Gleichzeitig investiert der Telekommunikationskonzern KT umgerechnet über zwölf Milliarden Euro in die künstliche Intelligenz.
SM Group rüstet 38 Tochterfirmen auf
Die südkoreanische SM Group hat am Montag die flächendeckende Einführung der KCUBE ON-Plattform bekanntgegeben. 38 der 54 Konzerntöchter nutzen bereits das System, das spezielle Zugriffsrichtlinien und Organisationsanwendungen in die Google-Umgebung integriert. Ziel ist eine deutlich effizientere Zusammenarbeit innerhalb des Konglomerats.
Der IT-Dienstleister KnowledgeCube, der hinter der Integration steckt, kündigte eine schrittweise Erweiterung um Gemini Enterprise-Funktionen an. Weitere generative KI-Fähigkeiten sollen folgen – ein klares Signal, wohin die Reise in der Unternehmens-IT geht.
Parallel dazu hat sich 4Space Lab mit dem Cloud-Spezialisten Bespin Global zusammengetan. Gemeinsam liefern sie eine KI-Infrastruktur auf Google-Cloud-Basis, die speziell auf Franchise-Unternehmen zugeschnitten ist. Das System kombiniert Google Workspace mit Gemini Enterprise und einer eigenen Datenpipeline. Erster Kunde: die Franchise-Kette Yamsaem Gimbap. Damit hält KI erstmals auch in der Gastronomie und im Einzelhandel Einzug.
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KT investiert Milliarden in KI-Transformation
Der Telekommunikationsriese KT Corp hat ein Investitionspaket von 18 Billionen Won geschnürt – umgerechnet rund 12 bis 13 Milliarden Euro. Das Geld fließt bis 2029 in den Umbau zu einer KI-gesteuerten Plattform. Die Aufteilung im Detail:
- 8 Billionen Won für Next-Generation-Netze, darunter 6G und Satellitentechnologie
- 5 Billionen Won für KI-Rechenzentren mit einer Kapazität von einem Gigawatt
- 4 Billionen Won für Cybersicherheit und IT-Modernisierung
- 1 Billion Won für leistungsstarke Unterseekabel
KT setzt dabei auf Partnerschaften mit globalen und lokalen Playern – darunter Google, Palantir und der KI-Chip-Hersteller Rebellions. Zudem plant der Konzern den Einstieg in digitale Finanzgeschäfte, etwa eine „Token Factory“ und eine Stablecoin-Plattform.
Gemini 3.5 bringt Live-Übersetzung und KI-Assistenten
Google selbst bereitet die nächste Generation seiner Workspace-Funktionen vor. Mit Gemini 3.5 hält ab Juli eine Echtzeit-Übersetzung für Google Meet und Gmail Einzug: Gemini Live Translate beherrscht zwölf Sprachen und übersetzt Gespräche in Echtzeit. Die dazugehörigen APIs werden noch im Juli verfügbar sein.
Weitere Neuerungen im Workspace-Universum:
- Gmail: Ein KI-Posteingang erlaubt Abfragen in natürlicher Sprache über den gesamten E-Mail-Verlauf. Eine „Proofread“-Funktion hilft bei Stil und Klarheit.
- Google Sheets: Die Integration von Gemini ermöglicht Datenorganisation per Sprachbefehl – Google zufolge bis zu neunmal schneller als manuell.
- Google Docs: Ein überarbeiteter Schreibassistent lernt den persönlichen Stil des Nutzers und ahmt ihn nach.
- Google Drive: KI-Übersichten für Dokumentenserien und die „Ask Gemini“-Funktion kommen nun auch in die mobile App.
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Ein wichtiger Hinweis für Nutzer: Einige der fortsrittlichen KI-Funktionen setzen bestimmte Hardware voraus. Das für August erwartete Android 17 wird Berichten zufolge mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher benötigen, um die lokalen KI-Features des Gemini-Ökosystems auszuführen.

