GeForce 616.64: Nvidia bringt DLSS 5 mit neuem Neural Rendering

Nvidia veröffentlicht Treiber 616.64 mit DLSS 5 für NBA 2K27, plant RTX-40-Unterstützung und ergänzt weitere KI- sowie Gaming-Funktionen.

Nvidia hat den Game-Ready-Treiber GeForce 616.64 WHQL veröffentlicht und bringt damit erstmals DLSS 5 mit einer als „3D-Guided Neural Rendering“ bezeichneten Technik auf den Markt. Wie vgtimes.com berichtete, lässt sich die neue Funktion vorerst ausschließlich in NBA 2K27 nutzen und setzt zwingend eine Grafikkarte der RTX-50-Serie voraus.

Gestaffelter Rollout für ältere Grafikkarten

Nvidia bestätigte laut theverge.com, dass DLSS 5 zunächst exklusiv auf der RTX-50-Serie läuft, ein offizieller Support für RTX-40-Karten aber zu einem späteren Zeitpunkt folgen soll. Nutzer erhalten dabei keinen vollständigen Zugriff auf feingranulare Regler der Technologie – vorgesehen ist lediglich ein einfacher An-Aus-Schalter.

Entwicklern steht es jedoch frei, eigene Kontrollmöglichkeiten direkt in die Menüs ihrer Spiele zu integrieren. Unterstützt wird dies durch ein eigenes Plugin für die Unreal Engine 5, das Studios die Einbindung erleichtern soll.

Weitere Optimierungen im Treiber-Paket

Neben der DLSS-5-Einführung optimiert der Treiber 616.64 laut vgtimes.com zusätzlich das Spiel Onimusha: Way of the Sword. Parallel dazu erhält die Nvidia App eine Erweiterung namens DLSS 4.5 Frame Generation, die Frame-Limiter und V-Sync-Funktionen speziell für Besitzer von RTX-50-Grafikkarten bereitstellt.

Voraussetzung dafür ist mindestens Version 2.14 des Streamline-Frameworks. Der Bericht nennt für dieses Treiber-Release weder spezifische Fehlerbehebungen noch bekannte Probleme.

Einordnung in Nvidias breitere Software-Offensive

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Die DLSS-5-Einführung reiht sich in eine Serie weiterer Software- und Treiberaktivitäten von Nvidia ein, die in den vergangenen Tagen bekannt wurden. So reichte das Unternehmen laut phoronix.com 13 Patches für den vGPU-Manager und VFIO-Variantentreiber beim quelloffenen Nova-Treiber ein – dies betrifft allerdings ausschließlich Workstation- und Data-Center-GPUs, nicht die GeForce-Reihe, und ermöglicht GPU-Virtualisierung für Linux- und Windows-Gastsysteme über QEMU.

Auf der IFA Berlin präsentierte Nvidia zudem PAIR (Personal AI Router) als kostenlose Beta-Version, mit der sich KI-Inferenz auf mehrere GPUs im Heimnetzwerk verteilen lässt. Die Software ist laut techtimes.com mit Ollama und LM Studio kompatibel und unterstützt RTX-20-Grafikkarten sowie neuere Modelle sowie Apple-Geräte ab dem M4-Chip.

In einer Demonstration mit einem Drei-Geräte-Cluster verkürzte sich eine Agentenaufgabe von 18 Minuten auf 8:48 Minuten. Jeder Netzwerkknoten benötigt dabei ein eigenes Modell – etwa 20 GB pro Maschine für ein Qwen-35B-Modell.

Ebenfalls auf der IFA 2026 kündigte Nvidia laut runtimewire.com Optimierungen für llama.cpp und vLLM an, die den Durchsatz lokaler Sprachmodelle auf der RTX 5090 um bis zu das 1,9-Fache steigern sollen. Auf der RTX PRO 6000 sei eine Steigerung um das 1,2-Fache messbar, bei zwei gekoppelten DGX-Spark-Systemen das 1,4-Fache. Die Optimierungen stehen über LM Studio und Ollama zur Verfügung.

Darüber hinaus erweitert Nvidia laut itbrief.news das Ökosystem lokaler KI-Agenten für Windows und Linux um den Hermes Agent mit Einrichtung per Mausklick, OpenClaw für Windows-Systeme mit mindestens 24 GB VRAM sowie den Perplexity Portable Computer für Linux mit denselben Hardwareanforderungen.

Entsprechende RTX-Spark-PCs von Herstellern wie Lenovo und Acer sollen ab Oktober 2026 verfügbar sein. Der Hermes Agent von Nous Research übernimmt dabei laut tao.media automatisch die Verwaltung von llama.cpp und erkennt die vorhandene Hardware selbstständig; empfohlen werden mindestens 8 GB VRAM für kleinere Modelle und 16 GB oder mehr für Modelle im Bereich von 27 bis 35 Milliarden Parametern.

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Auf der Server-Seite stellte Nvidia zudem den Mellanox-Netzwerkadapter MCX556A-ECAT offiziell vor. Das Dual-Port-50GbE-Ethernet-Modul mit PCIe-3.0-x16-Anbindung bietet eine Latenz unter 700 Nanosekunden sowie Unterstützung für RDMA, NVMe-oF und SR-IOV mit bis zu 127 virtuellen Funktionen pro Port.

Zielgruppen sind laut mellanoxnetwork.com Anwendungen in den Bereichen KI, High-Performance-Computing, Hochfrequenzhandel und virtualisierte Infrastrukturen.