Gmail-Umbau Juni 2026: Speicher schrumpft von 15 auf 5 GB

Google reduziert Gratis-Speicher auf 5 GB, führt KI-gesteuerte Inbox ein und erlaubt Usernamen-Wechsel.

Google baut Gmail im Juni 2026 grundlegend um. Nutzer müssen sich auf weniger Speicher, eine KI-gesteuerte Inbox und neue Funktionen zur Kontoverwaltung einstellen.

Die Änderungen kommen in mehreren Wellen und betreffen Millionen von Anwendern weltweit. Besonders drastisch: Der kostenlose Speicherplatz schrumpft von 15 auf 5 Gigabyte – ein Schritt, der viele Nutzer zum Aufräumen zwingt.

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Clever ausmisten: So retten Sie Ihren Speicher

Wer sein Postfach von Altlasten befreien will, kann auf eine neue Taktik setzen. Experten empfehlen, gezielt nach dem Wort „unsubscribe“ zu suchen. So lassen sich Werbemails in einem Rutsch markieren und löschen.

Das bloße Archivieren hilft übrigens kaum weiter. Denn archivierte Nachrichten bleiben im Ordner „Alle Nachrichten“ und fressen weiter Speicher. Wer wirklich Platz schaffen will, sollte nach Mails älter als ein Jahr oder Dateien größer als ein Megabyte filtern. Auch das Leeren des Papierkorbs ist Pflicht – und ein Blick in die Google-One-Speicherverwaltung.

KI-Inbox: Gemini 3 übernimmt die Steuerung

Google rollt ab Juni 2024 seine „AI Inbox“ aus. Zunächst testen ausgewählte Nutzer und Abonnenten von Google AI Ultra die neue Oberfläche. Das System basiert auf Gemini 3 und sortiert E-Mails völlig neu.

Die wichtigsten Neuerungen:
Zusammenfassungen: Lange Threads werden auf das Wesentliche reduziert
To-do-Listen: Die KI extrahiert Aufgaben direkt aus E-Mails
VIP-Priorisierung: Wichtige Kontakte landen automatisch oben
Sprachsteuerung: Fragen zum Posteingang in natürlicher Sprache

Doch nicht alle sind begeistert. Kritiker warnen vor „KI-Überdruss“ und neuen digitalen Hürden. Google hat reagiert: Nutzer können die KI-Ansicht jederzeit deaktivieren.

Endlich flexibel: Usernamen wechseln ohne Datenverlust

Eine lang erwartete Funktion ist jetzt Realität. Gmail-Nutzer können ihren Benutzernamen ändern – ohne ihre Daten zu verlieren. Die alte Adresse bleibt als Alternative erhalten. Allerdings gilt eine Sperrfrist: Ein erneuter Wechsel ist erst nach zwölf Monaten möglich.

Zwei versteckte Features bleiben weiterhin nützlich:
Punkte ignorieren: Seit 2008 unterscheidet Gmail nicht zwischen „max.mustermann“ und „maxmustermann“
Plus-Trick: Mit „username+news@gmail.com“ lässt sich nachverfolgen, wer Daten weitergibt

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Sicherheitsalarm: Phishing-Angriffe auf Google Calendar

Sicherheitsforscher schlagen Alarm. Kriminelle nutzen Google Calendar für eine neue Betrugsmasche: Sie schleusen gefälschte Rechnungen und Abo-Benachrichtigungen direkt in den Kalender ein. Die Empfehlung: Nur Termine von bekannten Absendern zulassen.

Google hat zudem neue Einstellungen eingeführt. Die Funktion „Save Media“ speichert standardmäßig Bilder und Audio aus Interaktionen mit Google Lens und Gemini Live – zur Schulung der KI-Modelle. Wer das verhindern will, muss in den Aktivitätseinstellungen die Sprach- und Bildsuchhistorie deaktivieren.

KI für den Mittelstand: Gemini hilft kleinen Unternehmen

Seit dem 10. Juni 2024 bietet Google Gemini spezielle Funktionen für kleine Betriebe. Die Integration mit Google Business Profiles ermöglicht automatisierte Antworten auf Bewertungen und Echtzeit-Updates der Öffnungszeiten.

Der Schritt kommt nicht überraschend: Bereits im Februar 2024 hatte Gemini 750 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht. Der weltweite Rollout der Business-Funktionen soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.