Glary Utilities, PowerToys und Advanced Renamer erhalten wichtige Updates für mehr Leistung und Kontrolle.
Die dritte Januarwoche 2026 bringt eine Welle an Updates für PC-System-Tools. Sie sollen Windows-Nutzern mehr Leistung, Sicherheit und Produktivität bieten. Angeführt wird sie von Glarysoft mit der Version 6.37 seiner All-in-One-Suite. Dazu kommen ein großes Update für Microsofts PowerToys und eine neue Version des Datei-Managers Advanced Renamer. Die Branche konzentriert sich weiter auf die Optimierung von Windows 11 und gibt Power-Usern mehr Kontrolle.
Glary Utilities 6.37: Feinschliff für Reinigung und Kompatibilität
Am 19. Januar veröffentlichte Glarysoft Glary Utilities 6.37.0.41. Das Update verfeinert die Kernfunktionen für einen reibungsloseren Betrieb unter Windows 11.
Laut Release Notes wurden die Scan-Algorithmen des Disk Cleaners optimiert. Sie sollen temporäre Dateien nun effizienter finden und löschen, ohne die Systemstabilität zu beeinträchtigen. Das Team verbesserte auch die Kompatibilität des Prozess-Managers für die neuesten Windows-11-Umgebungen. So können Nutzer aktive Prozesse zuverlässiger überwachen und steuern – ohne die Fehler, die nach großen Systemupdates manchmal auftreten.
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Weitere Neuerungen: Ein verbesserter Update-Mechanismus mit weniger aufdringlichen Benachrichtigungen, kleinere GUI-Verbesserungen und Bugfixes für ein rundes Nutzererlebnis.
PowerToys 0.97: CursorWrap und mächtige Kommandozeile
Einen Tag später, am 20. Januar, zog Microsoft mit PowerToys 0.97 nach. Die große Update der Open-Source-Toolbox bringt ein brandneues Werkzeug: CursorWrap.
Es ist für Multi-Monitor-Setups gedacht. Bewegt man den Mauszeiger über den rechten Rand des rechtesten Monitors, erscheint er links auf dem linksten Bildschirm. Das soll physische Mausbewegungen auf großen Desktops reduzieren.
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Command Palette (PowerToys Run). Sie lässt sich nun mit eigenen Hintergrundbildern und Farbtönen personalisieren. Funktionell wurde sie durch „Fallback Ranking“ erweitert, um bestimmte Befehle in Suchergebnissen zu priorisieren. Eine neue Erweiterung erlaubt es sogar, PowerToys-Einstellungen – wie das Umschalten des „Light Switch“ oder das Ändern von FancyZones-Layouts – direkt aus der Palette zu steuern.
Weitere Highlights von Version 0.97:
* CLI-Support: FancyZones, Image Resizer und File Locksmith lassen sich nun per Kommandozeile steuern – ein lang ersehnter Wunsch von Automatisierungs-Fans.
* Remote-Desktop-Erweiterung: Für schnelle Verbindungen zu entfernten Desktops.
* Pinyin-Unterstützung: Die Suchleiste versteht nun Pinyin-Eingaben bei chinesischen Spracheinstellungen.
* Nachtlicht-Synchronisation: Der „Light Switch“ kann sich mit den Systemeinstellungen für Nachtlicht synchronisieren.
Advanced Renamer 4.20 und Security-Update
Ebenfalls am 20. Januar erschien Advanced Renamer 4.20. Das Update richtet sich an Nutzer großer Datei-Bibliotheken. Ein neuer „Tag Builder“ im Musterfenster vereinfacht das Konfigurieren von Tag-Parametern und soll Fehler bei komplexen Umbenennungsregeln reduzieren.
Technische Verbesserungen: Eine modernisierte JavaScript-Engine für die Skript-Methode bietet mehr Leistung und neue Parameter für Datei-Lesevorgänge. Zudem wurde ein Bug behoben, der das Laden der Methodenliste beim direkten Öffnen von .aren-Dateien verhinderte, sowie das Auslesen von Metadaten bestimmter WAV-Dateien verbessert.
Im Sicherheitsbereich aktualisierte Glarysoft zudem sein Spezialtool Malware Hunter Pro auf Version 1.211.0.842. Das Update bringt neue Malware-Signaturen zur Erkennung hartnäckiger Bedrohungen und erweiterte Prozess-Schutzfunktionen gegen aktive Angriffe.
Branchentrend: Automatisierung trifft Tiefen-Anpassung
Die Updates spiegeln einen breiteren Trend im PC-Software-Markt Anfang 2026 wider: die Bewegung hin zu „Set-and-Forget“-Wartung bei gleichzeitiger Tiefen-Anpassung für fortgeschrittene Nutzer. Während Tools wie Glary Utilities die Reinigung für den Durchschnittsnutzer automatisieren, bedienen Microsofts PowerToys weiterhin Enthusiasten, die präzise Kontrolle über ihren Workflow fordern.
Beobachter stellen fest: Mit der Reifung von Windows 11 wechseln Drittanbieter von grundlegenden Kompatibilitäts-Fixes zur Performance-Optimierung. Die schnellen Release-Zyklen – Glarysoft updated typischerweise alle zwei Wochen – zeigen die Notwendigkeit ständiger Anpassung an Microsofts rollierende Systemupdates.
Der nächste Schritt? Die Integration KI-gestützter Features. Während sich aktuelle Updates auf algorithmische Effizienz und UI-Anpassung konzentrieren, wird die nächste Generation von Systemtools 2026 voraussichtlich lokale NPU-Kapazitäten (Neural Processing Unit) für ein intelligentes Ressourcen-Management nutzen.
Nutzer von Glary Utilities, PowerToys und Advanced Renamer sollten ihre Software jetzt aktualisieren, um von den neuen Funktionen und Sicherheits-Patches zu profitieren. Die Updates sind über die jeweiligen offiziellen Websites und integrierten Update-Mechanismen erhältlich.
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