten. Für das dritte Quartal 2026 werden Erhöhungen bei RAM-Bausteinen um 40 bis 50 Prozent erwartet, gefolgt von weiteren 30 bis 40 Prozent im vierten Quartal. Ein 32-GB-DDR4-Kit wird aktuell bereits mit 200 US-Dollar veranschlagt, während eine 1-TB-SSD rund 150 US-Dollar kostet. Analysten raten daher zu zeitnahen Anschaffungen, da sich dieser Trend bis in das Jahr 2027 fortsetzen könnte.
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Parallel zu den steigenden Hardware-Kosten hat Microsoft Maßnahmen zur Software-Optimierung angekündigt. Der Windows-Chef Pavan Davuluri bestätigte, dass bis Ende 2026 die Speichereffizienz von Windows 11 insbesondere für Systeme mit 8 GB RAM verbessert werden soll. Dies sei eine von vier strategischen Prioritäten. Da KI-Rechenzentren die weltweite DRAM-Knappheit verschärfen, sollen ein effizienterer Speicher-Allocator sowie die Reduzierung von Ressourcenverbräuchen in WinUI 3 und Chromium-basierten Anwendungen die Systemlast senken. Aktuell belegt Windows 11 im Leerlauf bei einem 8-GB-System etwa 6 GB des verfügbaren Arbeitsspeichers. Die offiziellen Mindestanforderungen von 4 GB RAM bleiben jedoch bestehen.

