GeForce NOW: NVIDIA startet native Linux-App aus Beta-Phase

NVIDIA beendet Beta-Status der GeForce NOW-App für Linux und verbessert serverseitig die Latenz bei DLSS Frame Generation sowie die CPU-Leistung.

Der Technologiekonzern NVIDIA hat am 13. August 2026 die native GeForce NOW-Anwendung für Linux-Betriebssysteme offiziell aus der Beta-Phase entlassen. Neben der stabilen Software-Umgebung für Linux-Nutzer führt das Unternehmen weitreichende serverseitige Optimierungen ein, die insbesondere die Eingabelatenz beim Cloud-Gaming reduzieren und die Performance in CPU-intensiven Szenarien verbessern sollen.

Native Unterstützung für Ubuntu und Flatpak

Mit dem Verlassen des Beta-Status erreicht die native Linux-Applikation von GeForce NOW einen neuen Reifegrad. Die Anwendung ist laut Unternehmensangaben für Ubuntu in der Version 24.04 und neuer optimiert. Um eine breite Kompatibilität über verschiedene Linux-Distributionen hinweg zu gewährleisten, erfolgt die Bereitstellung zudem über das Flatpak-Repository.

Dieser Schritt markiert eine Abkehr von rein browserbasierten Lösungen für Linux-Anwender und ermöglicht eine tiefere Integration in das jeweilige Betriebssystem. Damit reagiert NVIDIA auf die steigende Nachfrage nach stabilen Cloud-Gaming-Lösungen innerhalb der Linux-Community, die nun Zugriff auf eine dedizierte Software-Umgebung erhält.

Technologische Optimierungen zur Latenzreduktion

Ein Kernpunkt der jüngsten Aktualisierungen betrifft die Cloud-seitige Optimierung der DLSS Frame Generation (Deep Learning Super Sampling). Diese Technologie, die zusätzliche Einzelbilder mithilfe künstlicher Intelligenz berechnet, wurde am 13. August 2026 mit Verbesserungen versehen, die gezielt die Latenz verringern.

Die Optimierungen greifen insbesondere bei hohen Bildwiederholraten von 60 oder 120 FPS (Frames per Second). Dabei liegt der Fokus auf anspruchsvollen Auflösungen in 1440p sowie 4K. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Verzögerung zwischen der Nutzereingabe und der visuellen Umsetzung auf dem Bildschirm zu minimieren, was einen der kritischsten Faktoren im Bereich des Cloud-Streamings darstellt.

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Parallel dazu hat das Unternehmen Verbesserungen an der Infrastruktur vorgenommen. Die Server-Infrastruktur wurde so angepasst, dass sie eine höhere Effizienz bei Spielen bietet, die traditionell durch die Prozessorleistung limitiert sind. Innerhalb des sogenannten Performance-Tiers von GeForce NOW wurden zudem spezifische CPU-Optimierungen implementiert, um eine stabilere Bildrate und eine insgesamt flüssigere Spielerfahrung zu gewährleisten.

Erweiterung des Spielekatalogs und Hardware-Kooperationen

Zusätzlich zu den technischen Neuerungen wurde das Inhaltsangebot des Dienstes weiter ausgebaut. Mit der Aufnahme von neun neuen Titeln am 13. August 2026 umfasst der Gesamtkatalog von GeForce NOW nun mehr als 2.000 Spiele. Das Unternehmen setzt damit seine Strategie fort, den Nutzern Zugriff auf eine umfangreiche Bibliothek bereits erworbener Spiele über die Cloud zu ermöglichen.

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Im Bereich der Hardware-Partnerschaften wurde zudem ein neues Angebot für Käufer von Chromebooks angekündigt. Im Rahmen des „Chromebook Fast Pass“ erhalten berechtigte Käufer eines neuen Chromebooks den Zugang zum Dienst für ein Jahr kostenlos. Dieses Angebot soll den Einstieg in das Cloud-Gaming auf mobilen Endgeräten erleichtern und die Vielseitigkeit der Plattform unterstreichen.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine deutliche Fokussierung auf die technische Verfeinerung des Dienstes, wobei sowohl die Software-Basis für Nischensysteme wie Linux als auch die globale Infrastruktur für anspruchsvolle Grafiktechnologien gestärkt werden.