Gigabyte setzt auf der CES 2026 mit vier neuen High-End-OLED-Gaming-Monitoren ein deutliches Zeichen. Die Modelle kombinieren neueste Panel-Technologien mit hohen Bildwiederholraten und einer einzigartigen Hardware-Funktion für Wettkampfspieler. Highlight ist der Tactical Switch 2.0, ein Knopf für sofortige Einstellungswechsel.
Das taiwanesische Unternehmen festigt damit seine Position im Premium-Segment des Gaming-Marktes. Die Serie umfasst sowohl QD-OLED- als auch WOLED-Panels in verschiedenen Größen und Auflösungen. Eine enge Partnerschaft mit NVIDIA sorgt zudem für offizielle G-SYNC Compatibility bei mehreren Modellen. Die Strategie ist klar: Gigabyte will mit technischer Innovation und spielerrelevanten Features punkten.
Das bietet die neue Modellpalette
Vier Modelle bilden das Rückgrat der Neuheiten, jedes für eine andere Zielgruppe:
Das Flaggschiff ist der MO34WQC36, ein ultrawider 34-Zoll-QD-OLED mit atemberaubenden 360 Hz. Er ist für immersives, hochgeschwindigkeits Gaming gemacht. Sein großer Bruder, der MO32U24, setzt auf 4K-Auflösung bei flüssigen 240 Hz – ideal für detailverliebte Spieler mit leistungsstarker Hardware.
Für den klassischen 27-Zoll-Formfaktor bietet Gigabyte zwei Varianten an. Der MO27Q28GR nutzt ein WOLED-Panel der vierten Generation (1440p, 280 Hz) mit einer speziellen „RealBlack Glossy“-Oberfläche. Sie soll in hellen Räumen für tiefere Schwarztöne und besseren Kontrast sorgen. Als stylische Alternative präsentiert sich der MO27Q2A ICE in Weiß – eine farbige Variante des beliebten QD-OLED-Modells.
Tactical Switch 2.0: Der Wettbewerbsvorteil an einem Knopf
Die vielleicht innovativste Neuerung ist der Tactical Switch 2.0. Diese exklusive Hardware-Funktion erlaubt es, mit einem einzigen Knopfdruck das Bildformat zu wechseln. Wettkampfspieler, besonders in Ego-Shootern, können so blitzschnell vom nativen Ultra-Wide-Format auf ein fokussierteres 4:3- oder 5:4-Format umschalten.
Warum ist das ein Gamechanger? Viele E-Sport-Profis schätzen kleinere, fokussierte Bildausschnitte, da sie weniger ablenken und die Wahrnehmung von Bewegungen am Bildschirmrand erleichtern. Bisher bedeutete das oft den Kompromiss zwischen einem großen Monitor für immersive Singleplayer-Spiele und einem kleinen für den Wettbewerb. Der Tactical Switch 2.0 macht diesen Kompromiss überflüssig. Ein großer Monitor simuliert auf Knopfdruck den Fokus eines Turnier-Displays – ohne umständliches Menü.
Software und Panels: Mehr Helligkeit, mehr Schutz, mehr Intelligenz
Neben der Hardware setzt Gigabyte auf Software- und Panel-Verbesserungen. Die QD-OLED-Modelle MO34WQC36 und MO32U24 erhalten eine neue „Obsidian Shield“-Beschichtung. Sie soll die wahrgenommene Schwärze um bis zu 40 Prozent steigern und ist 2,5-mal kratzfester als herkömmliche Schichten.
Ein häufiges Problem bei OLEDs ist zu dunkel wirkendes HDR-Material. Dagegen arbeitet der „HyperNits“-Algorithmus. Er passt die HDR-Tonwertkurve intelligent an und kann die Helligkeit um bis zu 30 Prozent steigern, ohne wichtige Highlight-Details zu opfern.
Ergänzt wird dies durch einen „AI Picture Mode“. Dieser nutzt eine große Datenbank, um automatisch optimierte Einstellungen für verschiedene Inhalte zu laden – ob angepasstes Gamma für Filme oder ein KI-gestärkter Black Equalizer für bessere Sichtbarkeit in dunklen Spielszenen. Die intelligente Steuerung soll so ein optimales Bild liefern, ohne dass der Nutzer manuell eingreifen muss.
Marktausblick: Gigabyte greift an
Mit der breit aufgestellten Serie zeigt Gigabyte ein ausgereiftes Verständnis für den Gaming-Markt. Die Kombination aus Top-Panels, NVIDIA G-SYNC und einzigartigen Features wie dem Tactical Switch 2.0 stellt eine starke Konkurrenz für etablierte Monitor-Hersteller dar.
Preise und genaue Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt. Die Auslieferung soll aber im Laufe des Jahres 2026 beginnen. Klar ist: Gigabyte mischt mit dieser Offensive die High-End-Klasse ordentlich auf. Die Botschaft an die Community lautet: Hier kommt Technologie, die nicht nur beeindruckt, sondern das Spielerlebnis konkret verbessert.





