Good Lock und QuickStar: Samsung-Statusleiste gezielt entschlacken

Galaxy-Nutzer können Schnellzugriffe ordnen, Statussymbole ausblenden und Datenschutzanzeigen sowie App-Berechtigungen kontrollieren.

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Neue praktische Anleitungen veranschaulichen, wie sich auf Samsung-Smartphones verborgene Seiten der Schnelleinstellungen aufrufen und die Symbole in der Statusleiste gezielt reduzieren lassen. Ziel der Anpassungen ist eine aufgeräumte Bedienoberfläche, die schnellen Zugriff auf wichtige Systemfunktionen bietet und visuelle Unruhe am oberen Bildschirmrand vermeidet.

Schnelleinstellungen anpassen und verborgene Schalter nutzen

Das Bedienfeld für die Schnelleinstellungen auf Galaxy-Geräten hält oft mehr Funktionen bereit, als auf den ersten Blick sichtbar sind. Durch ein zweites Wischen nach unten gelangen Nutzer auf eine zusätzliche Seite des Menüs. Dort befinden sich je nach Gerätemodell Schalter für mobile Daten, die Taschenlampe, Bildschirmaufnahmen, den Modus „Nicht stören“ oder das Scannen von QR-Codes.

Um die Anordnung an eigene Vorlieben anzupassen, lässt sich die Leiste von oben rechts herunterziehen. Über das Stift-Symbol und das Untermenü zur Bearbeitung des Bedienfelds können die einzelnen Steuerelemente per langem Tastendruck an die gewünschte Position verschoben werden.

Auf diese Weise lässt sich beispielsweise auch die Taschenlampe direkt auf die erste Seite holen, deren Helligkeitsstufe sich durch längeres Drücken auf das entsprechende Symbol feinstufig regeln lässt. Auch das Ausschalten gestaltet sich über den Bereich unkompliziert: Nach zweimaligem Wischen von oben genügt ein Tippen auf das Power-Symbol in der oberen Ecke, um das Gerät herunterzufahren.

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Statusleiste entschlacken und Datenschutzanzeigen kontrollieren

Am oberen Bildschirmrand sammeln sich im Alltag schnell zahlreiche System-Icons an, die für Ablenkung sorgen. Über Samsungs eigene App Good Lock und das darin enthaltene Modul QuickStar besteht die Möglichkeit, die Sichtbarkeit einzelner Statusindikatoren separat zu steuern.

Nutzer können dort festlegen, ob Symbole für das Mobilfunksignal, IMS-Netzwerkdienste wie VoLTE und VoWiFi, Wecker, Lautstärke, Flugmodus, WLAN oder die Akkuanzeige dauerhaft eingeblendet bleiben oder unsichtbar geschaltet werden. Dadurch verbleiben auf Wunsch nur die zwingend erforderlichen Minimalanzeigen in der Leiste.

Gleichzeitig dienen bestimmte Indikatoren der Sicherheit: Ein seit dem Jahr 2021 mit One UI 4 etablierter grüner Punkt signalisiert, wenn eine Anwendung auf die Kamera oder das Mikrofon zugreift. In der aktuellen Softwareversion One UI 9 weist zudem ein blauer Punkt darauf hin, dass eine App Standortdaten teilt.

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Welche Anwendungen zuletzt auf Schnittstellen zugegriffen haben, lässt sich in den Geräteeinstellungen unter dem Menüpunkt für Sicherheit und Datenschutz einsehen. Dort können Berechtigungen aus den vorangegangenen 24 Stunden geprüft und bei Bedarf über das Funktionsmenü entzogen oder vollständig verweigert werden.

Erweiterte Personalisierung mit One UI

Neben den Systemleisten lässt sich auch das optische Gesamtbild der Oberfläche ohne alternativen Launcher verändern. Dies gelingt über Icon-Pakete aus dem Galaxy Store oder über das Good-Lock-Modul Theme Park, mit dem sich Programmsymbole individuell einfärben lassen. Unter One UI 6.1 können Anwender zudem die Farbpalette auf Benachrichtigungssymbole des Sperrbildschirms anwenden oder deren Transparenz nach Wunsch abstimmen.

Mit One UI 9 erweitert der Hersteller die Anpassungsoptionen für das Schnellmenü weiter, unter anderem durch modifizierbare Bereiche für Lautstärke, Helligkeit und Medienwiedergabe. Das auf Android 17 basierende System bringt zudem erweiterte Sicherheits- und Komfortfunktionen wie den Auto Blocker oder Multi Control mit und erreicht schrittweise die verschiedenen Modellreihen.