Gigabyte setzt mit neuen QD-OLED-Flaggschiffen auf Gaming-Monitore

Gigabyte stellt auf der CES 2026 zwei neue Top-Gaming-Monitore vor, die mit QD-OLED-Technik, extrem hohen Bildwiederholraten und eigenen Innovationen wie HyperNits den Markt herausfordern.

Gigabyte greift mit zwei neuen Top-Monitoren den etablierten Herstellern im hochpreisigen Gaming-Segment an. Die QD-OLED-Modelle MO34WQC36 und MO32U24 kombinieren hohe Bildwiederholraten mit neuester Panel-Technologie und sollen noch 2026 auf den Markt kommen.

Die Vorstellung auf der CES 2026 unterstreicht einen klaren Branchentrend: OLED wird zum Standard für anspruchsvolle PC-Spieler. Gigabyte setzt dabei auf eigene Technologien wie die Helligkeitsverbesserung HyperNits und eine fortschrittliche Entspiegelungsfolie namens ObsidianShield. Mit diesen Features und Top-Spezifikationen reagiert der Hersteller auf Kundenfeedback und will die Grenzen der Display-Performance verschieben.

MO34WQC36: Ultrawide-Monitor mit 360 Hz für maximale Immersion

Das Flaggschiff der Serie ist der Gigabyte MO34WQC36. Der 34-Zoll-Ultrawide-Monitor basiert auf Samsungs QD-OLED-Panel der 5. Generation und bietet ein ultrascharfes QHD-Format (3440 x 1440 Pixel) bei einer Bildwiederholrate von 360 Hz. Die Reaktionszeit liegt bei 0,03 ms – nahezu unsichtbarem Motion Blur in schnellen Spielen.

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Eine Schlüsselinnovation ist die neue V-Stripe-Pixelstruktur. Dieses echte RGB-Subpixel-Layout soll die Textschärfe deutlich verbessern und störende Farbsäume reduzieren, ein bekanntes Problem früherer QD-OLED-Generationen. Damit wird der Monitor auch für Produktivitätsaufgaben attraktiver. Die ObsidianShield-Folie vertieft die Schwarzdarstellung, reduziert Farbstiche bei hellem Umgebungslicht und ist kratzfester. Die HDR-Spitzenhelligkeit von 1300 Nits und die Abdeckung von 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums runden das Profil ab.

MO32U24: 4K-Auflösung trifft auf 240 Hz

Für Spieler, die maximale Detailtreue schätzen, präsentiert Gigabyte den MO32U24. Das 31,5-Zoll-Modell bietet 4K-Auflösung (3840 x 2160) auf einem QD-OLED-Panel der 4. Generation, kombiniert mit 240 Hz. Die Reaktionszeit beträgt ebenfalls 0,03 ms. Damit ist der Monitor nicht nur für High-End-PCs, sondern auch für Konsolen wie PlayStation 5 und Xbox Series X ideal, die über HDMI 2.1 4K bei 120 Hz nutzen können.

Auch hier kommt die ObsidianShield-Folie zum Einsatz. Die HDR-Spitzenhelligkeit liegt bei 1000 Nits. Der Monitor ist als NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert und unterstützt AMD FreeSync Premium Pro für ein ruckelfreies Spielerlebnis.

HyperNits, KVM-Switch und Kampf gegen Einbrennen

Die neue HyperNits-Technologie ist eine softwarebasierte Lösung, die die wahrgenommene Helligkeit um bis zu 30 Prozent steigern soll, ohne Details in hellen Bildpartien zu beschneiden. Dies soll ein häufiges OLED-Problem beheben.

Die Anschlussausstattung beider Modelle ist umfangreich: Sie bieten HDMI-2.1-Ports, DisplayPort und einen USB-C-Anschluss mit 18-Watt-Stromversorgung. Integrierte KVM-Switches erlauben die Steuerung zweier Geräte mit einer Tastatur und Maus. Zur Vermeidung von Einbrennern setzt Gigabyte auf KI-gestützte OLED-Care-Routinen. Die Geräte werden mit einer 3-Jahres-Garantie inklusive Schutz vor Einbrennen ausgeliefert.

Marktpositionierung: Angriff auf etablierte Player

Mit der Vorstellung positioniert sich Gigabyte mitten in einem hart umkämpften Markt, in dem auch Acer, Asus und MSI mit neuen OLED-Modellen antreten. Der Fokus auf fortschrittliche Pixelstrukturen und Entspiegelungstechniken wird zur neuen Schlachtfront der Hersteller. Indem Gigabyte Samsungs neueste Panel-Generation im Ultrawide-Flaggschiff verbaut, positioniert es sich an der technologischen Spitze. Eigene Software-Features und die lange Garantie sind strategische Mittel, um im dichten Feld zu punkten und Verbrauchervertrauen aufzubauen.

Preise und ein genaues Erscheinungsdatum stehen noch aus. Die Auslieferung soll in den kommenden Monaten beginnen. Die Reaktion auf die Modelle wird zeigen, ob Gigabyte seinen Ruf als Innovationstreiber im PC-Hardware-Sektor auch auf dem Display-Markt festigen kann.

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