GeForce NOW startet in Indien: Ultimate ab 44 Euro monatlich

MSI bringt überarbeitete RTX 5060 Modelle, während NVIDIAs Cloud-Dienst in Indien startet und Händler High-End-PCs stark rabattieren.

NVIDIA treibt seine Blackwell-Architektur auf mehreren Fronten voran. MSI bringt neue RTX-5060-Modelle, der Cloud-Dienst GeForce NOW startet in Indien, und der Handel lockt mit hohen Rabatten auf High-End-Systeme.

Neue MSI-Modelle mit überarbeitetem Chip

MSI hat am heutigen Donnerstag vier neue Varianten seiner GeForce RTX 5060 V1 vorgestellt. Die Besonderheit: Statt des üblichen GB206-Chips kommt eine abgespeckte Version des GB205-Grafikprozessors zum Einsatz. Die Kernanzahl bleibt mit 3.840 Einheiten identisch.

Die V1-Modelle verfügen über 8 Gigabyte GDDR7-Speicher an einem 128-Bit-Interface und nutzen den PCIe 5.0 x8-Standard. Bei der GAMING-OC-V1-Variante liegt der Boost-Takt bei 2.587 Megahertz bei einer Leistungsaufnahme von 150 Watt. Die VENTUS-2X-Konfiguration bleibt weitgehend unverändert.

Monitoring-Software mit Lücken

Die Entwickler von Hardware-Monitoring-Tools arbeiten daran, tiefere Einblicke in die Blackwell-Serie zu ermöglichen. Seit dem 15. Juli unterstützen HWMonitor 1.65 und CapFrameX 1.9.0 die Erfassung von Hotspot-Temperaturen der RTX-50-Serie. Erste Nutzerberichte zeigen eine Temperaturdifferenz von 17 Grad Celsius bei der 900-Watt-Flaggschiffkarte RTX 5090 und 20 Grad bei der RTX 5070 Ti.

Doch es gibt eine wichtige Einschränkung: Der Entwickler von MSI Afterburner erklärte am heutigen Donnerstag, dass sein Tool keine Hotspot- oder VRAM-Temperaturen auslesen wird. NVIDIA halte diese Schnittstellen unter Verschluss, und eine Rückentwicklung der Daten sei aufgrund der Partnervereinbarungen mit MSI nicht erlaubt.

Preise und Rabatte: Gemischtes Bild im Handel

Die GeForce RTX 5070 notiert aktuell nahe ihrer unverbindlichen Preisempfehlung von umgerechnet rund 500 Euro. Anders sieht es bei der RTX 5070 Ti aus: Sie liegt weiterhin deutlich über den ursprünglichen Launch-Preisen.

Bei den Highend-Modellen locken Händler mit gezielten Aktionen. Ein Gigabyte WindForce RTX 5080-Modell war am Donnerstag für 1.100 Euro gelistet – ein Nachlass von rund 180 Euro gegenüber dem Standardpreis.

Besonders attraktiv sind die Rabatte auf Komplettsysteme. Mehrere Systemintegratoren senkten die Preise für High-End-PCs um mehrere Hundert Euro:

  • Ein Skytech O11 Vision mit RTX 5090 und Ryzen 7 9800X3D wurde um rund 460 Euro reduziert.
  • Ein Xidax X6 XEN Black mit RTX 5070 Ti und Ryzen 7 7800X3D verbilligte sich um etwa 480 Euro auf rund 2.100 Euro.
  • Ein Stormcraft Valkyrie mit RTX 5080 und Intel Ultra 7 270K Plus wurde um rund 180 Euro günstiger.
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Neue Gaming-Notebooks von Acer und Alienware

Die Integration der RTX-50-Mobilchips schreitet voran. Acer brachte am 14. Juli das Nitro V 16 auf den Markt. Es kombiniert einen Intel Core 5 210H mit einer RTX 5050 bei 95 Watt Leistungsaufnahme. Preis: rund 1.100 Euro.

Alienware präsentierte am 15. Juli ein neues 15,3-Zoll-Gaming-Notebook. Es ist wahlweise mit Intel Core 7-240H oder AMD Ryzen 5 220 erhältlich und unterstützt bis zu eine RTX 5060 mit 75 bis 85 Watt. Die Preise starten bei etwa 1.380 Euro für das RTX-5050-Modell und steigen auf rund 2.100 Euro für die RTX-5060-Version.

In Australien wurde zudem das Gigabyte Aorus Master 16 Gen 2 mit RTX 5090 und Ryzen 9 9955HX3D am 15. Juli auf umgerechnet rund 3.800 Euro herabgesetzt.

GeForce NOW startet in Indien

NVIDIA hat die Reichweite seines Cloud-Dienstes GeForce NOW deutlich ausgebaut. Am 15. Juli wurde die Kapazität in Toronto erweitert – neue Server mit RTX-5080-Hardware ermöglichen Ultimate-Mitgliedern 4K-Streaming mit 120 Bildern pro Sekunde.

Noch wichtiger: GeForce NOW ist nun offiziell in Indien verfügbar. Der Dienst bietet drei Tarife:

  • Free-Tarif: 1080p bei 60 fps, Sitzungen auf eine Stunde begrenzt.
  • Performance-Tarif: 1.999 Rupien (rund 22 Euro) pro Monat für 1440p-Streaming.
  • Ultimate-Tarif: 3.999 Rupien (rund 44 Euro) pro Monat mit RTX-5080-SuperPODs, Auflösungen bis 5K und bis zu 360 fps.

Die Nutzung in Indien ist auf 100 Stunden pro Monat begrenzt.

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